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Im Spätsommer ging Diana in Deutschland auf Lesereise. Sie besuchte dabei Köln, München und Hamburg und leider konnte ich aus beruflichen und privaten Gründen an keiner der
Lesungen teilnehmen. Ehrlich gesagt habe ich mir ziemlich in den Hintern gebissen, das die Lesungen entweder zu weit weg oder an Tagen lagen, die absolut ungünstig waren. Die Mädels
aus meinem Forum jedoch hatten sich in Grüppchen zusammen getan und waren auf allen drei Lesungen da, um Diana kennenzulernen, ihr zuzuhören und um ihre Bücher signieren zu lassen. Besonders auffällig
waren wir wohl mit unseren roten T-shirts, die wir extra für diese Lesereise hatten machen lassen (noch mal ein großes Dankeschön an unsere Stormy!!). Auch Diana bekam bei einer der Lesungen
ihr T-shirt und ließ es sich nicht nehmen ein paar Tage später damit zu posieren. Das Foto schickte mir freundlicherweise ihre Übersetzerin Barbara Schnell.
Nach der Lesung in München bekam ich eine hektische Email von Marion aus dem Gabaldon Forum, das man mich vermisst hätte und das ich doch bitte Barbara Schnell zwecks eines Treffens anrufen sollte (Barbara, Marion ist stolz wie Oskar, das sie Deine Telefonnummer
in einem Gabaldon Buch stehen hat!!). Reichlich nervös telefonierte ich also mit Barbara, die mir erzählte, das es am Wochenende zwischen dem München und dem Hamburg Treffen eine kleine Signierstunde in der Buchhandlung Thalia in Krefeld geben sollte. Barbara kommt aus
Krefeld und da sie eng mit Diana befreundet ist und sie während der ganzen Tour begleitet, lag es nahe in Krefeld ebenfalls eine kleine außerplanmäßige Veranstaltung abzuhalten. Ich versprach ihr es irgendwie zur Signierstunde zu schaffen, und wenn wir danach alle nur einen gemeinsamen
Kaffee trinken gehen würde. Ich hibbelte dann also zwei Tage bis zur Signierstunde so rum und fuhr dann mit meinem Freund Wolfgang nach Krefeld. Bepackt mit zwei Fotoapparaten, mehreren Büchern zum Signieren und natürlich in roter T-shirt-Kluft. In Krefeld angekommen war es brüllend heiß. Ich in Jeans und High-Heels hechte schwer bepackt mit Freund durch die Innenstadt von Krefeld. Nach einer viertel Stunde fiel mir auf, das die Hausnummern immer kleiner anstatt größer wurden und wir in die
falsche Richtung rannten. Also wieder kehrt gemacht. Nach weiteren 15 Minuten standen wir dann endlich vor Thalia. Allerdings völlig durcheinander. Mir war heiß, meine Frisur hang irgendwo im Nirvana und ich war aufgeregt.
Aber wenn man schon mal da war, konnte man ja auch reingehen!
Wir betraten also die Buchhandlung und irgendwo hinten rechts sah ich den Tisch mit Barbara und Diana. Aufgrund meines T-shirts, das die beiden ja nun schon
zur Genüge kannten, fiel ich natürlich auf wie ein bunter Hund und sie winkten mir zu und ich rief quer durch die halbe Buchhandlung, ich bin die Steffi und habs gefunden! Darauf begeistertes hektisches Winken! Nun kannten mich natürlich alle!
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Die Signierstunde war gerade angefangen und der Tisch war erstmal ziemlich umlagert. Während Diana fleißig Autogramme in Bücher schrieb, konnte Wolfgang ein paar schöne Bilder schießen und ich mich schon mal ein wenig mit Barbara Schnell unterhalten.
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Ich erfuhr ein wenig über Barbaras Arbeit als Übersetzerin und wie sie zu Dianas Büchern gekommen ist. Sicherlich ist sie nicht nur Dianas Übersetzerin, sondern auch eine ihrer größten Fans.
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Wir unterhielten uns auch mit andern Fans am Tisch, die auf die Möglichkeit warteten ihr zum Teil arg zerfleddertes "Feuer und Stein" signieren zu lassen. Besonders eine Frau überschlag
sich fast vor Begeisterung. Besonders für Jamie!
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Barbara verriet mir außerdem, das sie gerade eine Lord John Geschichte übersetzt, die im Frühjahr bei Heyne in einer Anthologie
erscheinen wird. Der Titel der Anthologie ist noch unbekannt, aber die Lord John Geschichte wird "Lord John und der Sukkubus" heißen.
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Zwischenzeitlich unterhielt uns die Buchhandlung Thalia mit einem Sänger, der uns gällische Lieder vorsang. Es war sehr stimmungsvoll, leider
aber rundherum ein wenig laut und die Signierstunde ging auch weiter, so dass Diana glaube ich nicht so sehr viel davon mitbekam. Allerdings konnte sie später
noch ein paar Worte mit dem Sänger plaudern. Er bekam sein Autogramm und sie machte ihm ein Kompliment über seinen Gesang.
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Irgendwann war es dann so weit leer am Tisch, das ich mich ohne schlechtes Gewissen mit meinem riesigen Rucksack vor den Tisch wagte und mir meine Bücher signieren ließ.
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Ich verkrümelte mich dann zu Diana und Barbara hinter den Tisch und wir plauderten ein wenig. Barbara erzählte mir dann übrigens noch, das "Das flammende Kreuz" im Mai 2004 als Taschenbuch erscheinen wird.
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Auch ich erzählte ein wenig über unser Forum, über die T-Shirt-Aktion, die bei Diana wirklich bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Sie fand die T-shirts super schön und fand die ganze Sache noch besser, als ich ihr erzählte,
das wir alle unser Lieblingszitat aus einem ihrer Bücher auf den T-shirts hatten. Bei den Lesungen war ihr das im Getümmel nämlich nicht aufgefallen. Sie hatte unser T-Shirt, das ihr jemand bei der Lesung in München überreicht hatte, sogar abends im Hotel an der Bar getragen.
Es verirrten sich immer weniger Leute an unseren Tisch. Barbara meinte, es läge auch daran, das man es verpasst hätte Werbung für die Signierstunde zu machen. Wenn man das berücksichtigt, war es wirklich wahnsinnig voll. Ich lernte daraufhin noch Barbaras nette Eltern und ihren Mann kennen und auch ihren Sohn, der nachdem Diana ihm ein Buch signiert hat, das gute Stück wohl auch tatsächlich mal lesen muss!
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Es war wirklich schön, das es mit unserem Treffen noch geklappt hatte. Diana ist eine sehr warmherzige und unkomplizierte Frau. Sie hatte eine Engelsgeduld. Beantwortete jede Frage, als ob sie sie zum ersten Mal beantworten müsste, stand für jedes Foto bereit und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Wenn man ihr gegenübersteht ist man wirklich geplättet. Sie ist wirklich ziemlich klein, zierlich und eine wirklich schöne Frau. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, das sie bereits 50 Jahre alt ist. Mein Freund hat mir einen Vogel gezeigt, als ich ihm das erzählt habe. Er hat es mir erst geglaubt, als ich es ihm schwarz auf weiß gezeigt habe.
Nach über zwei Stunden war die Signierstunde beendet. Barbara und ich umarmten uns herzlich. Sie ist eine wirklich super nette und engagierte Übersetzerin. Sicherlich wünscht sich jeder Autor so eine Person an seiner Seite.
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Auch Diana verabschiedete sich sehr herzlich von mir und schenkte mir eine rote Rose, die nun getrocknet und in Ehren auf einem meiner Bücherregale liegt. Ein letztes Winken und schon standen wir wieder in der Sonne. Gott sei Dank hat Wolfgang danach keine Fotos mehr von meinem beseelten Lächeln gemacht! Auf jeden Fall ein wunderbares Treffen, das sich hoffentlich ein mal wiederholen lässt.
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Das Copyright der Fotos liegt, wenn nicht anders angegeben bei Stefanie Schulte
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