Autor Thema: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2  (Gelesen 1430 mal)

Offline Kathrin

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Hier findet die Diskussion von Kapitel 11 bis Ende Teil 2 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline sabrina

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #1 am: April 17,April 2007, 19:12:30 »
So, dann will ich mal den Anfang machen.
In diesem Teil ist ja einiges passiert. Die Pest hat Jochen und Martha dahingerafft. Martha ruft im sterben sogar noch Sibylla bei ihrem richtigen Namen und keiner bekommt es mit. Das heißt der Arzt wird es ja wohl gehört haben aber auch darauf geht die Autorin nicht weiter ein, ist ja wohl egal :roll:. Ich denke ja sowieso schon die ganze Zeit das Isaak die Wahrheit kennt. Ich denke er kannte die echte Sibylla, vielleicht aus dem Kloster? Weil irgendwoher muss er ja auch Ida kennen, na mal sehen was diesbezüglich noch kommt.
Das Sibylla nun Jochen noch das Fellkleid hat überziehen müssen, war ja lieb gemeint, aber auch irgendwie peinlich.
Die Entscheidung Frankfurt während der Pest nicht zu verlassen. Na ja, vielleicht unklug aber ein bisschen kann ich es schon verstehen, entweder alles oder nichts denkt sich Sibylla. Mit Verlusten muss man dabei eben rechnen. Eigentlich, da mir keine Figuren wirklich an Herz gewachsen sind, ist mir auch egal wer stirbt.
Und dann kommen sich Isaak und Sibylla gaaanz, gaanz nahe. Aber knistern tut es kein bisschen zwischen den beiden. Ines Thorn schafft es einfach in meinen Augen nicht irgendeine Spannung beim Leser in dieser Hinsicht entstehen zu lassen. Irgendwie fehlt etwas.
An anderen Stellen schaft sie es dafür schon manchmal. Die Stelle mit der Katze und den Krähen, auch als Sibylla die Hände in der Gerberei in die Beitze steckte, ekelhafte Stelle kann die Autorin gut beschreiben und da auch ein schönes Ekelgefühl beim Leser erzeugen, das meine ich jetzt natürlich positiv. Ich finde in historischen Romanen darf man sich ruhig ein bisschen ekeln und geschockt sein.
Dann macht Isaak ihr einen Antrag, den sie ablehnt. Auch hier kann ich sie schon  verstehen. Sie kommt schon sehr berechnend rüber, aber alles aufgeben zu müssen, was sie sich hart erarbeitet hat, ist schon schwer.
Aber ich denke doch zum Schluß gibt es trotzdem ein Happy End.

Was hier irgendwie gar nicht weiter erklärt wird ist wann die Keiderordnung wieder aufgehoben wurde. Denn hier dürfen sich die Leute ja anscheinend wieder schmücken wie sie wollen. :kopfkratz: (ich benutze diesen Smiley so oft das der Eindruck entstehen muss ich hätte Läuse :->)

Viele Grüße
 sabrina

Offline Kathrin

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #2 am: April 18,April 2007, 12:54:54 »
Hallo,

und hier ist mein Senf zu diesem Abschnitt:

In diesem Teil ist ja einiges passiert. Die Pest hat Jochen und Martha dahingerafft. Martha ruft im sterben sogar noch Sibylla bei ihrem richtigen Namen und keiner bekommt es mit. Das heißt der Arzt wird es ja wohl gehört haben aber auch darauf geht die Autorin nicht weiter ein, ist ja wohl egal :roll:. Ich denke ja sowieso schon die ganze Zeit das Isaak die Wahrheit kennt. Ich denke er kannte die echte Sibylla, vielleicht aus dem Kloster? Weil irgendwoher muss er ja auch Ida kennen, na mal sehen was diesbezüglich noch kommt.
Also, dass Martha und Jochen sterben würden an der Pest, war mir klar, als die Pest zum ersten Mal erwähnt wurde. Wer, wenn nicht Jochen und Martha :roll:. Ich hab allerdings noch mit ein paar mehr bekannten Pestopfern gerechnet, zum Beispiel mit der Ebelin, damit ihr Mann dann Sibylla die Hölle hätte heiß machen können, angesichts des "Versprechens", dass sie ihm quasi anfangs gegeben hat. Aber dass er dann stirbt, nunja. Wer übernimmt nun die Rolle des ekligen, geilen alten Mannes, der es auf Sibylla abgesehen hat?

Das Sibylla nun Jochen noch das Fellkleid hat überziehen müssen, war ja lieb gemeint, aber auch irgendwie peinlich.
Ja,peinlich trifft es gut  :->

Die Entscheidung Frankfurt während der Pest nicht zu verlassen. Na ja, vielleicht unklug aber ein bisschen kann ich es schon verstehen, entweder alles oder nichts denkt sich Sibylla. Mit Verlusten muss man dabei eben rechnen. Eigentlich, da mir keine Figuren wirklich an Herz gewachsen sind, ist mir auch egal wer stirbt.
Ich hab eigentlich damit gerechnet, dass Sibylla auch erkrankt und dann Isaak als  :held: auf dem weißen Pferd vorbeikommt und sie rettet, der Wunderarzt  :-)) Aber gut, ganz so klischeehaft sollte es wohl dann doch nicht sein.

Und dann kommen sich Isaak und Sibylla gaaanz, gaanz nahe. Aber knistern tut es kein bisschen zwischen den beiden. Ines Thorn schafft es einfach in meinen Augen nicht irgendeine Spannung beim Leser in dieser Hinsicht entstehen zu lassen. Irgendwie fehlt etwas.
An anderen Stellen schaft sie es dafür schon manchmal. Die Stelle mit der Katze und den Krähen, auch als Sibylla die Hände in der Gerberei in die Beitze steckte, ekelhafte Stelle kann die Autorin gut beschreiben und da auch ein schönes Ekelgefühl beim Leser erzeugen, das meine ich jetzt natürlich positiv. Ich finde in historischen Romanen darf man sich ruhig ein bisschen ekeln und geschockt sein.
Ja, die Stelle mit den Krähen und den Kätzchen fand ich auch gelungen und Du hast recht, es darf ruhig auch mal ein bissl eklig sein. Allerdings finde ich auf das ganze Buch betrachtet, dass die Stelle doch zu nebensächlich behandelt wird. Bei einer Rebecca Gablé oder wem auch immer, hätte das Kätzchen vielleicht noch eine größere Rolle spielen dürfen, aber ich vermute, wir sehen es nie wieder  :roll:

Was hier irgendwie gar nicht weiter erklärt wird ist wann die Keiderordnung wieder aufgehoben wurde. Denn hier dürfen sich die Leute ja anscheinend wieder schmücken wie sie wollen. :kopfkratz: (ich benutze diesen Smiley so oft das der Eindruck entstehen muss ich hätte Läuse :->)
:->, Du hast Läuse und ich hab Augenmuskelkater vom vielen  :roll: :roll: :roll:

Eine Sache hab ich mir noch aufgeschrieben...Christine, die Freundin von Sibylla, die jetzt ja keine Freundin mehr ist...muss ich sie verstehen. Okay, ich hab auch meinen Stolz und ein gewisses Maß an Stolz zu bewahren ist auch gut, aber bevor meine Familie zugrunde geht und ich oder mein Mann sie nicht mehr ernähren kann, dann würde ich mich schon ein Stück weit erniedrigen oder zum Affen machen. Ich bin zwar auch des öfteren eine Zicke und schnippisch und stolz, aber meine Familie (auch wenn ich Single bin und keine Kinder hab) geht mir über alles und für meine Familie würde ich vermutlich über Leichen gehen!

lg und das  :-/ und  :roll: geht weiter!
kathrin
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Offline Wiebke

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #3 am: April 19,April 2007, 00:03:22 »
Hallo ihr!

Also ich denke auch, dass Isaak weiß, dass Sybilla nicht Sybilla ist.
UNd ich kann dir nur Recht geben, Sabrina, es kommt überhaupt kein Knistern auf bei Sybilla und Isaak. Ich habe, glaube ich, auch noch nie eine so schlecht beschriebene Liebesszene gelesen wie die zwischen den beiden. "Zum rasenden Weib wurde sie..."  :roll: Oh, bitte!

Übrigens weiß ich nicht, was ihr an der Szene mit dem Kätzchen so toll fandet - ich fand´s relativ lächerlich. "Wenn ich die Krähen treffe, dann treffe ich auch Sybilla" Kann mir mal jemand diesen Zusamenhang erklären?? Wie kommt sie denn Plötzlich auf diese Symbolik? Und dann der blöde Satz, als sie die Krähen totgehauen hat: "Jetzt hatte sie sich von Sybilla befreit, jetzt konnte sie Kinder mit Jochen haben."
Sorry, dass sie ja keine Kinder mit Jochen will, weil sie sich immer noch nicht einig darüber ist, wer sie denn nun ist, finde ich schon arg hergeholt und diese Metapher, dass sie die Krähen als die alte Sybilla zermatscht und damit ist alles gut, ist mir zu platt konstruiert, ehrlich.

Dass mach ich demnächst auch, wenn mir jemand stinkt, erschlage ich alternativ einfach die nächste Krähe (die schließlich auch nur überleben will) und mach mir so Luft... :roll:

Dann fand ich es total unlogisch, dass die Werkstatt während der Pest "mehr Aufträge als je zuvor" hat. Jeder, der konnte, vor allem die Reichen, sind doch geflohen - wer kauft denn da noch Pelz??

Und natürlich hätte Christine auch ihren Stolz überwinden können, aber in der Szene hab ich auch nur den Kopf geschüttelt, warum Sybilla ihr denn nicht einfach Startkapital gibt. Sie selbst ergaunert sich Darlehen und erpresst Stundungen bei ihrem Paten, kann aber einer Freundin nicht aus dem Dreck helfen, wo´s ihr grad selbst so gut geht? Neeeee..... |-) :-/

Der Abschnitt endet dann wieder mit einer dicken Attacke Selbstmitleids - das geht mir auch auf den geist, ehrlich. Natürlich ist es spannend, wenn ein Charakter nicht nur strahlend ist, sondern auch ein bisschen düster. Aber so ein Charakter ist ein Balanceakt und den kriegt I.T. überhaupt nicht hin. Jonah von RG bleibt trotz allem sympathisch, weil man einfach seine Beweggründe nachvollziehen und seine Persönlichkeit als muffig akzeptieren kann, aber Sybilla ist einfach nur egoistisch und kann nicht über den Tellerrand gucken, was andere Menschen angeht.

Argh!

Grüße
Wiebke

Offline sabrina

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #4 am: April 19,April 2007, 03:24:19 »

Übrigens weiß ich nicht, was ihr an der Szene mit dem Kätzchen so toll fandet - ich fand´s relativ lächerlich. "Wenn ich die Krähen treffe, dann treffe ich auch Sybilla" Kann mir mal jemand diesen Zusamenhang erklären?? Wie kommt sie denn Plötzlich auf diese Symbolik? Und dann der blöde Satz, als sie die Krähen totgehauen hat: "Jetzt hatte sie sich von Sybilla befreit, jetzt konnte sie Kinder mit Jochen haben."
Sorry, dass sie ja keine Kinder mit Jochen will, weil sie sich immer noch nicht einig darüber ist, wer sie denn nun ist, finde ich schon arg hergeholt und diese Metapher, dass sie die Krähen als die alte Sybilla zermatscht und damit ist alles gut, ist mir zu platt konstruiert, ehrlich.

Dass mach ich demnächst auch, wenn mir jemand stinkt, erschlage ich alternativ einfach die nächste Krähe (die schließlich auch nur überleben will) und mach mir so Luft... :roll:


@Wiebke
Okay, jetzt wo du die Stelle noch mal so wiederholst muss ich dir natürlich  Recht geben. Nur beim Lesen ist an der Stelle schon so etwas wie Spannung aufgekommen (mir ist das ja schon ein bisschen unangenehm nur zu motzen und ich versuche Stellen zu finden die mir etwas besser gefallen  |-))
Aber dieses Jetzt hat sie sich von Sibylla befreit jetzt konnte sie mit Jochen Kinder haben das ist schon schlecht, hatte ich irgendwie verdrängt.
Und warum sagt uns die Autorin nicht was aus dem Kätzchen geworden ist? Sibylla trägt es weg uuuuund......? Das ist so typisch für das Buch. Und für mich wieder ein Anhaltspunkt das hier extrem gekürzt wurde. Zumindest hoffe ich das schon sehr, weil ansonsten ist das Buch wirklich so wenig durchdacht :-o.

Dann fand ich es total unlogisch, dass die Werkstatt während der Pest "mehr Aufträge als je zuvor" hat. Jeder, der konnte, vor allem die Reichen, sind doch geflohen - wer kauft denn da noch Pelz??

Hmm.......da hast du Recht :kopfkratz:. Ach. man darf einfach nicht so viel nachdenken was es hier an unlogischen Stellen gibt.

Tja, und warum leid sie Christina nicht das Geld?  Was ist denn mit ihrem Schwur vom Anfang. Wenn sie genug Geld hat will sie damit Gutes tun um ihre Schuld zu begleichen. Hat sie ja schnell vergessen.

Offline Kathrin

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #5 am: April 19,April 2007, 09:19:41 »
@Wiebke zu der Katzenszene: hm, im Rückblick betrachtet hast Du da schon recht. Allerdings sticht die Szene für mich schon raus, weil da mal so etwas wie eine Emotion bei Sibylla aufkommt. Ich glaube das mit den Krähen hat auch einfach viel mit Aberglaube zu tun und auf den Aberglauben der Leute wird ja öfter hingewiesen. Die Krähen haben einfach etwas bedrohliches, wie für Sibylla eben auch der Schatten/ die Träume von der wahren Sibylla.

Aber der Satz mit den Kindern, die sie jetzt von Jochen haben kann, ja der was SAUBLÖD!!!

lg
kathrin
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Offline Annette B.

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #6 am: April 19,April 2007, 11:19:47 »
Hallo zusammen,

also ich hatte es schon gesagt im vorherigen Abschnitt, die Geschichte nervt und man darf beim lesen nicht versuchen irgendwo schlüssige Zusammenhänge zu finden. Dann geht`s noch so halbwegs mit dem lesen!

Und ganz ehrlich gesagt, lust auf eine Fortsetzung habe ICH nicht mehr! :-/

Im Prinzip habt ihr alles schon gesagt, was es zu sagen gibt!

@Sabrina:
Die Geschichte mit dem Schwur ist mir auch immer wieder durch den Kopf gegangen und ich muß sagen:" Nur 2 so Pfadfindertaten" auf 278 Seiten (von 500 Seiten) ist verdammt mager um einen Schwur realistisch Darzustellen!
Ich habe die Stola und die Rettung des Kätzchen als Pfadfindertat notiert! Mehr ist mir bisher noch nicht aufgefallen an guten Taten!

@Wiebke
Du hast recht, soooo schlechte Lovestory`s sind mir bisher auch noch nicht untergekommen! Es prickelt und knistert an keiner einzigen Stelle! Nur alleine schon als sie bei Isaak "zum rasenden Weib" wird....wie wurde das beschrieben!?  Er hat sie kurzehand gestreichelt und ausgezogen und...???? Habt ihr etwas von einem leidenschaftlichen Kuss gelesen??? Oder vom "kribbeln im Bauch" oder zärtlichen Komplimenten oder Worten???
Ich nicht!

Ganz zu schweigen mal von den Männern in diesen Situartionen!
Als Jochen sie um ein Kind bittet rennt sie einfach davon und läßt ihn stehen, als wäre er anmaßend und unererhört in seinem Wunsch an seine Frau! Wir erfahren auch nicht wie Jochen sich in dem Moment gefühlt hat und wir erfahren auch nicht was er denkt! :-/
Isaak macht ihr einen Heiratsantrag und sie gibt ihm saublöde Antworten für meinen Geschmack! Wie fühlt sich Isaak und was denkt er in dem Moment??????

Ganz übel fand ich dann die Szene in der Küche, als bei Martha die Pest ausgebrochen war und Jochen seinen Kopf auf die Arme sinken lässt...

Ich zitiere mal wörtlich Seite 244 :
Du auch ? fragte Sibylla. Jochen nickte, dann ließ er den Kopf einfach auf die Arme sinken und schloss die Augen.
Nur einen winzigen Moment lang geriet Sibylla aus der Fassung. Dann streifte sie die Ärmel ihres Kleides nach oben und fuhr Barbara an, die darstand als wäre sie angewurzelt: "Geh und hole die Laken. Oder willst du etwas, das wir alle krepieren?"

Von dieser Minute an stellte Sibylla das Denken und Fühlen ein.!
  Zitat ende

Dazu habe ich mir notiert:

Wann und an welcher Stelle im Buch hatte Sibylla Gefühle !!!!!! |-)

Worüber redet die Autorin hier eigendlich??????

Auch bei der Geschichte als Sibylla Jochen das Fellhemd für den letzten Weg anzieht, habe ich nur noch  :doofblau: :kotz: auf meinem Zettel Notiert!

Genauso wie bei der Szene in der Martha Sibylla mit ihrem richtigen Namen anschreit im Fieberwahn habe ich mir notiert: Wie doof  :doofblau: ist das denn??? Martha schreit durchs ganze Haus und KEINER bekommt das mit?????

Ach nee, in diesem Stil könnte ich jetzt noch Stundenlang weitertippen, aber ich muß gleich zur Arbeit und habe auch offen gestanden keine Lust mehr, mich noch weiter mit jeder unlogischen Stelle in diesem Buch auseinander zu setzen ! Wenn ich das tun würde, wäre ich ende Mai noch nicht fertig mit dem Buch und der LR! |-)

Diese Stellen in dem Buch an denen uns immer und immer wieder seitenlang Sibyllas Selbstmitleid und Identitätskriese beschrieben wird; von der armen Wäscherin zur Meiterfrau u.s.w. Also ganz ehrlich es  :kotz: mich an und nervt mich kolossal.! Von all`diesen "bösen Ohmen" (Krähen und Träume) mal ganz zu schweigen! :-o

Da wir von Isaak nicht viel wissen, ausser das er ein guter Liebhaber und Arzt ist, vermute ich mal "ins blaue hinein" das er wirklich Sibylla`s Geheimnis kennt oder irgendwie ahnt! Tiefgründige und schlüssige Hinweise zu dieser Vermutung habe ich jedoch noch nicht wirklich gelesen! Daher bin ich mit meiner Vermutung erstmal noch vorsichtig!

@: Kathrin
Du das Geschäftsgebaren von Sibylla und auch ihre Art wie sie mit Christine umgeht die in Not ist! Da hast du recht, dass ist alles nur unlogisch und ekelhaft, wie sie mit den Leuten umgeht die ihr ja eigendlich am Anfang auf die Beine geholfen haben!

So das war es nun ersteinmal, ich hoffe ich kann diesen Text jetzt abschicken und werde nicht wieder als "unautorisiert" vom PC rausgeschmissen!

Heute abend nach der Arbeit werde ich dann mal weiterlesen, es ist ja das letzte drittel des Buches, dass überlebe ich auch noch !  |-)

Nach diesem Buch brauche ich dann aber einen Andrea Schacht oder Alys Clare Roman oder so, das steht schon fest! Ich will beim lesen auch mal lachen und schmunzeln, oder leiden und denken können!

Liebe Grüße
Annette

PS:
Zitat
Du hast Läuse vom  :kopfkratz: und ich hab Augenmuskelkater vom vielen :roll: :roll:
Ihr habt Läuse und Augenmuskelkater und ich habe einen blauen Fleck an der Stirn vom :  :doofblau: :doofblau:
Liebe Grüße  Annette   winken:

Offline Kathrin

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #7 am: April 19,April 2007, 12:41:04 »
Hallo zusammen,

Und ganz ehrlich gesagt, lust auf eine Fortsetzung habe ICH nicht mehr! :-/
Verständlich, aber ich hab's halt im RUB, dann will ich jetzt auch den Schlussstrich drunter ziehen und weglesen.

Die Geschichte mit dem Schwur ist mir auch immer wieder durch den Kopf gegangen und ich muß sagen:" Nur 2 so Pfadfindertaten" auf 278 Seiten (von 500 Seiten) ist verdammt mager um einen Schwur realistisch Darzustellen!
Ich habe die Stola und die Rettung des Kätzchen als Pfadfindertat notiert! Mehr ist mir bisher noch nicht aufgefallen an guten Taten!
Es kommen noch welche, keine Sorge!

Genauso wie bei der Szene in der Martha Sibylla mit ihrem richtigen Namen anschreit im Fieberwahn habe ich mir notiert: Wie doof  :doofblau: ist das denn??? Martha schreit durchs ganze Haus und KEINER bekommt das mit?????
Tja, was soll ich dazu jetzt sagen, ich bin schon durch mit dem Buch, aber ich will hier nix verraten, was Ihr noch nicht wisst...

lg
kathrin
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Offline Meike

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #8 am: April 19,April 2007, 13:15:44 »
Hallo ihr Lieben,
ach, ihr seid sooo süß  :-)+:-)! Ich lach so gern über eure Kommentare, da kommt bei mir alles erst richtig rüber wie blöd manche Szenen einfach sind!!!

Eigentlich habt ihr schon wieder alles gesagt und ich kann euch nur heftig zustimmen!
Also die Szene mit der Katze fand ich auch recht merkwürdig. Also es ist klar, dass die Krähen als "das Böse" symbolisiert werden und Sibylla sich mit dem Angriff  befreien wollte. Aber das sie es dann dadurch auch schafft von jetzt auf gleich ist wirklich hirnrissig  :WAH: Außerdem reißt die Autorin so Sachen immer an und führt sie dann nicht zuenede! Was ist denn dann mit dem Kätzchen passiert????

Das Martha und Jochen sterben war ja ziemlich vorhersehbar. Und Wiebke du hast völlig recht, dass mit dem Fellkleid anziehen fand ich auch schwer peinlich. Wenn sie es ihm mitgegeben hätte, aber so...

Ja und Isaak und Sibylla lieben sich. Mehr kann man dazu echt nicht schreiben, es kommt kein Gefühl, kein Kribbeln gar nix rüber!!! Wißt ihr was ich habe wenn ich Szenen im Buch ganz toll finde? Dann kribbelt es ganz doll in meinen kleinen Fingern, das hab ich bei diesem Buch nicht einmal gehabt!

Trotzdem les ich mit Kathrin "Die Silberschmiedin", weil ich es einfach hier stehen hab, aber ich kann euch andere absolut verstehen, dass ihr es nicht lesen wollt!

LG, Meike
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Tschingis Aitmatov

Ich lese gerade:
"Saphierblau" von Kerstin Gier

Offline Annette B.

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #9 am: April 19,April 2007, 19:39:45 »
Hallo Ihr Lieben,

also wenn ich den Fortsetzungsband im Schrank hätte, dann würde ich vielleicht auch noch bei der nächsten LR zu IT mitmachen (nur alleine schon um beide Bücher zusammen dann zu verkaufen oder so)! ABER ich müsste mir das Buch erst kaufen und das mache ich nun nicht mehr!

Ich habe noch ein paar Bücher von RG auf meiner Einkaufsliste und dafür gebe ich dann doch lieber mein Geld aus! :->

@ Kathrin, danke für den Hinweis mit den guten Taten, dass lässt mich wieder hoffen, dass im dritten Teil des Buches nun doch noch "alles wieder gut" wird. :knuddel:

Zitat Meike:

Zitat
Das Martha und Jochen sterben war ja ziemlich vorhersehbar. 

Komisch das ihr Euch das alle schon gedacht habt, ich hatte in Sachen Martha noch ganz andere Befürchtungen! Nur alleine schon wegen der Spannung und Action! Na gut, warten wir mal ab was als nächstest passiert!

Zitat Meike:
Zitat
Ja und Isaak und Sibylla lieben sich. Mehr kann man dazu echt nicht schreiben, es kommt kein Gefühl, kein Kribbeln gar nix rüber!!! Wißt ihr was ich habe wenn ich Szenen im Buch ganz toll finde? Dann kribbelt es ganz doll in meinen kleinen Fingern, das hab ich bei diesem Buch nicht einmal gehabt!
 

Du Meike, ich habe beim lesen dieser "sogenannten Liebesszenen" immer wieder an dich denken müssen und damit gerechnet, dass du heute deinem gequälten  Liro-Herz Balsam verschreiben wirst, in Form von bitterbösen Postings zu diesen misratenen Liebeszenen!  :-))
So dann werde ich mal weiterlesen und hoffen das es besser wird!
Liebe Grüße
Annette
Liebe Grüße  Annette   winken:

Offline Meike

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #10 am: April 20,April 2007, 13:57:58 »
Hallo Annette,
aber ich weiß ja zum Glück, dass dein Herzchen bei so einem unromantischen Sch... auch blutet. Es ist doch wirklich traurig  :heul:. Ich hätte keinen Williamson vorher lesen sollen...

LG, Meike
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Tschingis Aitmatov

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Offline Kathrin

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Re: Ines Thorn – Die Pelzhändlerin: Kapitel 11 bis Ende Teil 2
« Antwort #11 am: April 20,April 2007, 14:32:28 »
Meike, hättest Du wie ich eine super recherchierte Roman-Biographie gelesen, wäre es genau so deprimierend gewesen, ich schwör es Dir!!!

lg
kathrin
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