Autor Thema: 01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3  (Gelesen 229 mal)

Offline Kathrin

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01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« am: Mai 29,Mai 2012, 19:28:23 »
Hier findet die Diskussion von Kap. 1 bis Kap. 3 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
Rock the night!!!

Offline Susanne

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Re:01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« Antwort #1 am: Juni 01,Juni 2012, 11:39:39 »
Hallo Eva,

ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich bin schon wieder mitten in der Geschichte und mußte mich jetzt wirklich bremsen nur bis zu diesem Kapitel zu lesen um erst einmal zu Posten.

Gaia hat es geschafft, sie und ihre Schwester scheinen gerettet zu sein. Auch wenn ich die Gemeinschaft zu Anfang schon etwas sehr gewöhnungsbedürtigg fand und immer noch ein wenig finde.
Warum sind Frauen sie alleine Leben nicht in der Lage ein Kind groß zu ziehen? Das ist doch mehr als eine mittelalterliche Denkweise und das in einem "Dorf" in dem die Frauen scheinbar an der Macht sind.

Matrarch, als sie Gaia ihre Schwester quasi weggenommen hat, habe ich nur gedacht, was für eine harte und auch gemeine Frau muß sie sein.
Natürlich hat sie irgendwie Recht damit, daß sie das Leben ihrer Schwester aufs Spiel gesetzt hat. Aber in ihrer in meinen Augen doch sehr ausweglosen Situation blieb ihr doch eigentlich nichts anderes übrig als so zu handeln. Natürlich hat dabei vielleicht auch ein wenig Egosimus mitgespielt. Aber ich habe auch kein einziges Mal beim Lesen des ersten Bandes daran gedacht, daß sie sie zurück lassen könnte (auch wenn ich natürlich auch nicht damit gerechnet habe, daß sie sterben könnte).

Hast Du eine Idee, was diese Schwellenkrankheit sein könnte? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, daß Gaia nie wieder zurückkehren kann. Ich könnte mir fast vorstellen, daß das irgendwie doch von außen hervorgerufen wird, damit niemand flieht.
Das Gaia um ein Jahr ihre Großmutter verpasst hat, ist natürlich schade. Aber vielleicht sind die Aufzeichnungen ein wenig tröstlich.

Wie alt die Frauen wohl in diesem Gebiet werden? Wenn Matrach mit ihren über 30 schon so gebrechlich wirkt. 10 Schwangerschaften  :umfall:, eine schon recht hohe Quote.

Mich wundert es auch, daß die Männer sich dieses Leben so gefallen lassen. Denn gleichberechtigt scheint es nicht in dieser Gemeinschaft zu zugehen.

Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie es weitergeht. Das Buch liest sich zumindest bisher sehr gut weg.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Marja

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Re:01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« Antwort #2 am: Juni 03,Juni 2012, 21:23:16 »
Hallo Susanne,

Zitat
ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich bin schon wieder mitten in der Geschichte und mußte mich jetzt wirklich bremsen nur bis zu diesem Kapitel zu lesen um erst einmal zu Posten.


Ich bin auch ganz begeistert, dass mich ein Buch mal wieder von Anfang an fesselt (kommt ja nur alle Jubeljahre mal vor). Aber die Kapitel enden auch immer so, dass man unbedingt das nächste noch anfangen muss, und schwupps ist der erste Abschnitt rum.

Zitat
Auch wenn ich die Gemeinschaft zu Anfang schon etwas sehr gewöhnungsbedürtigg fand und immer noch ein wenig finde.
Warum sind Frauen sie alleine Leben nicht in der Lage ein Kind groß zu ziehen? Das ist doch mehr als eine mittelalterliche Denkweise und das in einem "Dorf" in dem die Frauen scheinbar an der Macht sind.

Ich tue mich mit dieser Gemeinschaft auch schwer - ist mir zu autoritär. Aber es ist schon schlau, Gaias Großmutter als Matrarchs Vorgängerin einzubinden, dadurch möchte ich nämlich die guten Seiten der Gemeinschaft sehen. Schließlich war Gaias Oma in Band 1 der große abwesende Sympathieträger.
Und die klassische Familie wird vielleicht so groß geschrieben, damit sich 1. die Männer auch beteiligt fühlen, sonst wäre das Risiko einer Revolte bestimmt größer. Und 2. sind die Frauen ja ständig schwanger, da können sie sicher auch etwas Unterstützung brauchen.  :->

Zitat
Matrarch, als sie Gaia ihre Schwester quasi weggenommen hat, habe ich nur gedacht, was für eine harte und auch gemeine Frau muß sie sein.
Natürlich hat sie irgendwie Recht damit, daß sie das Leben ihrer Schwester aufs Spiel gesetzt hat.

Ich glaube, dass war nur ein Vorwand, um der Gemeinschaft ein weiteres weibliches Kind einzuverleiben.

Zitat
Hast Du eine Idee, was diese Schwellenkrankheit sein könnte? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, daß Gaia nie wieder zurückkehren kann. Ich könnte mir fast vorstellen, daß das irgendwie doch von außen hervorgerufen wird, damit niemand flieht.

Da ist mir noch keine Erklärung eingefallen, dabei grübel ich wie ein Weltmeister.  :kopfkratz: :->

Zitat
Das Gaia um ein Jahr ihre Großmutter verpasst hat, ist natürlich schade. Aber vielleicht sind die Aufzeichnungen ein wenig tröstlich.

Waren dass nicht 10 Jahre? Kann aber sein, dass ich das falsch verstanden habe.
Trotzdem, wäre schon schön gewesen, ihre Großmutter noch kennenzulernen. Und wie toll wäre der Konflikt gewesen, wenn sie am Ende die gleichen Entscheidung getroffen hätte wie Matrarch.

Zitat
Wie alt die Frauen wohl in diesem Gebiet werden? Wenn Matrach mit ihren über 30 schon so gebrechlich wirkt. 10 Schwangerschaften  , eine schon recht hohe Quote.

In Gaias Dorf war die Lebenserwartung aber doch auch nicht allzu groß, oder? Zumindest kann ich mich nicht an viele alte Leute erinnern. Hast du eigentlich auch so viel aus Band 1 vergessen? Das kommt zwar alles so nach und nach wieder, aber ich habe mein Sieb-Gedächtnis schon ziemlich verflucht.

Zitat
Mich wundert es auch, daß die Männer sich dieses Leben so gefallen lassen. Denn gleichberechtigt scheint es nicht in dieser Gemeinschaft zu zugehen.

Wahrscheinlich die Macht der Gewohnheit. In patriarchalischen Gesellschaft wollen ja auch selten die Frauen mehr Macht.

Liebe Grüße,
Eva

Offline Susanne

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Re:01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« Antwort #3 am: Juni 05,Juni 2012, 12:13:05 »
Hallo Eva,


Ich bin auch ganz begeistert, dass mich ein Buch mal wieder von Anfang an fesselt (kommt ja nur alle Jubeljahre mal vor). Aber die Kapitel enden auch immer so, dass man unbedingt das nächste noch anfangen muss, und schwupps ist der erste Abschnitt rum.
Das stimmt, wobei ich diesen Band deutlich schwächer finde, als den Band davor. Ich weiß nicht, ob ich schon in dem Band davor so oft das Gefühl hatte wirklich ein Jugendbuch zu lesen.


Ich tue mich mit dieser Gemeinschaft auch schwer - ist mir zu autoritär. Aber es ist schon schlau, Gaias Großmutter als Matrarchs Vorgängerin einzubinden, dadurch möchte ich nämlich die guten Seiten der Gemeinschaft sehen. Schließlich war Gaias Oma in Band 1 der große abwesende Sympathieträger.
Und die klassische Familie wird vielleicht so groß geschrieben, damit sich 1. die Männer auch beteiligt fühlen, sonst wäre das Risiko einer Revolte bestimmt größer. Und 2. sind die Frauen ja ständig schwanger, da können sie sicher auch etwas Unterstützung brauchen.  :->
Einiges war wahrscheinlich doch noch anderst unter ihrer Großmutter. Ich denke die Sache wurde in den letzten Jahren vor allem durch die wenigen Mädchen die geboren wurden verstärkt.
Aber Du hast schon recht, ein wenig gerät das Bild, was man sich von Gaias Großmutter gemacht hat, doch ins Wanken. Denn egal wo und wer, ich finde es schlimm, wenn einer Gruppe so deutlich die eigenen Rechte beschnitten werden. Auch wenn es vielleicht im Moment so aussieht, als wenn es notwendig wäre.

Ich glaube, dass war nur ein Vorwand, um der Gemeinschaft ein weiteres weibliches Kind einzuverleiben.
Ich denke, daß das auch ein Grund ist. Aber wahrscheinlich will sie auch einfach ihre Macht demonstrieren.


Waren dass nicht 10 Jahre? Kann aber sein, dass ich das falsch verstanden habe.
Trotzdem, wäre schon schön gewesen, ihre Großmutter noch kennenzulernen. Und wie toll wäre der Konflikt gewesen, wenn sie am Ende die gleichen Entscheidung getroffen hätte wie Matrarch.
Ich dachte es wäre ein Jahr gewesen. Abe da kann ich mich auch täuschen. Schaue nachher einfach mal nach.
Stimmt, es wäre vielleicht ganz interessant gewesen zu erfahren, wie sie reagiert hätte. Vor allem, weil sie sich dann auch noch zwischen der Liebe zu ihrer Enkelin und ihrem Volk hätte entscheiden müssen.


In Gaias Dorf war die Lebenserwartung aber doch auch nicht allzu groß, oder? Zumindest kann ich mich nicht an viele alte Leute erinnern. Hast du eigentlich auch so viel aus Band 1 vergessen? Das kommt zwar alles so nach und nach wieder, aber ich habe mein Sieb-Gedächtnis schon ziemlich verflucht.
Ich habe mittlerweile das Gefühl, sobald ich ein Buch zuschlage, startet mein Gehirn so eine Art Löschvorgang. Ich kann mich auch nur noch an sehr wenige Dinge erinnern. Aber mit dem Alter könntest Du Rech haben. Aber lag es nicht daran, daß sie auch so gut wie keine Gesundheitsversorgung hatten?

Liebe Grüße
Susanne

Offline Marja

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Re:01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« Antwort #4 am: Juni 05,Juni 2012, 20:38:08 »
Hi Susanne,

Zitat
Ich habe mittlerweile das Gefühl, sobald ich ein Buch zuschlage, startet mein Gehirn so eine Art Löschvorgang. Ich kann mich auch nur noch an sehr wenige Dinge erinnern. Aber mit dem Alter könntest Du Rech haben. Aber lag es nicht daran, daß sie auch so gut wie keine Gesundheitsversorgung hatten?

 :-> Ja, mein Hirn findet auch, dass es den Speicherplatz für andere Dinge benötigt - fragt sich nur für welche.  :kopfkratz:

An das Gesundheitssystem in Wharfton kann ich mich leider auch so gar nicht mehr erinnern.

LG,
Eva

Offline Susanne

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Re:01: Das Land der verlorenen Träume – Kap. 1 bis Kap. 3
« Antwort #5 am: Juni 06,Juni 2012, 10:30:53 »
An das Gesundheitssystem in Wharfton kann ich mich leider auch so gar nicht mehr erinnern.
Soweit ich mich erinnere und das ist auch nur sehr nebehaft, gab es so etwas wie Krankenhäuser nur hinter den Mauern. Die Gruppe in der Gaia gelebt hat, hatte nur die "alte" Art von Medizin.

Liebe Grüße
Susanne