Hallo Eva,
ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich bin schon wieder mitten in der Geschichte und mußte mich jetzt wirklich bremsen nur bis zu diesem Kapitel zu lesen um erst einmal zu Posten.
Gaia hat es geschafft, sie und ihre Schwester scheinen gerettet zu sein. Auch wenn ich die Gemeinschaft zu Anfang schon etwas sehr gewöhnungsbedürtigg fand und immer noch ein wenig finde.
Warum sind Frauen sie alleine Leben nicht in der Lage ein Kind groß zu ziehen? Das ist doch mehr als eine mittelalterliche Denkweise und das in einem "Dorf" in dem die Frauen scheinbar an der Macht sind.
Matrarch, als sie Gaia ihre Schwester quasi weggenommen hat, habe ich nur gedacht, was für eine harte und auch gemeine Frau muß sie sein.
Natürlich hat sie irgendwie Recht damit, daß sie das Leben ihrer Schwester aufs Spiel gesetzt hat. Aber in ihrer in meinen Augen doch sehr ausweglosen Situation blieb ihr doch eigentlich nichts anderes übrig als so zu handeln. Natürlich hat dabei vielleicht auch ein wenig Egosimus mitgespielt. Aber ich habe auch kein einziges Mal beim Lesen des ersten Bandes daran gedacht, daß sie sie zurück lassen könnte (auch wenn ich natürlich auch nicht damit gerechnet habe, daß sie sterben könnte).
Hast Du eine Idee, was diese Schwellenkrankheit sein könnte? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, daß Gaia nie wieder zurückkehren kann. Ich könnte mir fast vorstellen, daß das irgendwie doch von außen hervorgerufen wird, damit niemand flieht.
Das Gaia um ein Jahr ihre Großmutter verpasst hat, ist natürlich schade. Aber vielleicht sind die Aufzeichnungen ein wenig tröstlich.
Wie alt die Frauen wohl in diesem Gebiet werden? Wenn Matrach mit ihren über 30 schon so gebrechlich wirkt. 10 Schwangerschaften

, eine schon recht hohe Quote.
Mich wundert es auch, daß die Männer sich dieses Leben so gefallen lassen. Denn gleichberechtigt scheint es nicht in dieser Gemeinschaft zu zugehen.
Ich bin auf alle Fälle gespannt, wie es weitergeht. Das Buch liest sich zumindest bisher sehr gut weg.
Liebe Grüße
Susanne