Autor Thema: 17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140  (Gelesen 295 mal)

Offline Kathrin

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17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« am: März 27,März 2012, 08:02:08 »
Hier findet die Diskussion von Kap. 135 - 140 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
Rock the night!!!

Offline Susanne

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #1 am: April 11,April 2012, 20:25:14 »
Hallo Ihr Lieben,

gleich will ich mich mit dem Rest des Buches in mein Bett verkrümeln. Daher poste ich noch schnell diesen Abschnitt.
Irgendwie bin ich jetzt doch traurig, daß das Buch sich dem Ende nähert. Kvothe ist jetzt doch über mehrere Tage ein lieber Morgenbegleiter von mir gewesen.

Kvothes Fall ist jetzt doch sehr tief und ich finde es schon traurig, daß der Maer und vor allem seine Frau sich ihm gegenüber so verhält.
Man hat fast das Gefühl er wird jetzt wie eine Art Aussätziger behandelt und das wo er schon sehr viel für den Maer getan hat. Natürlich ist es gut, daß er nicht angeklagt wird und ihm der Maer doch irgendwie versucht noch etwas Gutes zu tun. Aber die Reaktion ist schon recht heftig. Vor allem bin ich erstaunt über das Verhalten der Gattin, ich hatte sie nicht als so eine resolute Frau in Erinnerung, sondern eher als ein träumerisches Fräulein. So sehr kann man sich täuschen. Schade, daß sie so große Vorurteile hegt.

Erstaunt war ich i.ü. darüber das es Kvothe in der heutigen Zeit nicht schafft, sich gegen die Banditen (Soldaten) zu wehren. Irgendwie passt das nicht in das Bild des Superhelden. Hat er sich zurück gehalten, oder ist er vielleicht durch irgendetwas in seiner Macht gehindert oder hat sie verloren.
Sind seine Schmerzen und sein verlorener Zahn duch das Mundspülen auf seinen kleinen Freund übertragen worden?

Ich freue mich auf alle Fälle, daß wir jetzt wieder in der Universität ankommen werden und hoffe das wir noch ein wenig Spaß mit seinen Freunden haben werden. So kurz vor Schluß.
Ein wenig entspannter zumindest von finanzieller Sicht ist nun seine Zeit an der Uni. Aber er wird es bestimmt trotzdem schaffen sich noch in Schwierigkeiten zu bringen.
Ob er Denna noch begegnen wird?

Liebe Grüße
Susanne

Offline Mobi

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #2 am: April 12,April 2012, 11:59:59 »
Hallo Susanne,

Kvothes Fall ist jetzt doch sehr tief und ich finde es schon traurig, daß der Maer und vor allem seine Frau sich ihm gegenüber so verhält.

Ja, das war echt schade, aber irgendwie passt es zum Maer und seiner Frau, finde ich. Da wird eben mehr Wert auf das Blut als auf den Charakter gelegt und egal, wie sich Kvothe ausgezeichnet hat und was er für sie getan hat, für die Frau des Maer ist er wegen seiner Herkunft "gestorben".
Ihre Vorurteile hatten wir ja schon kennengelernt und wie sehr sie die Edema Ruh hasst, insofern hat mich ihre Reaktion nicht wirklich überrascht. Ihr Mann will sie halt nicht verärgern und gibt Kvothe soviel, wie er kann, ohne Aufsehen zu erregen...

Erstaunt war ich i.ü. darüber das es Kvothe in der heutigen Zeit nicht schafft, sich gegen die Banditen (Soldaten) zu wehren. Irgendwie passt das nicht in das Bild des Superhelden. Hat er sich zurück gehalten, oder ist er vielleicht durch irgendetwas in seiner Macht gehindert oder hat sie verloren.

Meine Theorie ist ja, dass er sich vor den Chandrian versteckt und kein Aufsehen erregen will. Oder er will einfach mit seinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben und die Prophezeiungen des Cthaeh nicht erfüllen, indem er einfach ein Wirt ist und nicht mehr.
Irgendwie süß, wie Bast versucht, ihn aus der Reserve zu locken, sowohl damit, dass er dem Chronicler seine Geschichte erzählen soll, als auch dass er die zwei Banditen anheuert, etc.

Sind seine Schmerzen und sein verlorener Zahn duch das Mundspülen auf seinen kleinen Freund übertragen worden?

Ja, ich denke schon, dass Bast seine Schmerzen auf sich genommen hat.

Ich freue mich auf alle Fälle, daß wir jetzt wieder in der Universität ankommen werden und hoffe das wir noch ein wenig Spaß mit seinen Freunden haben werden. So kurz vor Schluß.

Den Schluss fand ich total schön, endlich wieder an der Uni und bei seinen alten Freunden.

LG, Mobi

Offline Susanne

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #3 am: April 12,April 2012, 19:16:06 »
Hallo Mobi,

Ja, das war echt schade, aber irgendwie passt es zum Maer und seiner Frau, finde ich. Da wird eben mehr Wert auf das Blut als auf den Charakter gelegt und egal, wie sich Kvothe ausgezeichnet hat und was er für sie getan hat, für die Frau des Maer ist er wegen seiner Herkunft "gestorben".
Ihre Vorurteile hatten wir ja schon kennengelernt und wie sehr sie die Edema Ruh hasst, insofern hat mich ihre Reaktion nicht wirklich überrascht. Ihr Mann will sie halt nicht verärgern und gibt Kvothe soviel, wie er kann, ohne Aufsehen zu erregen...
Passen vielleicht schon, aber irgendwie dachte ich das was Kvothe Alles für ihn getan hat, hat doch etwas mehr Bedeutung. Es zeigt nur, wie oberflächlich sie dann eigentlich doch sind. Denn das ihre Schwester mit einem Edema Ruh ausgerissen ist, ist ja von beiden Seiten ausgegangen so wie ich das verstanden habe.


Meine Theorie ist ja, dass er sich vor den Chandrian versteckt und kein Aufsehen erregen will. Oder er will einfach mit seinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben und die Prophezeiungen des Cthaeh nicht erfüllen, indem er einfach ein Wirt ist und nicht mehr.
Irgendwie süß, wie Bast versucht, ihn aus der Reserve zu locken, sowohl damit, dass er dem Chronicler seine Geschichte erzählen soll, als auch dass er die zwei Banditen anheuert, etc.
Das mit dem Aufsehen könnte schon stimmen. Aber dann hält er es aber auch leider nicht sehr konsequent durch.


Den Schluss fand ich total schön, endlich wieder an der Uni und bei seinen alten Freunden.
Wurde aber auch wirklich Zeit, oder?

Liebe Grüße
Susanne

Offline Mobi

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #4 am: April 13,April 2012, 14:04:51 »
Hallo Susanne,

Passen vielleicht schon, aber irgendwie dachte ich das was Kvothe Alles für ihn getan hat, hat doch etwas mehr Bedeutung. Es zeigt nur, wie oberflächlich sie dann eigentlich doch sind. Denn das ihre Schwester mit einem Edema Ruh ausgerissen ist, ist ja von beiden Seiten ausgegangen so wie ich das verstanden habe.

Ja, ich hatte es auch so verstanden, dass die Schwester mit ihm weggelaufen ist. Dass der Maer recht oberflächlich ist und auch eigentlich nur auf seinen Vorteil und seinen Ruf bedacht, kam schon öfters raus (dieser ewige Smalltalk mit Kvothe  :roll:), deswegen hat mich das jetzt nicht sonderlich überrascht. Schade war es natürlich trotzdem!

Das mit dem Aufsehen könnte schon stimmen. Aber dann hält er es aber auch leider nicht sehr konsequent durch.

Meinst du die Geschichte mit dem jungen Kerl aus dem Dorf, der sich der Armee anschließen will? Das hat mich auch echt überrascht, dass er da mit seiner richtigen Geschichte rausrückt. War aber fast klar, dass der ihm nicht glaubt, wenn er nichts beweisen kann und das ging ihm dann halt doch wieder zu weit.

Wurde aber auch wirklich Zeit, oder?

Hehe... ich fand ja den Abschnitt bei den Adem sehr cool, deswegen war ich zwar froh, dass er wieder zurück an der Uni ist, aber seine Reise hat mir auch gut gefallen.

LG, Mobi

Offline Kathrin

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #5 am: April 22,April 2012, 10:07:22 »
Hallo Ihr Lieben,

Ja, das war echt schade, aber irgendwie passt es zum Maer und seiner Frau, finde ich. Da wird eben mehr Wert auf das Blut als auf den Charakter gelegt und egal, wie sich Kvothe ausgezeichnet hat und was er für sie getan hat, für die Frau des Maer ist er wegen seiner Herkunft "gestorben".
Ihre Vorurteile hatten wir ja schon kennengelernt und wie sehr sie die Edema Ruh hasst, insofern hat mich ihre Reaktion nicht wirklich überrascht. Ihr Mann will sie halt nicht verärgern und gibt Kvothe soviel, wie er kann, ohne Aufsehen zu erregen...
Alles in allem ist es natürlich schade für Kvothe, dass er jetzt, nachdem was er alles für den Maer und seine Gattin gemacht hat, so mir nichts dir nichts weg muss. Aber ich denke wir Mobi, dass der Maer schon noch einiges für ihn tut, vorallem die Sache mit dem Geld ist nicht zu verachten. Da nimmt er Kvothe schon ganz schön was an Sorgen ab, allerdings ist es nicht zu verleugnen, das wirkt alles schon sehr undankbar. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Ehe ohne Kvothe vielleicht gar nicht zustande gekommen wäre.

Erstaunt war ich i.ü. darüber das es Kvothe in der heutigen Zeit nicht schafft, sich gegen die Banditen (Soldaten) zu wehren. Irgendwie passt das nicht in das Bild des Superhelden. Hat er sich zurück gehalten, oder ist er vielleicht durch irgendetwas in seiner Macht gehindert oder hat sie verloren.

Meine Theorie ist ja, dass er sich vor den Chandrian versteckt und kein Aufsehen erregen will. Oder er will einfach mit seinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben und die Prophezeiungen des Cthaeh nicht erfüllen, indem er einfach ein Wirt ist und nicht mehr.
Irgendwie süß, wie Bast versucht, ihn aus der Reserve zu locken, sowohl damit, dass er dem Chronicler seine Geschichte erzählen soll, als auch dass er die zwei Banditen anheuert, etc.
Hier ging es mir wie Susanne, wobei ich Mobis Theorie recht logisch finde. Und wer weiß, vielleicht hat Kvothe noch einen ganz anderen Grund, sich nicht so sehr zu wehren, der aber erst im dritten Band so richtig rauskommt.

Ich freue mich auf alle Fälle, daß wir jetzt wieder in der Universität ankommen werden und hoffe das wir noch ein wenig Spaß mit seinen Freunden haben werden. So kurz vor Schluß.

Den Schluss fand ich total schön, endlich wieder an der Uni und bei seinen alten Freunden.
Grundsätzlich freue ich mich aus sehr, dass er jetzt wieder in der Uni ist, aber so ganz zufrieden war ich mit dem Schluss nicht. Dazu dann mehr im letzten Abschnitt.

lg
kathrin
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Offline Mobi

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #6 am: April 23,April 2012, 16:05:30 »
Hallo Kathrin,

Hallo Ihr Lieben,

Alles in allem ist es natürlich schade für Kvothe, dass er jetzt, nachdem was er alles für den Maer und seine Gattin gemacht hat, so mir nichts dir nichts weg muss. Aber ich denke wir Mobi, dass der Maer schon noch einiges für ihn tut, vorallem die Sache mit dem Geld ist nicht zu verachten. Da nimmt er Kvothe schon ganz schön was an Sorgen ab, allerdings ist es nicht zu verleugnen, das wirkt alles schon sehr undankbar. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Ehe ohne Kvothe vielleicht gar nicht zustande gekommen wäre.

Ja, undankbar ist es auf alle Fälle. Vor allem weil der Maer ja nicht weiß, wie arm Kvothe wirklich ist (der kann sich das sicher genausowenig vorstellen, wie Kvothes Kommilitonen an der Uni) und er garnicht weiß, was für eine Erleichterung das für ihn ist!

LG, Mobi

Offline Susanne

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #7 am: April 24,April 2012, 18:08:41 »
Hallo Ihr Beiden,


Alles in allem ist es natürlich schade für Kvothe, dass er jetzt, nachdem was er alles für den Maer und seine Gattin gemacht hat, so mir nichts dir nichts weg muss. Aber ich denke wir Mobi, dass der Maer schon noch einiges für ihn tut, vorallem die Sache mit dem Geld ist nicht zu verachten. Da nimmt er Kvothe schon ganz schön was an Sorgen ab, allerdings ist es nicht zu verleugnen, das wirkt alles schon sehr undankbar. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Ehe ohne Kvothe vielleicht gar nicht zustande gekommen wäre.
Gerade die Sache mit dem Geld finde ich sehr gut. Denn ich glaube auf Dauer wäre dieses immer wieder Geld leihen und irgendwie besorgen müssen, langweilig geworden.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Kathrin

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #8 am: April 24,April 2012, 20:43:04 »
Gerade die Sache mit dem Geld finde ich sehr gut. Denn ich glaube auf Dauer wäre dieses immer wieder Geld leihen und irgendwie besorgen müssen, langweilig geworden.
Sehr gut möglich, wobei ich jetzt wo die GEldsorgen vorbei sind ja nciht Angst haben will, dass wir auf Devi verzichten müssen  :->
Rock the night!!!

Offline Susanne

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Re:17. Die Furcht des Weisen 02 - Kap. 135 - 140
« Antwort #9 am: April 25,April 2012, 10:07:52 »
Sehr gut möglich, wobei ich jetzt wo die GEldsorgen vorbei sind ja nciht Angst haben will, dass wir auf Devi verzichten müssen  :->
Die Gefahr besteht glaube ich nicht. Denn ich könnte mir vorstellen, daß sie gerade durch ihre Zauberkunst noch sehr wichtig für Kvothe sein wird.

Liebe Grüße
Susanne