Autor Thema: 06: Die schwarzen Wasser … – 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap.  (Gelesen 100 mal)

Offline Kathrin

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Hier findet die Diskussion von 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap. statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline Annette B.

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Re:06: Die schwarzen Wasser … – 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap.
« Antwort #1 am: Mai 16,Mai 2012, 19:57:08 »
Ihr Lieben,

ich möchte zu diesem Abschnitt auch nicht unbedingt viel schreiben, da ich nun auch fast durch bin mit dem Buch.

Nur soviel, was Calendar und Peter bei dieser Rara entdecken ist wirklich nicht zu fassen! :WAH: Also diese Frau ist offenbar wirklich zu Recht beim Scharfrichter gelandet! Ich gehe mal davon aus das Richard die Fakten, wie immer korrekt recherchiert hat und vielleicht nur ein wenig ausgeschmückt hat um es für den Leser besser in die Handlung einzufügen.

Moro bringt am Ende doch noch die Geschichte von Fiuzetta ans Licht und Peter kann endlich zusammen mit Calendar handeln. In welchen gräßlichen Sumpf sie dabei geraten erkennen sie als sie bei Rara Caterina finden.
Passend fand ich den Satz von Moro: "Es gibt zu viele Menschen und Gott hat den Überblick verloren über die guten und die schlechten Menschen!"

Bei all der Schlechtigkeit in dieser Welt, habe ich mich auch schon oft gefragt, wie Gott soetwas zulassen kann? Moros Erklärung erscheint mir halbwegs einleuchtend, wenn auch nicht zu 100% Überzeugend.

Als Calendar diesen Ursino überwältigt in Raras Haus, ist mir aufgefallen das ich bei der Beschreibung von Calendar offenbar nicht richtig aufgepasst habe. Ich hatte immer so das Bild von einem schlanken, feingliedrigen Advokaten vor Augen, aber offenbar ist er doch auch mit Muskeln ausgestattet.

Die Geschichte mit dem fehlenden Löffel zum Haferbrei in Calendars Wohnung war wieder sehr schön und hat dem Lesefluss gut getan, genauso wie die vielen lebendigen Dialoge die in diesem Abschnitt endlich auftauchten. Bei den Beschreibungen der Wege in den Gassen Venedigs habe ich mir nun am Ende erlaubt etwas quer zu lesen und bin somit auch besser vorran gekommen.

Fakt ist wohl, dass Caterina, genauso wie der Sohn von Calendar, nur noch eine menschliche Hülle sein wird und vor sich hin vegetieren wird. Was man dem Mädchen angetan hat, hat ihm sicher den Verstand geraubt.  :heul:

Das Fiuzetta am Ende in der Kirche des Armenviertels war, hat mich echt überrascht, aber Hut ab, sie hat echt Courage.  :respekt
Calendar und Peter werden hier im Laufe der Ermittlungen doch immer mehr zu Freunden, auch wenn sie das bestimmt nicht zugeben würden.  :->

Am Ende des Abschnitts erkennt Calendar, dass Peters Erkenntnisse zum Tod der  Jungen, durchaus auch mit seiner Suche nach dem Prinzen zu tun haben könnte.

Was dann kommt, gehört glaub` ich schon in den letzten Abschnitt, den ich noch zuende lesen muß.

Bis dahin.....  winken:

LG
Annette
 
Liebe Grüße  Annette   winken:

Offline Mobi

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Re:06: Die schwarzen Wasser … – 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap.
« Antwort #2 am: Mai 16,Mai 2012, 20:09:32 »
Hallo Annette,

danke, dass du uns so schön vorpostest!  :-)+:-)

Nur soviel, was Calendar und Peter bei dieser Rara entdecken ist wirklich nicht zu fassen! :WAH: Also diese Frau ist offenbar wirklich zu Recht beim Scharfrichter gelandet! Ich gehe mal davon aus das Richard die Fakten, wie immer korrekt recherchiert hat und vielleicht nur ein wenig ausgeschmückt hat um es für den Leser besser in die Handlung einzufügen.

Hm, über die korrekte Darstellungsweise sollten wir uns vielleicht am Ende nochmal unterhalten. Was da im Nachwort steht, hat mir nicht unbedingt gefallen...  ;-)
Was Rara angeht, stimmt es aber wohl, was er schreibt.

Bei all der Schlechtigkeit in dieser Welt, habe ich mich auch schon oft gefragt, wie Gott soetwas zulassen kann? Moros Erklärung erscheint mir halbwegs einleuchtend, wenn auch nicht zu 100% Überzeugend.

Nun ja, ich glaube an das Gesetz von Karma und dann kann man sein Schicksal nicht zu Gott abschieben, sondern hat es selbst in der Hand. Ist für mich viel einleuchtender  ;-)

Als Calendar diesen Ursino überwältigt in Raras Haus, ist mir aufgefallen das ich bei der Beschreibung von Calendar offenbar nicht richtig aufgepasst habe. Ich hatte immer so das Bild von einem schlanken, feingliedrigen Advokaten vor Augen, aber offenbar ist er doch auch mit Muskeln ausgestattet.

Echt? Ich hatte einen stattlichen Polizisten vor Augen, insofern hat das schon gepasst. Kann mich aber an die genaue Beschreibung nicht mehr erinnern...  :-))

Fakt ist wohl, dass Caterina, genauso wie der Sohn von Calendar, nur noch eine menschliche Hülle sein wird und vor sich hin vegetieren wird. Was man dem Mädchen angetan hat, hat ihm sicher den Verstand geraubt.  :heul:

Ja, Caterina hat mir auch total leid getan... das kann man sich garnicht vorstellen, was sie durchgemacht hat!

Calendar und Peter werden hier im Laufe der Ermittlungen doch immer mehr zu Freunden, auch wenn sie das bestimmt nicht zugeben würden.  :->

Hehe, Männer halt...  :->

LG, Mobi

Offline Kathrin

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Re:06: Die schwarzen Wasser … – 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap.
« Antwort #3 am: Mai 24,Mai 2012, 08:32:08 »
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte zu diesem Abschnitt auch nicht unbedingt viel schreiben, da ich nun auch fast durch bin mit dem Buch.
Viel werde ich auch nicht mehr beisteuern können, aber ich mach's, damit ich in aller Ruhe und ohne schlechtes Gewissen die Winterfell-LR nachposten kann, denn da muss ich was zu schreiben, wo ich das Buch doch so liebe!

Moro bringt am Ende doch noch die Geschichte von Fiuzetta ans Licht und Peter kann endlich zusammen mit Calendar handeln. In welchen gräßlichen Sumpf sie dabei geraten erkennen sie als sie bei Rara Caterina finden.
Passend fand ich den Satz von Moro: "Es gibt zu viele Menschen und Gott hat den Überblick verloren über die guten und die schlechten Menschen!"

Bei all der Schlechtigkeit in dieser Welt, habe ich mich auch schon oft gefragt, wie Gott soetwas zulassen kann? Moros Erklärung erscheint mir halbwegs einleuchtend, wenn auch nicht zu 100% Überzeugend.
Der Satz ist mir gar nicht so aufgefallen beim Lesen, aber er hat was, irgendwie,wobei ich mich bei Gott eher frage, warum er es zulässt, dass Menschen "schlecht" werden. Denn grundsätzlich glaube ich erstmal, dass ein Mensch "gut" geboren wird und dann durch sein Umfeld, seine Familie, seine Lebensumstände geprägt wird und letztlich denke ich auch, wie Mobi, dass jeder sein Leben selbst in der Hand hat.  Und trotzdem stell ich mir die Frage immer wieder, wie ein liebender Gott so viel Grausamkeit, Armut, Schlechtigkeit in seiner Schöpfung zulassen kann. Ich bin da in meinen Gedanken ziemlich zwigespalten.

Die Geschichte mit dem fehlenden Löffel zum Haferbrei in Calendars Wohnung war wieder sehr schön und hat dem Lesefluss gut getan, genauso wie die vielen lebendigen Dialoge die in diesem Abschnitt endlich auftauchten. Bei den Beschreibungen der Wege in den Gassen Venedigs habe ich mir nun am Ende erlaubt etwas quer zu lesen und bin somit auch besser vorran gekommen.
Das war wieder so ein Abschnitt, in dem mich Richard voll und ganz gefangen hatte. Da ging mir - klingt irgendwie blöd, is aber so - das Herz auf.  Da werd ich butter weich und schmelze dahin. So ein Gefühl hatte ich, als meine kleine Nichte im November mit mir Plätzchen gebacken hat und hinterher Schübchen und Beschen haben wollte und meine Küche aufgekehrt hat...mit knapp 3 Jahren...Das gleiche Gefühl hab ich, wenn einer meiner Kater neben mir auf der couch liegt und döst und dann irgendwann sein Köpfchen  zu mir umdreht und es am besten noch auf meinen Bauch legt, mir zuzwinkert, leise maunzt und dann wieder weiterdöst. Heute nacht hat mir Donald (vermutlich donald) irgendwann ganz sanft seine Pfote aufs Gesicht gelegt...*seufz*

Das Fiuzetta am Ende in der Kirche des Armenviertels war, hat mich echt überrascht, aber Hut ab, sie hat echt Courage.  :respekt
Zu Fiuzetta könnte ich jetzt vermutlich stundenlang was schreiben, ich mag sie sehr. Ich fand es von Anfang an sehr rührend und lieb, wie sie sich um "Gianna" gekümmert hat. Sie ist großartig!!! Und ... aber dazu werde ich was im nächsten Abschnitt schreiben  ;-)

Calendar und Peter werden hier im Laufe der Ermittlungen doch immer mehr zu Freunden, auch wenn sie das bestimmt nicht zugeben würden.  :->
Ich bin ja eh der Meinung, dass die beiden in einem nächsten Leben das Ermittlerduo schlechthin werden sollten :->

Hm, über die korrekte Darstellungsweise sollten wir uns vielleicht am Ende nochmal unterhalten. Was da im Nachwort steht, hat mir nicht unbedingt gefallen...  ;-)
Dann hoffe ich mal, dass Du im nächsten Abschnitt was dazu geschrieben hast, denn ich weiß u.U. auch schon, was ich Dir antworten werde... :knuddel:
aber wohl frühestens morgen, denke ich.

LG
KAthrin
Rock the night!!!

Offline Mobi

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Re:06: Die schwarzen Wasser … – 4. Tag, 1. Kap. - 4. Tag, 6. Kap.
« Antwort #4 am: Mai 24,Mai 2012, 14:12:43 »
Hallo Kathrin,

Und trotzdem stell ich mir die Frage immer wieder, wie ein liebender Gott so viel Grausamkeit, Armut, Schlechtigkeit in seiner Schöpfung zulassen kann. Ich bin da in meinen Gedanken ziemlich zwigespalten.

Ja, auch da finde ich die Erklärung durch Karma sehr einleuchtend. Wenn die Menschen sich von Gott abgewendet haben und schlechtes Karma aufbauen, dann muss ja sowas dabei rauskommen.

Dann hoffe ich mal, dass Du im nächsten Abschnitt was dazu geschrieben hast, denn ich weiß u.U. auch schon, was ich Dir antworten werde... :knuddel:
aber wohl frühestens morgen, denke ich.

Ich hab was dazu geschrieben und bin gespannt, was du dazu sagst!

LG, Mobi