Autor Thema: Leserunden, Nachbesprechung, Rezension  (Gelesen 564 mal)

Offline Kathrin

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Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« am: Juli 25,Juli 2011, 13:20:50 »
Dieser Thread dient zur Nachbesprechung, sprich hier könnt Ihr Euer Leserundenfazit und/oder eine Rezension verfassen.

Bitte beachten: dieser Thread soll auch für alle Leser geeignet sein, die sich vielleicht über das Buch informieren wollen, von daher dürft ihr zwar spoilern, aber Ihr solltet den Spoiler kenntlich machen, entweder über die Schriftfarbe oder über die Spoilerfunktion.

Bitte vergebt am Ende Eurer Rezension eine Note und die entsprechende Anzahl Bücherkisten mit den Noten-Buttons! 

Rock the night!!!

Offline Eric Walz

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #1 am: August 03,August 2011, 14:29:21 »
da ich nach meinem nächsten projekt gefragt wurde ...

vielleicht ist es für euch ein kleiner schreck, aber vorläufig ist kein historischer roman von mir in planung. ich arbeite an einem gegenwartsroman, einem thriller, der in deutschland spielt. er wird vermutlich im frühling 2013 erscheinen. ich hatte schon lange vor, das genre zu wechseln, nun hat es geklappt und ich freue mich sehr darüber. natürlich werde ich euch auch mit diesem genre treu bleiben und gerne - falls ihr wollt - eine leserunde mit euch machen. aber bis dahin ist es ja noch eine weile hin.

Offline Kathrin

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #2 am: August 04,August 2011, 08:05:25 »
Hui ... 2013 das ist aber noch ganz schön lange hin. Ich bin sehr gespannt, zumal ich jetzt ja inzwischen doch öfter Krimis dann vermutlich auch wieder Thriller lese.

Hast Du Dich eigentlich von Historischen Nicht-Krimis endgültig verabschiedet oder könnte es sein, dass Du da auch mal wieder einen interessanten Stoff verarbeitest?
Rock the night!!!

Offline Eric Walz

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #3 am: August 04,August 2011, 13:09:05 »
man soll ja nie nie sagen. aber in planung habe ich einen "normalen" historienroman derzeit nicht. ich stehe halt auf verbrechen ...

im gegenwartsroman ist viel mehr möglich als im historienroman, allein die sprachlichen möglichkeiten sind unendlich zahlreicher. anhand der giftmeisterin und der sündenburg seht ihr ja, dass ich in den letzten jahren versucht habe, innerhalb des genres neue wege zu gehen. aber die möglichkeiten des gegenwartsromans jucken mir in den fingern.

es kann sein, dass noch vor frühling 2013 romane von mir erscheinen werden, aber das ist noch nciht in trockenen tüchern. daher halte ich mir hier ein wenig bedeckt.


Offline nirak

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #4 am: August 04,August 2011, 18:54:19 »
da ich nach meinem nächsten projekt gefragt wurde ...

vielleicht ist es für euch ein kleiner schreck, aber vorläufig ist kein historischer roman von mir in planung. ich arbeite an einem gegenwartsroman, einem thriller, der in deutschland spielt. er wird vermutlich im frühling 2013 erscheinen. ich hatte schon lange vor, das genre zu wechseln, nun hat es geklappt und ich freue mich sehr darüber. natürlich werde ich euch auch mit diesem genre treu bleiben und gerne - falls ihr wollt - eine leserunde mit euch machen. aber bis dahin ist es ja noch eine weile hin.

Ich finde Thriller im Moment total klasse  :-> Somit freue ich mich natürlich darauf von dir einen zu lesen. Schade erst im Jahre 2013, dass ist eindeutig zu lang  :heul:

lg
nirak
Liebe Grüße
Nirak

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Offline nerolaan

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #5 am: August 04,August 2011, 20:30:24 »
Wow...2013 ist schon noch weit weg....Auch wenn Thriller nicht so meine Kragenweite sind, bin ich mir sicher, dass sich das Warten lohnen wird.  ;-)

Offline Eric Walz

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #6 am: August 05,August 2011, 14:15:49 »
übrigens: blutrünstig wird der thriller nicht werden. mir liegt eher eine psychologische spannung, wo etwas auf eine katastrophe zusteuert. insofern wären "spannungsroman" oder "suspense-roman" bessere bezeichnungen, aber das läuft seit einigen jahren eh alles unter "thriller".

Offline nerolaan

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #7 am: August 05,August 2011, 22:14:59 »
übrigens: blutrünstig wird der thriller nicht werden. mir liegt eher eine psychologische spannung, wo etwas auf eine katastrophe zusteuert.

Das klingt schon anders und definitiv mehr nach meiner Kragenweite  ;-)

Offline nerolaan

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #8 am: August 09,August 2011, 21:38:50 »
912. Deutschland. Oberrhein.
Graf Agapet wird in seinem Bad ermordet, kurz nachdem er aus dem Krieg zurückkehrt. Seine Frau Claire heiratet gerade mal zwei Tage später einen anderen Mann und für die Tochter Elicia steht fest: Die Mutter und ihr Liebhaber haben den geliebten Vater heimtückisch ermordet, um den Weg für den Liebhaber freizumachen.
Doch auch Elicia scheint ein Motiv zu haben, ebenso wie ihr Mann Baldur, die Leibeigene Bilhildis und die Ungarin Kara, die Agapet als Trophäe aus der Schlacht mitgebracht hat.
Alles scheint kompliziert und verworren, als der Schultheiß Malvin die Ermittlungen aufnimmt und schon bald weiß er nicht mehr, wem er glauben kann und wem nicht...

„Die Sündenburg“ ist der neue historische Krimi von Eric Walz, der den vorangegangen Romanen in nichts nachsteht.
In dem  gewohnten lockeren und dennoch bodenständigen Sprachstil, erzählt der Autor wieder einmal von einem Verbrechen, dass lange vor unserer Zeit geschehen ist. Das Besondere ist diesmal die Erzählperspektive: Kannte man z.B. aus „Die Giftmeisterin“ nur eine Ich-Erzählerin, so erzählen in „Die Sündenburg“ gleich fünf Menschen von den Tagen nach dem Mord. Zu Beginn mag dies erst gewöhnungsbedürftig sein, doch schnell lernt man die Vorzüge dieser Erzählperspektive schätzen.Denn diesmal erzählen alle beteiligten die Geschehnisse aus ihrer Perspektive, man lernt sie kennen und erhält somit ein ungefiltertes Bild der/des Erzählenden.
Die Figuren selbst erzählen in ihren Abschnitten ehrlich und unverblümt und lassen den Leser so an ihrem Leben teilhaben. Man hat wirklich das Gefühl, diese Charaktere kennenzulernen.


Die Handlung selbst hält sich nicht mit Unnötigem auf, sondern strebt schnell dem Höhepunkt – der Aufdeckung des Mörders – entgegen. So fliegen die Seiten nur so dahin und man sieht sich schneller als einem lieb ist mit dem Ende des Romans konfrontiert.
Der Dreh und Angelpunkt der Handlung ist in jedem Fall der Mord am Grafen Agapet. Jedoch geht es in diesem Roman auch um Familie, Liebe, Schicksal und Vergebung, die die Handlung abrunden. Dabei sind diese Themen nicht nur Nebenschauplätze, die nur angekratzt werden. Eric Walz arbeitet diese Themen wundervoll aus, sodass man Ende nicht das Gefühl hat, dass ein Aspekt unfertig geblieben ist.

„Die Sündenburg“ ist ein spannender, kurzweiliger Roman, der mir viel Freude bereitet hat. Mit diesem Roman werden nicht nur Krimifans ihre mörderische Freude haben.
Ich warte bereits jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Roman von Eric Walz!

 :vollkiste: :vollkiste: :vollkiste: :vollkiste: :halbkiste:

Lieber Eric,
danke für diesen Roman und danke, dass du auch diese Runde wieder begleitet hast! Ich freue mich jetzt schon auf deinen nächsten Roman und hoffe, wir lesen uns dann hier wieder  winken:

Offline Eric Walz

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #9 am: August 10,August 2011, 13:45:36 »
ihr lieben,

auch von mir jetzt schon einmal ein herzliches danke für euer interesse und eure kommentare. ich würde mich freuen, wenn die eine oder andere ihre rezension auch bei amazon unterbringt. dort überwiegen nämlich gerade die ultra-kritiker.


Offline nirak

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #10 am: August 13,August 2011, 14:57:40 »
An einem Roman von Eric Walz kann ich nicht vorbei gehen und so musste ich natürlich auch das neueste Buch die Sündenburg lesen. Allerdings ist der Erzählstil diesmal nicht mit seinen Vorgängern zu vergleichen und zu dem ist es ein Einzelband. Einzig, dass es sich hier ebenfalls um einen historischen Krimi handelt ist gleich, aber die Art und Weise wie der Autor diesen Fall aufklärt und erzählt ist eine ganz andere wie üblich.

Der Leser befindet sich im Jahre 912 am Oberrhein auf einer Burg. Der Graf Agapet wird ermordet aufgefunden. Verdächtigt ist erstmal die aus dem Krieg mitgebrachte Gefangene Kara, die zur Tatzeit beim Grafen war. Aber war sie es wirklich? Wer hatte Grund den Grafen zu töten? Seine Witwe Claire die ein düsteres Geheimnis hat? Seine Tochter Elicia die irgendwie in ihrer eigenen Welt lebt? Ein Ermittler der Regierung, Malvin, soll Licht ins Dunkle bringen und den Fall klären. Schon bald wird klar, Malvin verstrickt sich hier selbst in dem Netz der Intrigen der Burgbewohner.

Eric Walz lässt hier jeden Verdächtigen, bezw. Burgbewohner und Malvin selbst, zu Wort kommen. So konnte ich die Gedanken der Claire genauso mitverfolgen wie die von Elicia oder ihrer Amme. Auch bei Malvin seinen Ergebnissen der Untersuchungen war ich immer auf dem neusten Stand. 
Jeder Abschnitt wird von einem anderen der fünf  Protagonisten in der Ich-Form erzählt und in jedem Abschnitt konnte man die Handlungs- und Denkweisen der Menschen verstehen oder zumindest nachvollziehen. Auch wenn die Erzählweise hier für mich neu war, hat es mir großen Spaß gemacht Malvin auf seiner Jagd nach dem Mörder des Grafen zu begleiten.
Dem Autor ist es gelungen die düstere Atmosphäre einer Burg und ihrer Bewohner  einzufangen, die unter einem Mord genauso zu leiden hatte wie auch unter ihrer jeweiligen eigenen Vergangenheit.
 
Der Kriminalfall hier ist nicht so einfach zu durchschauen und ich habe bis zum Schluss keine Ahnung gehabt wer denn nun den Grafen getötet hatte oder warum.

Leider hatte auch dieser Roman wieder viel zu wenig Seiten und so war ich schon ziemlich schnell am Ende angelangt und kann es nun gar nicht erwarten einen neuen Roman aus der Feder von Eric Walz in Händen zu halten, leider wird dieser vermutlich erst im Jahre 2013 erscheinen.

Mein Fazit: „Die Sündenburg“ ist für alle Fans von historischen Krimis eine unbedingte Empfehlung, solange man bereit ist, sich auch mal auf einen ungewöhnlichen Erzählstil einzulassen. Ich hatte jedenfalls spannende und fesselnde Lesestunden.

Bewertung:

Zitat von: Nerolaan
Lieber Eric,
danke für diesen Roman und danke, dass du auch diese Runde wieder begleitet hast! Ich freue mich jetzt schon auf deinen nächsten Roman und hoffe, wir lesen uns dann hier wieder 

Dem kann ich mich nur anschließen  winken:

Vielen Dank auch an die LR, es hat wieder großen Spaß gemacht Eure Kommentare zu lesen  :-)+:-) Ich hoffe wir sehen uns beim nächsten Buch von Eric Walz hier wieder  :->

lg
nirak
Liebe Grüße
Nirak

Ich lese gerade ein Buch!

Offline Kathrin

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Re:Leserunden, Nachbesprechung, Rezension
« Antwort #11 am: September 06,September 2011, 12:58:55 »
Auch wenn es bei mir immer etwas mit der Rezi dauert, hier ist sie jetzt endlich:

Meine Meinung:
„Die Sündenburg“ – ein leider grausames Cover und somit ein Buch, dass ich mir niemals zugelegt hätte, wäre der Autor nicht Eric Walz, von dem ich weiß, dass er mich mit gerade mit seinen historischen Krimis immer wieder fesseln und begeistern kann und das auch diesmal wieder von Anfang an!

Anno Domini 912: Graf Agapet, der gerade von seinem Kriegszug gegen die Ungarn auf die heimische Pfalz zurückgekehrt ist wird von seiner Tochter Elicia ermordet im Bad aufgefunden. Bei der Leiche kauert Kara, eine Ungarin, die der Graf als Kriegsbeute in die Heimat mitgebracht hat. Doch Elicia glaubt nicht an die Schuld der Ungarin. Für sie steht fest, dass nur ihre Mutter Claire oder Aistulf, den Claire bereits zwei Tage nach dem Tod des Gatten heiratet, als Mörder in Frage kommen können…

Aber ist dem wirklich so? Das fragt sich der Leser relativ schnell, denn auch andere Figuren des Romans scheinen ein Motiv für den Mord zu haben … und immer häufiger kam ich mit meinem Verdacht ins Straucheln: war es vielleicht die stumme Leibeigene Bilhildis, oder am Ende gar Elicia selbst? Immer wieder ertappte ich mich dabei, meine Meinung zu ändern, Figuren wie Kara und Claire, die ich anfangs zunächst als Mörder ausschloss, rücken im Laufe des Romans in den Kreis der Verdächtigen, andere Figuren sind schon wieder so hasszerfressen und intrigant, dass sie als Täter fast schon zu offensichtlich wären, aber der leise Zweifel nagte immer an mir. Mehrfach hat mich der Autor auf eine falsche Fährte gelockt, so dass mich das Buch und seine Wendungen immer wieder überraschen konnten.

Der Erzählstil mag für den ein oder anderen Leser gewöhnungsbedürftig sein, da Eric Walz nicht nur eine Figur in der Ich-Form erzählen lässt, sondern gleich fünf: Claire, Elicia, Bilhildis, Kara sowie Malvin,  der Vikar, der mit der Aufklärung des Falls betraut wird. Ich kam mit dieser Erzählweise auf Anhieb wunderbar zurecht, denn für mich erzählen diese  Charaktere sehr unterschiedlich und passend zu ihrem jeweiligen Wesen und Charakter, was immer deutlicher wird, je weiter voran man kommt. So wäre ich bei einem Elicia-Kapitel niemals auf die Idee gekommen, dass es von Claire oder Kara sein könnte.

Mit den Figuren des Romans bin ich nicht immer ganz zufrieden, wobei das nicht an der Ausarbeitung der Figuren durch den Autor liegt, sondern weil sie mir einfach teilweise extrem unsympathisch sind. Elicia z.B. empfinde ich zwar als sehr feurig und emotional, aber auch als extrem anstrengend. Gerade ihr schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter beschäftigt mich sehr. Leider entwickelt sich auch Bilhildis im Laufe der Zeit zum Negativen hin. Gerade zu Beginn war ich von ihrer Willensstärke, Bodenständigkeit und dem losen Mundwerk wirklich begeistert, ich musste mehrfach laut lachen über ihr Gekeife oder ihre Aktion, wie sie Elicia zu einem Kind verhelfen will. Sie ist und bleibt eine spannende Romanfigur, auch wenn sie mir schon fast ein wenig zu extrem in ihren Rachegelüsten ist. Nichtsdestotrotz haben alle Figuren ihren Hintergrund und ihre Geschichte, die ihre Handeln und ihre Gefühle erklärbar machen und es ist spannend ihre Entwicklung zu beobachten und ihren Hintergrund kennenzulernen.

Mit wem ich leider gar nicht warm geworden bin ist Vikar Malvin. Schon allein diese ach so schnelle große wahre Liebe zwischen ihm und Elicia macht mich fuchsig. Wie kann man nach so kurzer Zeit so schnell von der großen Liebe sprechen, wo ich doch immer das Gefühl habe, dass ich die Entwicklung dahin verpasst habe. Mag ja sein, dass es Liebe auf den ersten Blick gibt und ich weiß auch, das Buch ist nicht dick und die Liebe zwischen Elicia und Malvin steht nicht im Vordergrund, dass man vielleicht den ein oder anderen Umweg weglassen kann, aber mir ist's einfach zu schnell gegangen. Ich freu mich ja für Malvin und Elicia, wenn sie miteinander glücklich sein dürfen, aber das war mir einfach zu viel! Er ist in seiner Liebe einfach nicht objektiv und dies wirkt sich gerade auf das Ende des Romans negativ aus, mit dem ich irgendwie nicht so ganz einverstanden bin. Es hat mich zwar auch tief beeindruckt, vor eine Figur, von der ich dies nie erwartet hätte, aber gerade Malvins Rolle gefällt mir hier gar nicht. Ehrlich gesagt kann ich nur hoffen, dass Malvins „Vergehen“ ihn bis zu seinem Lebensende quälen wird.

Auch wenn in meinen Augen die ein oder andere Figur etwas überzogen und ich auch mit dem Ende auch nur halb einverstanden war, so hat mich das Buch doch wieder bestens unterhalten und mir wunderbare und spannende Lesestunden beschert und es fiel mir extrem schwer, das Buch endgültig zuzuschlagen.

Bewertung:
Rock the night!!!