Autor Thema: 04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog  (Gelesen 989 mal)

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8651
04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« am: April 07,April 2011, 08:14:50 »
Hier findet die Diskussion von Kapitel 12-Epilog statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
Rock the night!!!

Offline nirak

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1142
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #1 am: April 26,April 2011, 19:09:19 »
Hallo Ihr Lieben  :-)+:-)

Diese letzten Kapitel waren klasse. Die Idee die Tagebucheintragungen von Laras Mutter hier mit reinzunehmen war wirklich gut  :respekt So haben wir doch einen tollen Einblick in das Leben Ravinias vor Laras Geburt bekommen und auch woher Lee stammt wurde gleich geklärt, toll  :applaus

Dann die Szene auf dem Friedhof in London, wieder ein gut gemachter Kampf. Die Retter in letzter Minute sind diesmal Lee und Dexter  :applaus

Traurig fand ich, das die Großmutter von Lara von ihrer Enkeltochter so gar nichts wissen wollte, obwohl sie sicher ihre Gründe hatte und nun ja auch in einem Krankenhaus in Ravinia ist  :heul:

Auch wenn Roland Winter erst einmal besiegt ist und alle nun beginnen können ein "normales" Leben zu leben, glaube ich irgendwo lauert bestimmt der nächste der die Macht in Ravinia an sich reissen will. Oder wird es keine Fortsetzung geben?

So mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich hab das Buch schon vor den Ostertagen beendet und wollte nur schonmal was dazu sagen.
Es hat mir übrigens sehr gut gefallen, bitter gerne mehr davon  :->

lg
nirak
Liebe Grüße
Nirak

Ich lese gerade ein Buch!

Offline Thilo

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 26
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #2 am: April 27,April 2011, 12:57:16 »
Danke für das Lob!

- Es gab auch Leute, denen das Ende zu schnell abgehandelt war. Aber ich fand es gut so wie es ist, denn ich finde es nicht immer passend, wenn Autoren ihre Helden über hunderte Seiten hinweg "nach Hause" bringen (s. z. B. Phillip Pullman im Bernsteinteleskop, wo de Zenit schon nach der Hälfte überschritten ist und dann ca 200 Seiten Epilog folgen).

- Das Tagebuch zu schreiben hat eine Menge Spaß gemacht. Ich hoffe, man bekommt einen guten Eindruck, wieviel Planungsarbeit tatsächlich in der Erschaffung von Ravinia steckt (hat mich selbst ein wenig überrascht in dem Moment). Ich hab Listen mit Geburtstagen, Sterbedaten, Zunftzugehörigkeiten, Art und Stärke der Begabung, Stammbäume uvm. Ich glaube irgendwann mach ich mal ein Foto von dem ganzen Krempel und stell es ins Netz :->

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8651
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #3 am: April 28,April 2011, 12:45:36 »
Hallo Ihr Lieben,

Die Idee die Tagebucheintragungen von Laras Mutter hier mit reinzunehmen war wirklich gut  :respekt So haben wir doch einen tollen Einblick in das Leben Ravinias vor Laras Geburt bekommen und auch woher Lee stammt wurde gleich geklärt, toll  :applaus
Ja, mir haben diese Tagebucheintragungen auch super gut gefallen. Und wenn sie mal so eingestreut werden oder auch mal wie hier am längeren Stück ein paar Tagebucheinträge hintereinander, dann liest sich das echt gut. Interessanterweise habe ich gestern zu einem neuen Buch gegriffen, dass komplett aus Tagebucheinträgen besteht und da bin ich leider kurz davor, dieses Buch aufzugeben. Tagebucheintrag ist halt doch nicht gleich Tagebucheintrag.
Ich habe mich allerdings gefragt, wer Jeane Nolte ist und wer der Gönner war, der die Reparatur bzw. den Ersatz der Turmuhr bezahlte. Das sind so Dinge, die ich immer gerne wissen würde. Und eine Antwort darauf haben wir nicht bekommen, oder? Rabbi Friedman ist mir beispielsweise als Figur auch zu kurz gekommen. Oder wo liegt dieses Epicordia, welches zweimal erwähnt wurde. Ich bin doch so neugierig! Und was ist eigentlich mit Mama Zamora? Die wurde nach der Sache bei Ruben Goldstein so gut wie gar nicht mehr erwähnt.

Traurig fand ich, das die Großmutter von Lara von ihrer Enkeltochter so gar nichts wissen wollte, obwohl sie sicher ihre Gründe hatte und nun ja auch in einem Krankenhaus in Ravinia ist  :heul:
Ja, die Erklärung, die wir bekommen haben reicht mir auch irgendwie nicht aus. Das war wohl ihr Preis, den sie zu zahlen hatte. Aber irgendwie reicht mir das nicht. Ich finde es auch entsetzlich traurig, gerade für Lara, da trifft sie ihre Großmutter und verliert sie im gleichen Augenblick schon wieder. Andererseits finde ich es auch wieder gut von Thilo, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen jetzt ist am Ende. Und übrigens auch  :respekt  Thilo, dass das Buch so ganz ohne Liebesgeschichte zwischen Lara und wem auch immer  :-> auskommt, auch wenn ich es im Hinterkopf hatte. Finde ich gut! Und das heißt ja nicht, dass es nicht doch noch was zwischen Tom und Lara werden könnte  teufel:  :salutier:

Auch wenn Roland Winter erst einmal besiegt ist und alle nun beginnen können ein "normales" Leben zu leben, glaube ich irgendwo lauert bestimmt der nächste der die Macht in Ravinia an sich reissen will. Oder wird es keine Fortsetzung geben?
Tja, auch Winter kam mir leider etwas zu kurz. So wirklich richtig kennenlernen durften wir ihn ja gar nicht. Und es wurde auch irgendwie nur angerissen, was er eigentlich gemacht hat. Okay, seine "Visionen" und Ansichten waren schon heftig, aber alles in allem kam es mir doch zu kurz.

So mehr fällt mir im Moment nicht ein. Ich hab das Buch schon vor den Ostertagen beendet und wollte nur schonmal was dazu sagen.
Es hat mir übrigens sehr gut gefallen, bitter gerne mehr davon  :->
Ja, mir hat das Buch auch sehr viel Freude bereitet, auch wenn es mir alles in allem etwas zu wenig ausführlich war. Manche Figuren oder Szenen hätte ich einfach gerne intensiver miterlebt bzw. kennengelernt. Das Problem hatte ich übrigens auch mit den jüngeren Marzi-Werken...wenn ich mir anschaue, wie dick Lycidas, Lilith und Lumen sind und wie dünn dagegen Somnia ...

Auf alle Fälle jetzt schon mal vielen lieben Dank, Thilo, dass Du bei der LR dabei warst (und bist). Das hat mich super gefreut und viel Spaß gemacht. Ich freue mich auf alle Fälle schon auf weiteren Lesenachschub von Dir.

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Inge78

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2696
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #4 am: April 28,April 2011, 15:05:50 »
Hallo ihr Lieben!

So, ich bin nun auch schon seit einigen Tagen durch und bin ein wenig unzufrieden mit dem Ende, aber einfach nur, weil für mich nicht alle Fragen beantwortet wurden. Ich mag es dann doch gerne etwas ausführlicher, für mich können nach dem „Höhepunkt“, der „Endschlacht“ ruhig noch viele viele Seiten kommen, die alles erklären!

Das Ende an sich fand ich gut gemacht, ich finde die Tagebucheinträge eine super Idee und Thilo, Deine Aufzeichungen, die Stammbäume etc. würde ich nur zu gerne sehen, immer her mit dem extra Material!
Wir hier im Leserundenforum nehmen das immer wieder gerne!!!!

Der Kampf auf dem Friedhof, den fand ich auch klasse .
(Habe ich übrigens erwähnt dass ich Friedhöfe liebe, ich liebe es Friedhöfe zu besuchen, sie zu erforschen…ein bisschen makaber, aber sehr sehr interessant!  )

Und auch dass Lara´s Großmutter noch lebt finde ich eine gute Idee und ich finde es auch nicht schlimm dass sie gar nicht die liebende tolle Großmutter ist, die Lara sich gewünscht hätte. Leider gibt es ja immer Opfer bei solchen Geschichte, solche, die leiden aber eben nicht gestorben sind!
Trotzdem hätte ich sooo gerne noch mehr Hintergrundwissen gehabt, auch , nein, vor Allem über Tom!

Und ich bin mir gar nicht so 100%-ig sicher, dass Winter auch wirklich tot ist, aber da bin ich wohl ein bisschen paranoid!

Also Thilo, ich wünsche mir mehr Geschichten über Ravinia, über die Personen die wir leider viel zu kurz begleiten durften! Ich wünsche mir eine Vorgeschichte über die Stadt in der Zeit von Roland Winter und über Tom.
Und ich wünsche mir eine Geschichte, die ca. 10 Jahre später spielt und  uns von Lara und Tom erzählt!

Danke für die LR, danke Thilo für Deine Begleitung und danke für Ravinia. Ich habe mich in diese Stadt verliebt und möchte mehr davon!
LG Inge

"Von den vielen bekannten Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte."

Hermann Hesse

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8651
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #5 am: April 29,April 2011, 08:18:02 »
Und ich bin mir gar nicht so 100%-ig sicher, dass Winter auch wirklich tot ist, aber da bin ich wohl ein bisschen paranoid!
Nein, für mich ist das auch nicht 100%ig klar. Wenn dann bin ich auch paranoid.

Also Thilo, ich wünsche mir mehr Geschichten über Ravinia, über die Personen die wir leider viel zu kurz begleiten durften! Ich wünsche mir eine Vorgeschichte über die Stadt in der Zeit von Roland Winter und über Tom.
Oh ja, die Geschichte über Tom wünsche ich mir auch! Ganz unbedingt!!!

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Susanne

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 7795
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #6 am: April 29,April 2011, 17:15:12 »
Hallo Ihr Lieben,

das Ende fand ich gut, aber ich gehöre glaube ich auch eher zu denjenigen die es gerne etwas länger gehabt hätten.
Für mich ist damit irgendwie Winters Charakter und seine Bedrohung etwas untergegangen und ich hatte beim Lesen dann fast ein wenig das Gefühlt, warum haben sie denn so eine Angst vor ihm, wenn er doch so ein schnelles Ende findet.
Das er tot ist, glaube ich auch nicht. Eher das er zu einem kleinem schrumpeligen Etwas geworden ist und irgendwann hervorkommt.
Ich hätte mich bei dem tollen Start des Buches irgendwie ein wenig mehr gewünscht  :schaem:. Irgendwie ging es dann doch Knall auf Fall und ein paar Dinge sind noch nicht so ganz zu meiner Befriedigung zu Ende erzählt worden.
Das die Endschlacht auf dem Friedhof stattgefunden hat, fand ich als Schauplatz toll gewählt. Friedhöfe an sich haben schon so etwas geheimnis- und stimmungsvolles.
Laras Großmutter ist in meinen Augen einfach "durchgeknallt". Was vielleicht angsichts der Schrecken die sie scheinbar erlebt hat nicht erstaunlich ist. Ein wenig bekommt man durch sie ein Gefühl dafür vermittelt, zu was Winter in der Lage ist zu tun und wie schwer vielleicht dieses Bannen durch das Gedicht auf ihrer Seele lasten könnte. Aber auch hier ist es für mich irgendwie nur angedeutet.

Das Tagebuch fand ich sehr schön und ich hatte ein paar Mal fast ein paar Tränchen in den Augen, als Laras Mutter von ihrer Schwangerschaft berichtete (zu meiner Entschuldigung muß ich aber sagen, daß ich NW habe und da immer sehr emotional bin). Ich bin wirklich überrascht, daß diese Zeilen von einem Mann geschrieben worden sind.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Thilo

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 26
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #7 am: April 30,April 2011, 14:48:43 »
So, zunächst einmal habe natürlich vor allem ich zu danken für diese Leserunde. Es war wirklich spannend, Ravinia nochmal mit einigen Leuten zusammen durchzukauen. Ich hab eine Menge darüber gelernt, wo Leser ihren Fokus haben und wo nicht. Also: Danke!

- Die Idee zu dem Tagebuch kam, als ich über die Vergangenheit von Ravinia nachgedacht habe und überlegt habe, wie 15-20 Jahre zuvor wohl alles ausgesehen hat. Dann fiel mir ein sog. Schwangerschaftstagebuch in die Hände (etwas, wo Mütter reinschreiben, wie es ihnen so geht in der Zeit) und da habe ich dieses Konzept etwas modifiziert. So schreibt Layla McLane ja z.B. relativ selten hinein. Das liegt aber daran, dass sie so eine Art Workoholic ist, wozu Lara sicher einen starken Hang hat.

- Dass ich als Mann diese "Schwangerschaft" scheinbar ganz gut hinter mich gebracht habe, hat mich selbst überrascht als ich das Tagebuch geschrieben hatte und keine TestleserIN(!) sich darüber beschwert hat. Ich muss allerdings auch sagen, dass es zu der Zeit gerade in der Familie und im Freudneskreis einige Schwangerschaften gab, sodass ich beobachten konnte, wie Frauen da so sind. Eine witzige Anekdote gibt es im übrigen zur Geburt von Lara: Mangels Erfahrung in solchen Dingen hab ich einfach die Geschichten, die ich über meine eigene Geburt kenne mehr oder weniger übernommen. Doch war der kleine Thilo wohl sehr sehr schnell, sehr sehr Stressfrei und meine Eltern waren sehr sehr schnell wieder zuhause - das Ganze brachte mir von Seiten meiner Lektorin dann einenentsetzten Aufschrei ein. Ich hab es dann mehr den Gegebenheiten angepasst, die wohl im Durchschnitt bei Geburten herrschen.... :roll: :roll: :roll:

- Dass es in Ravinia keine Liebesgeschichte gibt, ist natürlich sehr bewusst so. Lara -in der Verfassung wie sie in "Ravinia" ist- ist niemand, der sich hals über Kopf in irgendjemanden verknallt. Dazu ist sie nicht locker genug und hat den Kopf darüber hinaus auch mit anderen dingen voll. Dass die Geschichte ohne typischen Lovestory-Nebenplot trotzdem ganz gut funktioniert, freut mich natürlich.

- Ja, Roland Winter ist etwas kurz gekommen, obwohl ich finde, er hat einen äußerst gelungenen und vielschichtigen Hintergrund. Genau wie Tom, Ma'Haraz, Geneva und viele andere Figuren aus der düstergoldenen Stadt. Doch haben die Erklärungen dafür in Ravinia keinen Platz gefunden, weil jede Erklärung auch erstmal der Umstände bedarf, um sie.... naja, zu erklären halt. Ob und in welcher Form das irgendwann nachgeholt wird, kann ich aktuell noch nicht sagen.

ZWISCHENBEMERKUNG: An dieser Stelle ist gerade der Strom ausgefallen... für den kompletten Block. Also auch für Ampeln, Bahnübergänge etc. Die Leute vom Edelrestaurant nebenan standen im Garten und haben am Rad gedreht, weil bei den Stadtwerken natürlich nur der AB an war. Spannend....
...jetzt also weiter im Text.

- Alle restlos zu erklären war für das Buch auch ehrlich gesagt nie geplant. Man ist halt doch Geschichtenerzähler. Alles zu Ravinia in ein Buch zu schreiben hätte das Manuskript sicherlich so ungefähr anderthalb tausend Seiten dick gemacht, mit mehreren Zeitsprüngen drin. Das war aus meinem ästhetischen Empfinden in puncto Geschichtenerzählen also nicht möglich.

- Ebenfalls meinem eigenen Empfinden geschuldet ist auch das Ende. Es hat mMn alles, was es braucht und klärt alle Umstände, die es klären soll. Nicht mehr und nicht weniger. Wie schon gesagt: Ich mag übertriebene Enden nicht (außer evtl. zum Abschluss einer monströsen 7-bändigen nach 5000 Seiten. Da darf's dan auch mal etwas ausführlicher sein). Sorry also, wenn ich da keine Befriedigung geschaffen habe. Ich kann ja daraus lernen und dem Ende des nächsten Buches 5-10 Seiten mehr einräumen, die bringen mich schon nicht um :roll:

- Zu Elisabeth Joel: Wie im wirklichen Leben auch, kommen manche Menschen mit Schicksalsschlägen sehr viel besser zurecht als andere. Die einen, schaffen es irgendwie ihr normales Leben aufrecht zu erhalten, die anderen landen in der Psychiatrie (um es mal salopp und stark überzeichnet uaf den Punkt zu bringen). An diesen beiden Enden der Fahnenstange stehen Henry McLane und Elisabeth Joel.

- Und "Epicordia" ist der Name des Katakomben- und Höhlensystems unter Ravinia.

Soweit, hoffe ich dann einfach mal, keine Fragen übersehen zu haben. Ich schau dann die Tage nochmal rein. So feel free to ask anything further!

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8651
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #8 am: Mai 02,Mai 2011, 08:58:19 »
Hallo zusammen,

Für mich ist damit irgendwie Winters Charakter und seine Bedrohung etwas untergegangen und ich hatte beim Lesen dann fast ein wenig das Gefühlt, warum haben sie denn so eine Angst vor ihm, wenn er doch so ein schnelles Ende findet.
Buh, bin ich froh, dass es nicht nur mir so ging. Ich hab mich gar nicht getraut das zu schreiben  :schaem:

Das er tot ist, glaube ich auch nicht. Eher das er zu einem kleinem schrumpeligen Etwas geworden ist und irgendwann hervorkommt.
Ja, so in der Art wie Voldemort, das könnte ich mir auch vorstellen.

- Ja, Roland Winter ist etwas kurz gekommen, obwohl ich finde, er hat einen äußerst gelungenen und vielschichtigen Hintergrund. Genau wie Tom, Ma'Haraz, Geneva und viele andere Figuren aus der düstergoldenen Stadt. Doch haben die Erklärungen dafür in Ravinia keinen Platz gefunden, weil jede Erklärung auch erstmal der Umstände bedarf, um sie.... naja, zu erklären halt. Ob und in welcher Form das irgendwann nachgeholt wird, kann ich aktuell noch nicht sagen.
Siehst Du und genau das finde ich so schade. Denn ich finde der Hintergrund zu diesen Figuren der blitzt an der ein ode anderen Stelle schon raus und da ist man als Leser etwas traurig, dass man da nicht mehr drüber erfährt. Ich glaube ich hätte dann lieber auf die ein oder andere Figur verzichtet und lieber eine andere dafür ausführlicher gehabt. Auf wen hättest Du vielleicht verzichten können...hmmm, vielleicht auf Alister Sullivan, auch wenn ich die Szene so sehr mochte, seine Rolle hätte auch jemand anders ausfüllen können. Das wäre jetzt von mir ein Beispiel und wenn ich drüber nachgrüble, dann würde mir bestimmt auch noch jemand anderes einfallen, auf den ich lieber verzichtet hätte als auf Sullivan.

- Alle restlos zu erklären war für das Buch auch ehrlich gesagt nie geplant. Man ist halt doch Geschichtenerzähler. Alles zu Ravinia in ein Buch zu schreiben hätte das Manuskript sicherlich so ungefähr anderthalb tausend Seiten dick gemacht, mit mehreren Zeitsprüngen drin. Das war aus meinem ästhetischen Empfinden in puncto Geschichtenerzählen also nicht möglich.
Naja gut, 1500 Seiten wären jetzt vielleicht etwas arg viel gewesen für einen Erstling, das gebe ich zu. Aber wenn man wenigstens als Leser wüsste, ob man diese fehlenden 1000 Seiten irgendwann nochmal nachgereicht bekommt. Es ist halt nun mal einfach so, dass DU als Autor Toms Geschichte kennst, wir aber nur in kleinen Bruchstücken und das ist irgendwie ... gemein  :-/

- Und "Epicordia" ist der Name des Katakomben- und Höhlensystems unter Ravinia.
Mal blod gefragt, habe ich das nur übersehen? Wurde das gesagt? Ich kann mich nur an den Namen erinnern und dass ich mich zwei mal gefragt habe, was das ist?

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Thilo

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 26
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #9 am: Mai 02,Mai 2011, 19:39:17 »
Naja gut, 1500 Seiten wären jetzt vielleicht etwas arg viel gewesen für einen Erstling, das gebe ich zu. Aber wenn man wenigstens als Leser wüsste, ob man diese fehlenden 1000 Seiten irgendwann nochmal nachgereicht bekommt. Es ist halt nun mal einfach so, dass DU als Autor Toms Geschichte kennst, wir aber nur in kleinen Bruchstücken und das ist irgendwie ... gemein  :-/

1500 Seiten wären definitv zuviel gewesen. Und dass ich als Autor alles über die Dinge weiß, die ich mir ausdenke, liegt nunmal in der Natur der Sache. :roll:

Ich hatte ja nicht von Anfang an beabsichtigt, Ravinia zu veröffentlichen. Es sollte eigtl. eine Geschichte werden, die ich nach und nach meinen Freunden und Bekannten vorlegen hätte können. Mittlerweile ist Ravinia aber tatsächlich zum Buch geworden und steht in den Regalen der Händler. Auf der einen Seite natürlich eine große Ehre für mich, auf der anderen Seite unterliegt das Ganze nun den Konventionen des Marktes (leider oder spannenderweise, das kommt wohl auf die Sichtweise an - ich persönlich find's ziemlich spannend zwinkern:).

Ich verspreche hiermit aber hoch und heilig, alle fehlenden Hintergründe um Ravinia im Laufe der Zeit auf irgendeine Art und Weise nachzureichen. Auf welche, das weiß ich aber jetzt im Moment noch nicht...

Soweit,
Thilo

Offline Inge78

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 2696
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #10 am: Mai 03,Mai 2011, 07:31:35 »
Zitat
Ich verspreche hiermit aber hoch und heilig, alle fehlenden Hintergründe um Ravinia im Laufe der Zeit auf irgendeine Art und Weise nachzureichen. Auf welche, das weiß ich aber jetzt im Moment noch nicht...


Oh, so etwas solltest Du uns nicht versprechen, da kommen wir irgendwann noch mal drauf zurück!

Mir würde für´s Erste eine Kurzgeschichte über Tom reichen  :zwinker:
LG Inge

"Von den vielen bekannten Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern aus eigenem Geist erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte."

Hermann Hesse

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8651
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #11 am: Mai 03,Mai 2011, 08:17:29 »
Ich verspreche hiermit aber hoch und heilig, alle fehlenden Hintergründe um Ravinia im Laufe der Zeit auf irgendeine Art und Weise nachzureichen. Auf welche, das weiß ich aber jetzt im Moment noch nicht...
Pass bloß auf, dass wir Dir mit dem Versprechen nicht irgendwann noch auf die Nerven gehen, wenn wir erst mal zu nörgeln anfangen  :->
Rock the night!!!

Offline nirak

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1142
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #12 am: Mai 03,Mai 2011, 16:57:20 »
Ich verspreche hiermit aber hoch und heilig, alle fehlenden Hintergründe um Ravinia im Laufe der Zeit auf irgendeine Art und Weise nachzureichen. Auf welche, das weiß ich aber jetzt im Moment noch nicht...
Pass bloß auf, dass wir Dir mit dem Versprechen nicht irgendwann noch auf die Nerven gehen, wenn wir erst mal zu nörgeln anfangen  :->

seh ich auch so  :->
Liebe Grüße
Nirak

Ich lese gerade ein Buch!

Offline Thilo

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 26
Re:04: Ravinia: Kapitel 12-Epilog
« Antwort #13 am: Mai 04,Mai 2011, 12:31:54 »
Ich betone: Irgendwann!
Aber nochmal: Ja, irgendwann lüfte ich die Schleier ganz sicher.