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38129 Beiträge in 3213 Themen von 169 Mitglieder
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Autor Thema: 02 - Klüpfel/Kobr: Erntedank - Rest S. 73 bis S. 150  (Gelesen 202 mal)
Kathrin
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« am: November 22, 2009, 10:25:01 »

Hier findet die Diskussion von Rest S. 73 bis S. 150 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Rock the night!!!
Marmotte
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« Antworten #1 am: November 24, 2009, 12:48:18 »

Hallo Silke,

weiter geht's:

Der Spieleabend bei Langhammers, Trivial Pursuit und Wurstsalat inklusive, einfach nur großartig 

Nun folgt die dritte Strophe des Erntelieds, bei den folgenden werden dann tatsächlich welche ausgelassen. Bislang scheinen es die Strophen zu sein, in denen gemäht, gesenst, geschnitten,... wird.
Und da wir ja in diesem Abschnitt lernen, dass die Tatwaffe eine Sense ist, ergibt es irgendwie Sinn.

Kluftinger und seine Emails 

Seinen Besuch bei der Genossenschaft fand ich irgendwie sehr nett, gerade seine Reaktion darauf, dass der "offizielle" Verkäufer weniger über Sensen weiß als der lispelnde Jakob.
Außerdem lässt er sich "Waterella" andrehen. Ich hab mir gleich gedacht, als er nach Hause kommt und dieser Shopping-Kanal läuft, dass er seine Waterella da noch mal wieder trifft.

Aber irgendwie geht es in diesem Buch ziemlich viel um den Verkauf von esoterischem Schnickschnack und von nutzlosem Billig-Krempel. Irgendwie könnte man ja meinen, dass das für das Motiv eine Rolle spielen könnte.

Die morgendliche Besprechung fand ich sehr interessant, da kommt doch so einiges an Information zusammen. Maier reagiert genauso auf diese Kaffeefahrten wie ich damals und obwohl ich finde, dass er recht hat, hat natürlich auch sein Chef irgendwie recht: Aus so einer Ermittlung sollte man perönliche Emotionen so weit als möglich raushalten, sie versperren sonst schon mal den Weg zum logischen Denken und unvoreingenommenen Kombinieren. Aber ich finde das toal schwierig und wüßte auch nicht, ob ich das könnte.

Ach ja, und warum heißen Kaffeefahrten nun eigentlich Kaffeefahrten? Ich meine mich zwar zu erinnern, dass ich das mal wusste, aber wenn, dann hab ich es inzwischen wieder vergessen.
Ich glaub, ich gehe gleich mal googeln.

Nun findet sich das 2. Opfer, bzw., wenn sie da schon eine Woche liegt, dann ist sie ja eigentlich das erste.
Aber ich frage mich schon, warum sie gleich denken, dass es ein Serientäter ist.
Okay, sie hat eine durchgeschnittene Kehle, aber kann man auf den ersten Blick erkennen, dass es eine Sense war? Eine Krähe gabs auch nicht und den Zettel mit der komischen Zahlen-Buchstabenkombination finden sie auch erst später. Ich fand das ja etwas voreilig, selbst, wenn letztlich es stimmen sollte.

Jetzt stellt sich noch die Frage: was hat eine Frauenärztin mit einem Kaffeefahrten-Betreiber zu tun?

Dann das Foto mit der Heiligenfigur, tja, so richtig gut kann er mit dem Pfarrer wohl wirklich nicht 
Aber gut, dass er seine Erika hat 

Lieben Gruß,
Marmotte
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SilkeS.
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« Antworten #2 am: November 25, 2009, 03:16:37 »

Hallo Marmotte!

Den Abschnitt habe ich noch nicht durch, aber zu einem Teil kann ich ja schonmal was sagen:
Zitat
Der Spieleabend bei Langhammers, Trivial Pursuit und Wurstsalat inklusive, einfach nur großartig
Ja, angefangen mit dem HOMEWAER... Endet mit dem Wurstsalat 

Zitat
Nun folgt die dritte Strophe des Erntelieds, bei den folgenden werden dann tatsächlich welche ausgelassen. Bislang scheinen es die Strophen zu sein, in denen gemäht, gesenst, geschnitten,... wird.
Und da wir ja in diesem Abschnitt lernen, dass die Tatwaffe eine Sense ist, ergibt es irgendwie Sinn.
Ja, worauf dann Kluftinger im einkaufsladen wegen Sensen guckt.

Zitat
Seinen Besuch bei der Genossenschaft fand ich irgendwie sehr nett, gerade seine Reaktion darauf, dass der "offizielle" Verkäufer weniger über Sensen weiß als der lispelnde Jakob.
Außerdem lässt er sich "Waterella" andrehen. Ich hab mir gleich gedacht, als er nach Hause kommt und dieser Shopping-Kanal läuft, dass er seine Waterella da noch mal wieder trifft.
ja, der Einkauf mit dem 3 kg-Paket Nudeln.... und dann Waterrella...
Aber ich wiederholemich: mir fällt auf wie sehr Kluftinger "unter dem Pantoffel" seiner Frau steht.
Bei allem was er tut, gerade die Szene mit dem Kauf von dem WAterrella und dem Kaufsender....  fand ich schon sehr schlüsselhaft.



Ich bin noch bei den Jour fix-Besprechung... mehr dazu also später!

Gruß SilkeS.
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« Antworten #3 am: November 25, 2009, 03:55:16 »

Hallo Silke,

Zitat
angefangen mit dem HOMEWAER...  Endet mit dem Wurstsalat

Homewear war auch ganz wunderbar, das merke ich mir für passende Gelegenheiten 

Zitat
Ja, worauf dann Kluftinger im einkaufsladen wegen Sensen guckt.

Hätte ja sein können, dass es eine ganz seltene Marke ist, aber das wäre dann ja zuuu einfach 

Zitat
mir fällt auf wie sehr Kluftinger "unter dem Pantoffel" seiner Frau steht.

Stimmt schon, aber ich empfinde es nicht als "ungesund" in seinem Fall. Er kann sich zwar seine Emotionen nicht so recht ausdrücken, weder sich selbst noch ihr gegenüber, aber ich glaube, er liebt sie sehr und wüßte absolut nicht, was er ohne sie anfangen sollte. Das äußert sich dann eben in solchen Dingen.

Lieben Gruß,
Marmotte
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SilkeS.
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« Antworten #4 am: November 25, 2009, 08:08:33 »

Hallo Marmotte!

Zitat
Die morgendliche Besprechung fand ich sehr interessant, da kommt doch so einiges an Information
zusammen. Maier reagiert genauso auf diese Kaffeefahrten wie ich damals und obwohl ich finde, dass er recht hat, hat natürlich auch sein Chef irgendwie recht: Aus so einer Ermittlung sollte man perönliche Emotionen so weit als möglich raushalten, sie versperren sonst schon mal den Weg zum logischen Denken und unvoreingenommenen Kombinieren. Aber ich finde das toal schwierig und wüßte auch nicht, ob ich das könnte.
Ja, endlich mal ein wenig Krimiatmosphäre.

Zitat
Ach ja, und warum heißen Kaffeefahrten nun eigentlich Kaffeefahrten? Ich meine mich zwar zu erinnern, dass ich das mal wusste, aber wenn, dann hab ich es inzwischen wieder vergessen.
Ich glaub, ich gehe gleich mal googeln.
Und was ist bei rausgekommen?

Zitat
Nun findet sich das 2. Opfer, bzw., wenn sie da schon eine Woche liegt, dann ist sie ja eigentlich das erste.
Aber ich frage mich schon, warum sie gleich denken, dass es ein Serientäter ist.
Okay, sie hat eine durchgeschnittene Kehle, aber kann man auf den ersten Blick erkennen, dass es eine Sense war? Eine Krähe gabs auch nicht und den Zettel mit der komischen Zahlen-Buchstabenkombination finden sie auch erst später. Ich fand das ja etwas voreilig, selbst, wenn letztlich es stimmen sollte.
Ja, das es derselbe Täter sein soll, fand ich auch etwas fraglich.
Warum wurde denn die Tasche im Baum versteckt? Und wie ist Kluftinger darauf gekommen, wo er suchen muß. Fand ich schon ziemlich ausgekügelt.

Zitat
etzt stellt sich noch die Frage: was hat eine Frauenärztin mit einem Kaffeefahrten-Betreiber zu tun?
Tja, die Frage aller Fragen!

Zitat
Dann das Foto mit der Heiligenfigur, tja, so richtig gut kann er mit dem Pfarrer wohl wirklich nicht
Aber gut, dass er seine Erika hat 
Das Kluftinger sein "fotgraphisches" Gedächtnis "einfach so" ausschalten kann, finde ich unrealistisch.
Gerade bei Polizisten ist es doch so, daß die vom Kopf her "immer" im Dienst sind.
Naja süß fand ich es schon, daß Erika ihrem Mann mal helfen konnte.

Ach und was Du vergessen hast war, die Szene mit Kluftinger und dem Attachment....
Das war zuuuuu klasse. wenn auch etwas zu überspitzt!

Gruß silkeS.

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« Antworten #5 am: November 25, 2009, 08:19:39 »

Hallo Silke,

Zitat
Und was ist bei rausgekommen?

Ganz banal: die sollen so heißen, weil es dabei eben häufig Kaffee und Kuchen gibt.

Zitat
Ja, das es derselbe Täter sein soll, fand ich auch etwas fraglich.

Geht mir auch im Nachhinein immer noch so. Eigentlich gabs nur den Hinweis "durchschnittene Kehle", aber das kann man ja auch mit anderen Dingen als mit Sensen tun.

Zitat
as Kluftinger sein "fotgraphisches" Gedächtnis "einfach so" ausschalten kann, finde ich unrealistisch.

Worauf beziehst Du das jetzt?

Zitat
Gerade bei Polizisten ist es doch so, daß die vom Kopf her "immer" im Dienst sind.

Glaubst Du? Da wäre ich mir jetzt nicht so sicher.

Zitat
Ach und was Du vergessen hast war, die Szene mit Kluftinger und dem Attachment...

Hab ich nicht 
Wenn ich mal mein erstes Posting zitieren darf:
Zitat
Kluftinger und seine Emails
Aber Du hast recht, die waren wunderbar, die "Attaschmoos" 

Lieben Gruß,
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« Antworten #6 am: November 26, 2009, 07:52:04 »

Hallo Marmotte!

Zitat
anz banal: die sollen so heißen, weil es dabei eben häufig Kaffee und Kuchen gibt.
Ehrlich, das ist ja echt einfach!

Zitat
Eigentlich gabs nur den Hinweis "durchschnittene Kehle", aber das kann man ja auch mit anderen Dingen als mit Sensen tun.
Aber bei Serientätern ist es doch nicht unbedingt so, daß sie bei jkedem Mord das gleiche "Werkzeug" benutzen 

Zitat
Worauf beziehst Du das jetzt?
Die Szene mit dem Prospekt, an den Erika sich erinnert, als sie das Photo sieht und Kluftinger meint, daß er dienstlich ein photgrafisches Gedächtnis habe und privat sehr "relaxt" sei und es ihn ärgert, daß seine Frau "im da quaise den Schneid abkauft"

Gruß SilkeS.
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« Antworten #7 am: November 26, 2009, 08:17:17 »

Hallo Silke,

Zitat
Ehrlich, das ist ja echt einfach!

Ja, ich war auch irgendwie ein bisschen enttäuscht

Zitat
Aber bei Serientätern ist es doch nicht unbedingt so, daß sie bei jkedem Mord das gleiche "Werkzeug" benutzen

Du hast sicherlich mehr Erfahrung als ich mit Serientätern, aber ich dachte, es sei ein Merkmal, dass sie sozusagen einen wiederkehrenden, erkennbaren Modus operandi hätten.
Aber wenn das auch nicht so sein sollte, dann verstehe ich noch viel weniger, warum sie sofort auf den gleichen Täter schließen.

Zitat
und Kluftinger meint, daß er dienstlich ein photgrafisches Gedächtnis habe und privat sehr "relaxt" sei

Danke, jetzt hab ich den Satz auch gefunden, den hab ich beim ersten Lesen übersehen. Aber stimmt, Du hast recht.
Ich glaube zwar nicht, dass Polizisten wirklich "immer im Dienst" sind, aber es ist wirklich schwer vorstellbar, dass man diese Eigenschaft einfach abstellen kann

Lieben Gruß,
Marmotte
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« Antworten #8 am: November 26, 2009, 08:32:07 »

Hallo Marmotte!

Zitat
Du hast sicherlich mehr Erfahrung als ich mit Serientätern, aber ich dachte, es sei ein Merkmal, dass sie sozusagen einen wiederkehrenden, erkennbaren Modus operandi hätten.
Aber wenn das auch nicht so sein sollte, dann verstehe ich noch viel weniger, warum sie sofort auf den gleichen Täter schließen.
Warscheinlich war es einfach Intuition 

Zitat
Ich glaube zwar nicht, dass Polizisten wirklich "immer im Dienst" sind, aber es ist wirklich schwer vorstellbar, dass man diese Eigenschaft einfach abstellen kann
Kluftinger scheinbar tatsächlich nicht 

Gruß SilkeS.
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