Autor Thema: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)  (Gelesen 1683 mal)

Offline Susanne

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #15 am: Juni 14,Juni 2009, 16:19:50 »
Hallo Zusammen,


Ich mag Drachen, nicht nur in diesem Buch, sondern i.A. und ich wäre gar nicht traurig, wenn ich einmal so einem Kristalldrachen (natürlich nur einem zahmen und lieben) begegnen würde.
Den Namen finde ich i.ü. ganz toll für sie gewählt Kesrondaia, daß hat so etwas knisterndes an sich.
Überhaupt fand ich die Beschreibung des Kristalldrachen super, fast konnte man sich vorstellen, wie das Licht auf die Schuppen reagieren würden, wenn sie nicht gefangen wäre. Irgendwie war es als Leser schon sehr traurig zu lesen, daß diese Pracht und das doch recht stolz wirkende Wesen gebrochen ist. Die Beschreibung über den momentanen Zustand des Drachens fand ich traurig zu lesen und wirkte auf mich sehr bildhaft. Super, aber ich mag natürlich auch Drachen sehr gerne.

Der Kampf gegen die Steinfexe war ja richtig gruselig, da kann einem ja in einer Ebene voller Geröll echt anders werden. Und das Ganze auch noch kurz vor Einbruch der Dunkelheit, da läuft es einem beim Lesen ja schon fast kalt den Rücken runter.
Gut, dass in letzter Sekunde noch ein Retter für Tarean auftaucht, sonst hätte es echt schlecht ausgesehen für ihn. Allerdings war es mir ein etwas zu glücklicher Zufall, dass gerade dann jemand auftaucht.
Deutlich vom Glück beschienen scheint Tarean sowieso zu sein. Aber irgendwie erkläre ich mir das damit, daß er das Schwert bei sich trägt und diese alte Macht vielleicht Wesen in der Umgebung „ruft“. Ähnlich wie Moosebeere die doch auch immer durch den Ruf  der alten Macht angelockt wird.

Iegi und Raisil können natürlich nicht widerstehen und kommen auch in die Höhle. Echt dramatisch, dass Calvas es dann schafft, Raisil zu überwältigen und ihren Körper für sich einzunehmen. Wie grausam, dass sie das auch noch alles mit erleben muss (ich kenne das sonst so, dass der Geist desjenigen dann 'schläft').
Ich frage mich, ob damit Raisils Schicksal schon besiegelt ist. Oder ob sie es schaffen Calvas wieder aus ihrem Körper zu befreien ohne das sie Schaden nimmt. Natürlich wäre es eine sehr dramatische Szene, wenn sie sich quasi am Schluß opfern würde.
Mich interessiert, ob Calvas in jeden von ihnen hätte „fahren“ können, oder ob er Raisil extra ausgewählt hat. Vielleicht weil er wusste, daß es den Jungen schwer fallen wird sie zu töten? Oder war sie empfänglicher?
Zu Calvas passt es in meinen Augen, daß er dafür sorgt, daß Raisil Alle mitbekommt. Denn ich denke er lebt nach der Devise, wo man jemanden quälen kann da tut man es auch. Aber vielleicht wird ihm dies noch Schaden, denn ich frage mich, ob Raisil wirklich die ganze Zeit nur untätig zuschauen kann.

Die Höhle fand ich übrigens sehr eindrucksvoll beschrieben mit den ganzen Kristallen, genauso wie Kesrondaia. Sie muss echt ein gewaltiger Anblick sein!
Diese Szene hat mir auch unglaublich gut gefallen und ich war von er Geschichte absolut gefangen. Die Höhle und der Drache selbst muß ein unglaublicher Anblick gewesen sein. Ich bin schon mehr als gespannt auf die anderen Drachen zu treffen.

Puh, an Tareans Stelle würd ich glaub ich irgendwann das Schlafen einstellen - er denkt er träumt und dann stellt er mitten im übelsten Abenteuer fest, dass das gar kein Traum mehr ist   .
Und schlauer wird unser Held auch nicht - schon wieder rennt er los ohne groß nachzudenken, sogar ohne Mantel und Licht    .
Naja, ich denke bei diesen Szenen merkt man einfach, daß Tarean noch ein Junge ist der in Wirklichkeit noch nicht viel Erfahrung in Schlachten oder Taktik gewonnen hat. Er rennt einfach immer direkt los ohne nachzudenken.

Und Kesrondaia nutzt ihre letzten Kräfte, um Tarean seinen Auftrag zu erteilen. Wie der dann den Sternkristall aus der Drachin herausholt ist ja sowas von dramatisch   . Das hat Gänsehautqualität! Gespannt bin ich nun, was es mit dem Glitzern auf Tareans Arm auf sich hat...
Die Frage ist, ob er dieses Glitzern behalten wird oder ob es vielleicht für irgendetwas gut ist?
Auf alle Fälle war die Szene toll beschrieben und ich hoffe doch, daß Tarean es in der Frist schafft die Anderen zu finden.

ich bin immer noch gehandikapt, darum alles kurz und bündig.
Dann drücke ich Dir die Däumchen, daß es Deinem Finger bald wieder besser geht.

Hab natürlich gleich nachgerechnet wieviel Tage 1000 Stunden sind ungefähr 41 einhalb.
Gut das Du das gemacht hast, ich wollte es auch noch die ganze Zeit nachrechnen. Irgendwie hören sich 41 Tage aber nicht so magisch an, wie 1000 Stunden wenn ich ehrlich bin.

Und so ganz hab ich auch noch nicht verstanden ab wann Taren aus dem Traum aufwachte....
Und Mossbeere, welche Verbindung ausser der Alten Macht hat sie mit Kesrondia oder den Kristalldrachen.
Spielt da die Hundert Jahre ihres Schlafes in dem Glas und das verschwinden der Kristalldrachen ein zusammen gehörige Rolle?
Ich denke der Drache hat schon eine unglaubliche Mache und strahlt wahrscheinlich auch viel alte Macht aus. Von daher denke ich wird die Verbindung zu Moosbeere schon recht stark sein. Aber bei Moosbeere bin ich sowieso sehr skeptisch, irgendwie denke ich sie ist noch für die ein oder andere Überraschung gut. Mit dem Schlaf glaube ich hat das nicht unbedingt so viel zu tun.

Ich habe den Abschnitt nun auch durch, ihr wart ja schon recht fleißig am Schreiben.   Ich fand den Vogelpferdritt nach At Arthanoc einfach klasse beschrieben, ich hatte alles plastisch vor Augen, Landschaften und den romantischen Sonnenaufgang, toll gemacht. Ich will auch ein Vogelpferd!!! Adieu, Flugzeug, dazu noch absolut umweltfreundlich.  
Naja, Methan verursacht sorgt auch für den Treibhauseffekt  :-)).


Der Dialog ist wirklich genial Bernd  :-)).
Mir ist das gar nicht aufgefallen, wenn ich ehrlich bin  :schaem:.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Christiane

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #16 am: Juni 14,Juni 2009, 17:19:38 »
Hallo miteinander!

Ich frage mich, ob damit Raisils Schicksal schon besiegelt ist. Oder ob sie es schaffen Calvas wieder aus ihrem Körper zu befreien ohne das sie Schaden nimmt. Natürlich wäre es eine sehr dramatische Szene, wenn sie sich quasi am Schluß opfern würde.
Das wär natürlich klasse, wenn Raisil im entscheidenden Moment Calvas wenigstens irritieren/ablenken könnte  :->.

Mich interessiert, ob Calvas in jeden von ihnen hätte „fahren“ können, oder ob er Raisil extra ausgewählt hat. Vielleicht weil er wusste, daß es den Jungen schwer fallen wird sie zu töten? Oder war sie empfänglicher?
Ich hab es so verstanden, dass Tarean durch sein Schwert und Iegi durch den Hammer geschützt waren - in beiden wirkt ja die alte Macht. Und ich denke, dass Moosbeere auch durch die alte Macht einen Schutz hat und möglicherweise war sie ihm einfach auch zu klein und zart. Da blieb ja dann nur noch Raisil.

Naja, ich denke bei diesen Szenen merkt man einfach, daß Tarean noch ein Junge ist der in Wirklichkeit noch nicht viel Erfahrung in Schlachten oder Taktik gewonnen hat. Er rennt einfach immer direkt los ohne nachzudenken.
Na, dann wird es aber Zeit, dass er mal dazu lernt  :-)).

Zitat
Der Dialog ist wirklich genial Bernd  :-)).
Ja, der gefällt mir auch, aber ich geb Mobi recht, den hättste ruhig auch noch ins Buch aufnehmen können  zwinkern:.

Liebe Grüße,
Christiane

Offline BerndP

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #17 am: Juni 14,Juni 2009, 17:23:57 »
Zitat
Ja, der gefällt mir auch, aber ich geb Mobi recht, den hättste ruhig auch noch ins Buch aufnehmen können

Dann hätte ich aber noch einen Szenenwechsel an die Oberfläche benötigt, der die Stimmung in der Höhle durchbrochen und damit kaputt gemacht hätte. Aber weil uns das Thema so beschäftigt, habe ich extra nochmal nachgelesen. ;-)

Auf S. 126 erklärt Iegi, warum er Tarean gefolgt ist. Und auf S. 136 erzählt Janosthin, wie er Tareans Abwesenheit bemerkt hat, seine Spuren am Schlund fand und dann auf die Vogelmenschen traf, die da reinspringen wollten. Im Grund war der Dialog also nicht notwendig. Die Übergabe von Arev habe ich zugegeben dem Leser überlassen.

Beste Grüße
Bernd

Offline BerndP

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #18 am: Juni 14,Juni 2009, 17:30:38 »
PS: Noch ein kleines "Easter Egg" - zugegeben, kaum zu verstehen. In der TV-Serie "Firefly" hat der Revolverheld Jayne ein Riesengewehr, dass er Vera nennt. Und Janosthins "großer Hammer" heißt Arev... Männer und ihre Spielzeuge. ;-)

Offline Christiane

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #19 am: Juni 14,Juni 2009, 22:54:10 »
Dann hätte ich aber noch einen Szenenwechsel an die Oberfläche benötigt, der die Stimmung in der Höhle durchbrochen und damit kaputt gemacht hätte.
O.k., dieses dramaturgische Problem kann ich nachvollziehen  ;-).

Zitat
Auf S. 126 erklärt Iegi, warum er Tarean gefolgt ist.
Na jaaaa, dass Iegi immer für ein Abenteuer zu haben ist wissen wir ja - aber trotzdem bleibt ja sein Problem bestehen, dass er irgendwie die Sache mit seinem Vater auf die Reihe kriegen muss. Aber gut, wenn Calvas nicht dazwischen gefunkt hätte, hätten unsere Freunde wohl auch mehr Zeit gehabt so unwichtigen Kleinkram zu erzählen.  :->

Zitat
PS: Noch ein kleines "Easter Egg" - zugegeben, kaum zu verstehen. In der TV-Serie "Firefly" hat der Revolverheld Jayne ein Riesengewehr, dass er Vera nennt. Und Janosthins "großer Hammer" heißt Arev... Männer und ihre Spielzeuge.
  :-)) :-)) 
 - ... muss man die Serie kennen?  :schaem:

Grüße von Christiane, die jetzt fix noch was lesen wird um hier nicht gleich mal wieder abgehängt zu werden  :ausrast:


Offline Katha

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #20 am: Juni 16,Juni 2009, 16:04:51 »
Hallo Ihr Lieben,

so da bin ich auch, hatte irgenwie ein seeeehhhhr ausgelastetes Wochenende, bin kaum zum lesen gekommen. Ihr habt ja schon eine Menge geschrieben....

Ich fand die Stimmung wie Tarean übers Schlachtfeld von At Arthanoc gelaufen ist, sehr gut beschrieben. Er hatte Angst Gegenstände von Freunden zu finden, aber irgendwie hat er doch danach Ausschau gehalten. War schon gruselig...... :schwitz:

Diese Steinfexe, mhh... die haben in meinem Kopf wie "Bernd das Brot", halt nur "Steinfexe der Stein" ausgesehen. :-)) Sind schon gemeine kleine Biester.

Och und Kesrondia einfach toll beschrieben, ebenso die ganze Szene in der Höhle.

Zitat von: Christiane
Zitat von: Susanne am Juni 14, 2009, 04:19:50
Mich interessiert, ob Calvas in jeden von ihnen hätte „fahren“ können, oder ob er Raisil extra ausgewählt hat. Vielleicht weil er wusste, daß es den Jungen schwer fallen wird sie zu töten? Oder war sie empfänglicher?
Ich hab es so verstanden, dass Tarean durch sein Schwert und Iegi durch den Hammer geschützt waren - in beiden wirkt ja die alte Macht. Und ich denke, dass Moosbeere auch durch die alte Macht einen Schutz hat und möglicherweise war sie ihm einfach auch zu klein und zart. Da blieb ja dann nur noch Raisil.

Genauso habe ich das auch verstanden.

LG
Katha

Offline BerndP

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #21 am: Juni 16,Juni 2009, 17:24:27 »
Zu den Steinfexen fällt mir gerade ein: Kennt zufällig jemand von euch diesen alten Horrorfilm "Critters" aus den 1980ern? Da spielen so kleine, gemeine, gefräßige Igelwesen mit. Ich will nicht sagen, dass diese Biester direkt Pate für die Fexe gestanden hätten, aber ich habe mich daran erinnert gefühlt, als ich die Szene seinerzeit schrieb. :->

Beste Grüße
Bernd

Offline Christiane

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #22 am: Juni 16,Juni 2009, 23:07:32 »
Hallo Bernd,

den Film 'Critters' hab ich nicht gesehen, nur mal Ausschnitte. Dabei hab ich diese Viehcher irgendwie als klein, grün und puschelig abgespeichert  :kopfkratz:. Und so sehen die Fexe für mich nun gar nicht aus...
Dabei kommt mir gleich noch eine Frage: Wie ist das eigentlich für Dich, wenn wir hier so unsere Vorstellung 'Deiner' Wesen posten - Zum einen: treffen wir eher Deine Vorstellung oder geht das auseinander? Und zum anderen: stört es Dich, wenn wir uns den ein oder anderen Charakter völlig anders vorstellen als Du es tust?

Viele Grüße,
Christiane

Offline Susanne

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #23 am: Juni 17,Juni 2009, 11:45:30 »
Hallo Bernd,

Gesehen habe ich den Film auch nicht. Aber die "Bösen" kenne ich trotzdem. Genau wie Christiane sehen die Steinfexe für mich aber auch total anderst aus und irgendwie bin ich überrascht, daß sie nur so klein sein sollen.

Liebe Grüße
Susanne

Offline BerndP

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Re: 02: Tarean – Erbe der Kristalldrachen – Kap. 5 - 7 (At Arthanoc)
« Antwort #24 am: Juni 17,Juni 2009, 14:05:08 »
Hallo.

Naja, "klein" ist ja relativ. Einer der Steinfexe war im Buch offenbar "kopfgroß", der andere ein etwas dickerer Felsbrocken/Findling. Sie sind keinesfalls so klein wie Tennisbälle oder so, aber für mich rangieren sie in der Größenordnung irgendwo zwischen Fußball und Gymnastik-Sitzball (maximal - sonst könnte Janosthin sie ja nicht so einfach mit einem Hammer zerschlagen!). :->

Ich finde es übrigens völlig okay, wenn Leser ein anderes Bild im Kopf haben als ich beim Schreiben. Wichtig ist doch, dass man ein Bild im Kopf hat. Und ob jetzt Bromm wie Chewie, Balu der Bär oder die Werbären bei dem Rollenspiel "Dungeons & Dragons" aussieht... was macht das schon? Vielleicht habt ihr ohnehin schon bemerkt, dass ich die Figuren meist eher durch einige wenige äußerliche Merkmale, als komplett inklusive Größe, Gewicht und Nasenform, charakterisiere. Auril z.B. durch ihre langen schwarzen Haare, die grünen Augen und die graue Haut. Wie diese jetzt genau aussehen, weiß ich manchmal selbst nicht (bestes Beispiel: Tarean). Wichtiger ist mir, dass das Innenleben schlüssig wirkt und wiedererkennbar ist. ;-)

Beste Grüße
Bernd