Autor Thema: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5  (Gelesen 6130 mal)

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8653
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #15 am: August 15,August 2008, 21:14:57 »
Hallo Ihr Lieben,

da bin ich jetzt auch im nächsten Abschnitt. Heute nachmittag im Zug, obwohl totmüde, hatte ich dann meine erste Begegnung mit Moosbeere und bin seitdem hellwach! Ist die süß! Ich will auch so eine Moosbeere haben! Wo krieg ich so was? WOLLEN!!!
Tja, und weil ich ja auch der Meinung bin, dass Moosbeere ein wenig an Tinkerbell erinnert, zumindest wenn sie nicht voll "aufgeladen" ist, dann frag ich mich, wie wohl ein männliches Irrlicht aussieht, wenn es nicht voll aufgeladen ist...gibt es männliche Irrlichter überhaupt...jetzt mal abgesehen von Dinsdale natürlich...ich meinte auch eher in Bernds Welt?

Tarean und sein Helfer, der Vogelmensch Iego (was für ein herrlicher Typ) konnten nun endlich alle Wolfskrieger niedermetzeln.  :-> Nun geht es per Huckepack ab ins Tal nach Ortensruh, ohje, das war ja ein richtig wilder Flug, da hat Iego doch glatt eine Flugrolle eingebaut *Magen umstülp*!  :-)) Nur schade, dass sie trotzdem etwas zu spät dran waren, die Wolflinge waren schneller, so geht der Kampf munter weiter. Schön fand ich auch, dass Tareans Vater als Geist in Erscheinung tritt, der sehr traurig ist, dass er immer noch als Fluchbringer verschrien ist. So weiß nun auch Tarean, dass er die Ehre seines Vaters wieder herstellen muss, und macht sich auf den Weg um den Hexenmeister Calvas in die Schranken zu weisen.



In Kapitel 3 vertieft sich die Bekanntschaft zu Iegi. Sehr schön fand ich den magischen Anhänger von Iegi, den er später an Tarean verschenkt. Da ist doch das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen.  :->
Ich denke auch, dass der Anhänger bestimmt noch eine Rolle spielt. Ich hätte auch rein gar nichts dagegen, wenn im weiteren Verlauf dann auch wieder Iego auftauchen würde, ich find den Typ cool  :-))

Iegi mag ich auch total! Der ist echt klasse. Allerdings glaube ich erstmal nicht, dass wir ihn so schnell wiedersehen. Ich weiß nicht recht, hoffentlich ist er nicht nur aufgetaucht, damit Tarean das Schutzamulett bekommt. Ich möchte ihn gerne wiedersehen. Ich würde ihn echt gerne als Tareans Freund sehen, gerne auch als Gefährten, aber der Klappentext verschweigt ihn uns *schmoll*
Ansonsten sind mir das für den Anfang irgendwie ein wenig zu viel Schlachten. Erst am Drakenskal, dann am Turm, dann in Ortensruh, schließlich auch noch die Verfolgung durch die Trolle...und nicht zu vergessen der "Kampf" gegen die Spinne  :WAH:...Auf die hättest Du gerne verzichten können, Bernd, bäh!!! Ich brauch die Viecher genausowenig in meiner Wohnung wie in Büchern...die braucht meiner Meinung nach niemand, gell Susanne?  :->

Die Spinne war eklig, aber passend; bäh
Spinnen passen NIE!!!

Absolut niedlich ist Moosbeere. Ich hoffe, sie bleibt Tarean länger erhalten als Iegi. Moosbeere erinnert mich stark an Tinkerbell.
Ein bisschen enttäuscht bin ich über die Szene, in der die Macht des Schwertes durch Tarean geweckt wird. Das ging mir zu einfach und zu schnell und  das hätte ich mir ausführlicher gewünscht.
Ja, Moosbeere liebe ich auch direkt auf Anhieb. Allein schon wie sie beschrieben wird, wie sie erst schwach in dem Glas vor sich hinleuchtet und wie sie dann wach wird und ihn im wahrsten Sinne des Wortes anstrahlt. Zum Verlieben.
Die Sache mit dem Schwert stört mich gar nicht. Das kenne ich schon von den Tochter-Büchern von Elizabeth Haydon, da gibt es Kirsdake und die Tagessternfanfare und die entfalten ihre Macht auch nur, wenn sich ihr Träger ihrer würdig erweist. Da wählen sich die Schwerter ihre Besitzer quasi fast von alleine. Auch von der Beschreibung her erinnert mich Esdurial an die Tagessternfanfare...das stört mich aber nicht, das hilft bei der Vorstellungskraft und kann reiner Zufall sein, weil ggf. beide Autoren an Starwars (was ist eigentlich Starwars  :kopfkratz:?). Ach ja, aber wenn ich schon dabei bin...die leuchtenden Pilze, die Tarean in die Laterne steckt, gibt's bei Haydon auch...und da jetzt mal ganz blöd in die Runde gefragt...gibt es dieses Phänomen von leuchtenden (fluoreszendierenden...schlimmes Wort, wenn's denn richtig ist, ist schon so spät  :->) Pilze?

Die Szene mit den Trollen ist übrigens eine Anspielung auf Tolkiens "Der kleine Hobbit". Denn dort werden drei Trolle, die auf einer Lichtung in einem Wald die Zwergengemeinschaft essen wollen, ja so lange hingehalten, bis die Sonne aufgeht - und sie sich in Stein verwandeln. Ich hielt es für lustig, diese Situation umzudrehen und die drei Trolle bei Einbruch der Nacht wieder erwachen zu lassen.

(Aber ich nehme an, dieses "Easter Egg" werden die wenigsten direkt bemerken - übrigens ein Grund warum ich auf meiner Website diese "Making Of"-Rubrik eingebaut habe, denn ich denke, dass viele Autoren zahlreiche Gags in ihre Romane einbauen, die kaum ein Leser mitkriegt, weil es oft sehr spezielles Vorwissen erfordert. Da ist es doch nett, wenn man in einer "Easter Egg"-Sektion nachschauen kann, was wo für Anspielungen gemacht wurden.)
Stimmt, ich habe das Osterei nicht entdeckt, aber ich hab auch nur Herr der Ringe von Tolkien gelesen und kenne die Geschichte vom Kleinen Hobbit daher nur vom Erzählen. Allerdings werde ich jetzt gleich mal auf Deine Homepage gucken und nach der Making Of-Rubrik gucken. So was finde ich interessant. Und wenn solche "Anleihen" von anderen Autoren oder sonstigen Kreativlingen als Hommage gedacht und gemacht wurden, dann finde ich das sogar richtig gut. Das ist dann für mich kein Klau, sondern zeigt für mich die Begeisterung des Autors für Ideen und Werke andere Autoren/ Künstler.

 
Hallo Leseschnecke,

na, ich glaube du wirst deinen Namen nicht gerecht.  :->
Genau das hab ich mir auch gedacht…die Leseschnecke bin ja wohl eher ich :->


Irgendwie glaube ich nicht, daß sich Moosbeere so einfach von Tarean abschütteln läßt. Oder ich hoffe es zumindest.
Nein, das glaube ich auch nicht und vor allem hoffe ich das nicht…aber ich glaub jetzt mal dem Klappentext an dieser Stelle…schließlich hat mich ja am Klappentext hauptsächlich der Name des Irrlichts überzeugt, dass ich das Buch lesen wollte :->

Zitat von: Katha
Mein erster Gedanke war, das dieser Priester der Typ (Priester, Ordensbruder) war der Tareans Vater den Zauberspruch gezeigt hat die er auf dem Schlachtfeld aufsagen muss.
Hmmm, das ist eine interessante Theorie…die sollten wir vielleicht mal im Hinterkopf behalten.
S. 69: Die Region Bergen vermisse ich in der Karte -  ist mir vorher auch schon mal aufgefallen. Das hätt ich schön gefunden, wenn man in etwa ersehen kann, wo diese Gemarkung ihre Grenzen hat.
Ja, genau so geht’s mir auch!

S. 116: Hier musste ich gestern abend das Buch aus der Hand legen - schließlich wollte ich noch ohne '8-beinige' Alpträume schlafen können (Kathrin  :five:). Allerdings fand ich dann heute, dass die Szene doch vergleichsweise harmlos ist. Kankra an der Grenze zu Mordor ist da schon ein anderes Kaliber  :umfall:.
Oder die Arachniden bei Marzi oder die Viecher von Harry Potter, die Hagrid so sehr liebt….uuuuaaaah

Das wir Iegi noch einmal begegnen werden, davon gehe ich auch aus. Ich hoffe einfach nicht, daß Bernd einen so interessanten und sympathischen Charakter einfach nur als Nebenfigur auftauchen läßt (es gibt doch noch zwei Teile, oder? Nur so nebenbei erwähnt, falls Du ihn tatsächlich in diesem Band vergessen haben solltest  :->).
Wie jetzt, Susanne, Du willst so lange auf Iegi verzichten? Ich will ihn bald wiedersehen…sehr bald!!!

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Christiane

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 962
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #16 am: August 15,August 2008, 21:42:25 »
Hallo Kathrin!

Ach ja, aber wenn ich schon dabei bin...die leuchtenden Pilze, die Tarean in die Laterne steckt, gibt's bei Haydon auch...und da jetzt mal ganz blöd in die Runde gefragt...gibt es dieses Phänomen von leuchtenden (fluoreszendierenden...schlimmes Wort, wenn's denn richtig ist, ist schon so spät  :->) Pilze?

Ja, solche Pilze gibt es auch in unserer realen Natur.

 8-) : http://bionik.fbsm.hs-bremen.de/downloads/referate/1semWS0405/LeuchtendePilze.pdf


Zitat
Oder die Arachniden bei Marzi oder die Viecher von Harry Potter, die Hagrid so sehr liebt….uuuuaaaah
Du weißt schon, warum ich um Marzi und diese 'alte Lagune/Kaverne/Zisterne/???' so einen großen Bogen mach???!!!! Da hat mir jemand was drüber erzählt  :WAH: :WAH: :WAH:


Liebe Grüße,
Christiane
« Letzte Änderung: August 15,August 2008, 21:45:47 von Christiane »

Offline BerndP

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 186
    • Autorenwebsite Bernd Perplies
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #17 am: August 16,August 2008, 00:59:31 »
Hallo allesamt.

Zitat
Da dacht ich mir so, dass Du sicher auch Tolkien gern gelesen hast
Also offen gestanden ist es sicher ein Dutzend Jahre her, dass ich HdR gelesen habe. Aber natürlich gehören lebende Pflanzen und Spinnen ins allgemeine Monster-Kompendium der Fantasy-Literatur.  :->
Zitat
S. 69: Die Region Bergen vermisse ich in der Karte
Bergen war zu klein. Es ist nur eine Provinz von Breganorien. Etwa das Tal mit Dornhall, Ortensruh etc. und noch etwas Wald und Gebirge drumherum.

Zitat
Bei Esdurial spart man sich sogar lanweiliges Schwertputzen - das ist wie einer dieser selbstreinigenden Backöfen.
Naja, ich wollte die Blut- und Gedärmequote so gering wie möglich halten. Immerhin ist es ein Jugendbuch. Daher auch die etwas unrealistischen, aber "jugendfreien" sauberen Tode. Außerdem: Wie sähe das auf einem magischen Schwert aus, wenn überall Dreck und getrocknetes Blut dran hängt? Pfui!

Zitat
Mich wundert ein wenig, daß die Menschen alle es einfach so hingenommen haben, daß Tareans Vater sie alle betrogen haben soll. Denn schließlich war er doch davor schon ein recht wichtiger Mann, der auch länger in Amt und Würden war, oder?
Ihr wisst doch, wie das ist. Eben noch ein gefeierter Held, dann eine Verfehlung und schon sorgen die Klatschreporter... äh... die Barden... dafür, dass das gemeine Volk einen für den Bösen hält. Und Anreon hatte nun schon wirklich großes Pech, Calvas ausgerechnet zum Sieg verholfen zu haben. Da wird auch die treuste Seele schwach (außerdem war der Ritter vor dem Drakenskal vermutlich unter seinesgleichen bekannter als unter der normalen Bevölkerung).

Zitat
Auf die Spinne hättest Du gerne verzichten können, Bernd, bäh!!!
Es tut mir leid, aber ich brauchte sie. Denn nur so konnte Tarean Esdurial "zünden" und Moosbeere entdecken. Aber glaub mir: Er fand die Begegnung auch echt zum Kotzen, wie man an seiner wütenden Reaktion sehen konnte.

Beste Grüße
Bernd

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8653
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #18 am: August 16,August 2008, 08:24:24 »
Zitat
Auf die Spinne hättest Du gerne verzichten können, Bernd, bäh!!!
Es tut mir leid, aber ich brauchte sie. Denn nur so konnte Tarean Esdurial "zünden" und Moosbeere entdecken. Aber glaub mir: Er fand die Begegnung auch echt zum Kotzen, wie man an seiner wütenden Reaktion sehen konnte.
Hmmm, naja gut, ich verzeihe Dir...immerhin ist die Spinne jetzt tot...denn nur eine tote Spinne ist eine gute Spinne...wenn man überhaupt von guten Spinnen reden kann  :-o

@Christiane: danke für den Link! Das ist interessant...soweit ich dem geschriebenen Wort noch folgen kann :schaem:...aber die Bilder sind eindrucksvoll.

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Susanne

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 7804
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #19 am: August 16,August 2008, 12:16:23 »
Hallo Zusammen,


da bin ich jetzt auch im nächsten Abschnitt. Heute nachmittag im Zug, obwohl totmüde, hatte ich dann meine erste Begegnung mit Moosbeere und bin seitdem hellwach! Ist die süß! Ich will auch so eine Moosbeere haben! Wo krieg ich so was? WOLLEN!!!
Tja, und weil ich ja auch der Meinung bin, dass Moosbeere ein wenig an Tinkerbell erinnert, zumindest wenn sie nicht voll "aufgeladen" ist, dann frag ich mich, wie wohl ein männliches Irrlicht aussieht, wenn es nicht voll aufgeladen ist...gibt es männliche Irrlichter überhaupt...jetzt mal abgesehen von Dinsdale natürlich...ich meinte auch eher in Bernds Welt?
Bisher ist mir noch kein männliches Irrlicht bei Bernd begegnet, aber vielleicht kommt es noch.
Das Irrlicht kann man sich irgendwie super vorstellen, vor allem als es voll aufgeladen ist. Da konnte ich mir gut vorstellen, wie blenden sie dann sein muß.

Iegi mag ich auch total! Der ist echt klasse. Allerdings glaube ich erstmal nicht, dass wir ihn so schnell wiedersehen. Ich weiß nicht recht, hoffentlich ist er nicht nur aufgetaucht, damit Tarean das Schutzamulett bekommt. Ich möchte ihn gerne wiedersehen. Ich würde ihn echt gerne als Tareans Freund sehen, gerne auch als Gefährten, aber der Klappentext verschweigt ihn uns *schmoll*
Ansonsten sind mir das für den Anfang irgendwie ein wenig zu viel Schlachten. Erst am Drakenskal, dann am Turm, dann in Ortensruh, schließlich auch noch die Verfolgung durch die Trolle...und nicht zu vergessen der "Kampf" gegen die Spinne  :WAH:...Auf die hättest Du gerne verzichten können, Bernd, bäh!!! Ich brauch die Viecher genausowenig in meiner Wohnung wie in Büchern...die braucht meiner Meinung nach niemand, gell Susanne?  :->
Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, daß Iegi nur dafür auftaucht um das Schutzamulett ins Spiel zu bringen. Dann wäre er ein zu toller Nebencharakter (ok die muß es auch geben).
Die vielen Schlachten sind mir auch schon aufgefallen, aber ich könnte mir vorstellen das sie noch ein Überbleibsel aus Bernds Adventurezeit sind. Denn da wird doch immer recht oft gekämpft. Noch hält es sich für mich aber noch mit den Schlachten im Rahmen, da sie nicht zu blutrünstig sind und nicht über 100te von Seiten gehen.

Bei Spinnen und Krabbeltieren sind wir uns doch immer einig Kathrin  :knuddel:. Es hätte doch auch eine Ratte o.ä. sein können um das Schwert zu "zünden".


Die Spinne war eklig, aber passend; bäh
Spinnen passen NIE!!!
:-)) :five:, komisch  :kopfkratz:, daß meist männliche Schrifsteller Spinnen bei so etwas nehmen.

Stimmt, ich habe das Osterei nicht entdeckt, aber ich hab auch nur Herr der Ringe von Tolkien gelesen und kenne die Geschichte vom Kleinen Hobbit daher nur vom Erzählen. Allerdings werde ich jetzt gleich mal auf Deine Homepage gucken und nach der Making Of-Rubrik gucken. So was finde ich interessant. Und wenn solche "Anleihen" von anderen Autoren oder sonstigen Kreativlingen als Hommage gedacht und gemacht wurden, dann finde ich das sogar richtig gut. Das ist dann für mich kein Klau, sondern zeigt für mich die Begeisterung des Autors für Ideen und Werke andere Autoren/ Künstler.
Für mich ist die Art von Schreiben auch kein Klau. Klau ist für mich, wenn ich den Eindruck habe jemand schreibt eine alte Geschichte mit anderen Worten. Oder ist in seinem Klau total plump. Bisher stört mich das hier noch überhaupt nicht. Noch finde ich es schön, solche Szenen hier zu lesen.

Wie jetzt, Susanne, Du willst so lange auf Iegi verzichten? Ich will ihn bald wiedersehen…sehr bald!!!
Natürlich will ich ihn schon in diesem Band wiedersehen. Das war nur als kleiner deutlicher Wink für Bernd gedacht, falls er ihn tatsächlich in diesem Band vergessen haben sollte  :->.

Ja, solche Pilze gibt es auch in unserer realen Natur.

 8-) : http://bionik.fbsm.hs-bremen.de/downloads/referate/1semWS0405/LeuchtendePilze.pdf
Lieben Dank für den Link. Wahnsinn, was es Alles auf dieser Welt so gibt.


Zitat
Oder die Arachniden bei Marzi oder die Viecher von Harry Potter, die Hagrid so sehr liebt….uuuuaaaah
Du weißt schon, warum ich um Marzi und diese 'alte Lagune/Kaverne/Zisterne/???' so einen großen Bogen mach???!!!! Da hat mir jemand was drüber erzählt  :WAH: :WAH: :WAH:
Wenn Du Potter übrlebt hast und den H.d.R. dann ist Marzi fast harmlos dagegen. Naja fast .... .


Zitat
Bei Esdurial spart man sich sogar lanweiliges Schwertputzen - das ist wie einer dieser selbstreinigenden Backöfen.
Naja, ich wollte die Blut- und Gedärmequote so gering wie möglich halten. Immerhin ist es ein Jugendbuch. Daher auch die etwas unrealistischen, aber "jugendfreien" sauberen Tode. Außerdem: Wie sähe das auf einem magischen Schwert aus, wenn überall Dreck und getrocknetes Blut dran hängt? Pfui!
Da bin ich Dir auch sehr dankbar. Denn für mich ist es keine schriftstellerische Leistung seitenlang über das Aussehen von Wunden und "Abschlachtungen" zu erzählen. Meine Fantasy ist auch so schon groß genug um mir auszumalen, daß ein Kampf nicht gerade unblutig abgeht. Oft ist dieses Sulen in Kampfszenen und dem Drum Herum für mich nur Effekthascherei und Seitenfüllmaterial.

Zitat
Mich wundert ein wenig, daß die Menschen alle es einfach so hingenommen haben, daß Tareans Vater sie alle betrogen haben soll. Denn schließlich war er doch davor schon ein recht wichtiger Mann, der auch länger in Amt und Würden war, oder?
Ihr wisst doch, wie das ist. Eben noch ein gefeierter Held, dann eine Verfehlung und schon sorgen die Klatschreporter... äh... die Barden... dafür, dass das gemeine Volk einen für den Bösen hält. Und Anreon hatte nun schon wirklich großes Pech, Calvas ausgerechnet zum Sieg verholfen zu haben. Da wird auch die treuste Seele schwach (außerdem war der Ritter vor dem Drakenskal vermutlich unter seinesgleichen bekannter als unter der normalen Bevölkerung).
Ok, damit hast Du Recht. Vielleicht spielte auch ein wenig Neid dabei eine Rolle. Denn gefeierte Helden haben doch fast immer irgendwelche gemeinen Neider.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Christiane

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 962
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #20 am: August 16,August 2008, 23:48:52 »
Hallo Susanne!

Zitat
Wenn Du Potter übrlebt hast und den H.d.R. dann ist Marzi fast harmlos dagegen. Naja fast ....

Weißt Du, ich musste in der Schule als Lektüre 'Die schwarze Spinne' von Jeremias Gotthelf lesen. Danach hatte ich nächtelang Alpträume. Also ich fand ja, dem Lehrer hätte man ein Disziplinarverfahren verpassen sollen  :heul: :-/.
Seither muss ich solche Spinnen-Stories nicht mehr haben - und wenn ich da vorgewarnt bin kann ich ja durchaus auch andere Bücher lesen.  :->

Liebe Grüße,
Christiane

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8653
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #21 am: August 17,August 2008, 08:18:21 »
@Christiane: ja, les Marzi ruhig mal...selbst ich hatte ein klitzekleines bissl Mitleid mit den Arachniden...obwohl, eklig ist und bleibt es! ...

@Bernd: sorry, für's OT, aber damit musst Du rechnen, wenn Du Spinnen in Dein Buch einbaust  :->

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline BerndP

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 186
    • Autorenwebsite Bernd Perplies
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #22 am: August 17,August 2008, 11:04:37 »
@Bernd: sorry, für's OT, aber damit musst Du rechnen, wenn Du Spinnen in Dein Buch einbaust  :->

Ich sehe zu, dass ich im nächsten Band keine brauche. Das hängt aber zugegeben ein wenig von den Schauplätzen ab, an denen sich die Helden so herumtreiben.  ;-)

Zitat
Effekthascherische Schlachtendetails
Da hatte ich unlängst eine interessante Diskussion mit einem Freund darüber, wie explizit ein Autor werden darf/soll. Er hatte ein Fantasy-Buch gelesen, in dem am Ende zwei irre Killer auftauchen, die ziemlich drastisch zur Sache gehen und ihm damit den Lesespaß leicht verdorben haben. Nun ist die Frage? "Beschönigt" man solche Figuren, wenn man ihre Taten zurückhaltend beschreibt? Oder muss man ihre grausigen Taten geradezu im Detail ausführen, um klar zu machen: Diese Kerle sind krank! Da kann und darf nichts schön geredet werden!

Die Grat zwischen Voyeurismus (dafür gibt es im Film einen so schönen neuen Ausdruck: "Gewaltporno") und Aufrichtigkeit gegenüber den Figuren ist hier sicher sehr schmal. Das nur als kleiner Exkurs.

Beste Grüße
Bernd

Offline Susanne

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 7804
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #23 am: August 17,August 2008, 12:45:57 »
Hallo Bernd,


Da hatte ich unlängst eine interessante Diskussion mit einem Freund darüber, wie explizit ein Autor werden darf/soll. Er hatte ein Fantasy-Buch gelesen, in dem am Ende zwei irre Killer auftauchen, die ziemlich drastisch zur Sache gehen und ihm damit den Lesespaß leicht verdorben haben. Nun ist die Frage? "Beschönigt" man solche Figuren, wenn man ihre Taten zurückhaltend beschreibt? Oder muss man ihre grausigen Taten geradezu im Detail ausführen, um klar zu machen: Diese Kerle sind krank! Da kann und darf nichts schön geredet werden!

Die Grat zwischen Voyeurismus (dafür gibt es im Film einen so schönen neuen Ausdruck: "Gewaltporno") und Aufrichtigkeit gegenüber den Figuren ist hier sicher sehr schmal. Das nur als kleiner Exkurs.
Für mich ist es kein "Beschönigen" wenn man solche Taten nicht bis in kleinste Detail auslebt. Denn zum Glück weiß ich zwar nicht zu was für Greultaten Menschen Alles fähig sind, aber der Teil der mir bekannt ist reicht dafür aus um meine  Fantasy bei gewissen Andeutungen schon den Rest erledigen zu lassen und mir meinen Teil dazu zu denken.
Damit will ich nicht sagen, daß es bestimmt Leser gibt, die dieses Schwelgen in Brutalität u.U. nicht ungerne lesen und ihn vielleicht als Teil in der Geschichte brauchen. Aber ich für meinen Teil lese einfach Bücher lieber, die sich mit Andeutungen u.ä. begnügen. Denn so kann ich mir auch schon vorstellen, ob ich einen Menschen als Bestie oder "einfach krank" ansehen muß.
Für mich ist diese Sulen in Blut auch eher ein Grund ein Buch wegzulegen und es abgebrochen liegen zu lassen (wie z.B. Kinder des Judas von Markus Heitz).
Eklige und perverse Szenen ausführlich beschreiben, daß kann glaube ich fast jeder der ein wenig schreiben kann. Aber einen Charakter "Krank" erscheinen zu lassen ohne sich auf diese "Effekthascherei" einzulassen ist bestimmt schwerer, aber für mich eher schriftstellerisches Können.

Liebe Grüße
Susanne
« Letzte Änderung: August 17,August 2008, 12:48:20 von Susanne »

Offline Mayflower

  • Jr. Member
  • **
  • Beiträge: 58
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #24 am: August 17,August 2008, 18:01:10 »
Hallo zusammen,

ich bin nun auch da, wo andere schon lange nicht mehr sind!

Die Bekanntschaft mit Iegi finde ich total toll. Ist doch immer etwas Feines, einen Gleichaltrigen zu treffen und ohne große Worte zu diesen Männerbekanntschaften überzuschreiten, wo man eines Tages an einem einsamen See sitzt und der eine den anderen fragt: "Würdest Du in Deinem Leben einige Dinge anders machen?" und sein alter Freund antwortet ihm, mit einem wehmütigen Blick in die Ferne: "Ja, ich würde meine Brillen gleich bei Fielmann kaufen"  :-))

Die Fliegerei fand ich sehr interessant. Leider habe ich nur nicht verstanden, wierum Tarean denn nun am guten Iegi gehängt hat. Es ist doch viel einfacher, sich Bauch an Bauch festzuhalten, was aber wohl nicht war, weil Iegi sich bei seinem Flugmanöver ja vergewissern konnte, wer da über ihnen fliegt und Tarean ja auch gleich im Bilde war. Ich habe mir dann mal vorgestellt, wie schwer das sein muss, sich rückwärts an jemandem festzuhalten. Ich wäre da, auch mit Gurt, bestimmt runtergefallen.

Den Angriff auf Ortensruh habe ich auch nicht kapiert. (War auch eine ereignisreiche Woche) Gehört Dornhall zum Ort Ortensruh oder wie schaut das aus? Ich dachte, der Gute rennt zum Ort, um die Leute zu warnen. Wäre lt. Karte irgendwie auch kürzer gewesen. Und dann rennt er nach Dornhall und dann zusammen mit den anderen nach Ortensruh. Hauptsache, sie sind angekommen...  :kopfkratz:

S. 79: "... ließen sie dahinschmelzen wie Eis an einem heißen Sommertag". Haben die da einen Italiener um die Ecke?

Der Nahkampf in Ortensruh ist recht spannend beschrieben. Man ist wirklich mittendrin statt nur dabei!

S.84: Tareans Vater taucht in einer Vision auf. Ist es wirklich Tareans Vater? Oder wieder so ein Trick von Calvas, diesem schurkischen Oberhexer?

S. 92/93: Tarean hat beschlossen, gegen Calvas in den Kampf zu ziehen, um den Namen seines Vaters wieder reinzuwasschen. Szene im Friedhof ist sehr schön und auch traurig beschrieben, aber diese sofortige Zustimmung Wilferts geht mir zu schnell.
S. 99: Tarean wundert sich darüber auch, ist mir schonmal sympathisch. Aber natürlich wieder typisch junger Mann, bei dem der Testosteronhaushalt noch nicht ganz eingestellt ist: Ich will den bösen Mann suchen gehen und gegen ihn dann kämpfen!!

S. 160: Soso, Tarean ist hinter dem Wald und nicht hinter dem Mond aufgewachsen. Aber als Hinterwäldler könnte er schon auch mal unterschätzt werden...

Prinzipiell finde ich, dass Wilfert ruhig Tarean mal bis zu Beornhard hätte begleiten dürfen. Aber nö, macht er gleich die Biege. Wie doof ist denn das. Man kann doch nicht bei dieser grausamen Welt da draußen, den Jungen, der null Checkung hat, wie man ein Schicksal erfüllt, mal so eben irgendwohin laufen lassen. Männer. Ein Mysterium.
Mir ist das Suspekt. Hinterher steckt der auch noch mit drin.

S. 107: Es ist toll, wenn ein Schwert oder ein Ding einen Namen hat, stelle ich gerade wieder fest. Dann hat es irgendwie eine Persönlichkeit und ist nicht nur "irgendein" Schwert.

S. 115 Naturgötter- und Dreigötterherrschaft: Erinnert mich irgendwie an Kelten und Christen von Marion Zimmer Bradley und ihrer Nebel von Avalon.
Sind die Dreigötter eigtl. irgendwie auch präsent, wie beispielsweise bei den Griechen (Zeus, der Potente) oder ist es eher so, dass die sich aus dem ganzen Raushalten und im Himmel wohnen?

Die Szene mit den Trollen finde ich total toll. Easter-Egg habe ich nicht entdeckt, aber ich muss gestehen, mit Tolkien als Schreiberling habe ich es nicht so. Der schreibt mir zu kompliziert, wenngleich er tolle Ideen hatte.

S. 118 - 119: Die Beschreibung Moosbeeres ist so entzückend! So schöne Worte und die Kleine ist so anmutig! *seufz* Die ist mir gleich sympathisch. Warum war die nur so lange in dem Glas eingesperrt? Hat sie Brüder und Schwestern?

S. 127 Tarean kommt aus dem Alten Wald wieder raus uns sieht - oh Wunder - den Fluss Eilwasser an sich vorbei eilen. Hätte er prinzipiell nicht einfach nur dem Flusslauf von Ortensruh aus folgen brauchen?


Dein Buch macht echt Spaß!


Viele Grüße,
May
"Nicht wer Zeit hat, liest Bücher, sondern wer Lust hat, Bücher zu lesen, der liest, ob er viel Zeit hat oder wenig." - Ernst R. Hauschka

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8653
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #25 am: August 17,August 2008, 18:46:56 »
Zitat
Effekthascherische Schlachtendetails
Da hatte ich unlängst eine interessante Diskussion mit einem Freund darüber, wie explizit ein Autor werden darf/soll. Er hatte ein Fantasy-Buch gelesen, in dem am Ende zwei irre Killer auftauchen, die ziemlich drastisch zur Sache gehen und ihm damit den Lesespaß leicht verdorben haben. Nun ist die Frage? "Beschönigt" man solche Figuren, wenn man ihre Taten zurückhaltend beschreibt? Oder muss man ihre grausigen Taten geradezu im Detail ausführen, um klar zu machen: Diese Kerle sind krank! Da kann und darf nichts schön geredet werden!

Die Grat zwischen Voyeurismus (dafür gibt es im Film einen so schönen neuen Ausdruck: "Gewaltporno") und Aufrichtigkeit gegenüber den Figuren ist hier sicher sehr schmal. Das nur als kleiner Exkurs.
Mir geht's da eher wie Susanne, ich brauch auch nicht immer alle Einzelheiten, sowohl in Schlachten als auch im Zwischenmenschlichen. Grade im Zwischenmenschlichen finde ich Andeutungen meist viel prickelnder als direkt mit dem Paar im Bett (oder wo auch immer zu sein). Und so geht es mir auch bei Schlachten...ich hatte jetzt grad erst wieder ein Buch wo mir schon fast schlecht geworden ist, beim Lesen. Das brauch ich echt nicht ständig, auch wenn es mich bei dem Buch gar nicht so gestört hat...da hat es irgendwie reingepasst, aber trotzdem, es muss nicht ständig sein.

Den Angriff auf Ortensruh habe ich auch nicht kapiert. (War auch eine ereignisreiche Woche) Gehört Dornhall zum Ort Ortensruh oder wie schaut das aus? Ich dachte, der Gute rennt zum Ort, um die Leute zu warnen. Wäre lt. Karte irgendwie auch kürzer gewesen. Und dann rennt er nach Dornhall und dann zusammen mit den anderen nach Ortensruh. Hauptsache, sie sind angekommen...  :kopfkratz:
Für mich sind Dornhall und Wallhorn Burgen bzw. ein Wachturm, die etwas außerhalb vom Ort liegen, zwar wohl irgendwie dazu gehören, aber eben nicht im Ortskern sind.
Ich glaube, dass er erst naach Dornhall rennt, liegt auch damit zusammen, wo Iegi und er letztlich landen, vielleicht waren sie da näher an Dornhall dran um Verstärkung zu holen.

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Christiane

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 962
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #26 am: August 17,August 2008, 22:44:38 »
Hallo May!

Die Fliegerei fand ich sehr interessant. Leider habe ich nur nicht verstanden, wierum Tarean denn nun am guten Iegi gehängt hat. Es ist doch viel einfacher, sich Bauch an Bauch festzuhalten, was aber wohl nicht war, weil Iegi sich bei seinem Flugmanöver ja vergewissern konnte, wer da über ihnen fliegt und Tarean ja auch gleich im Bilde war. Ich habe mir dann mal vorgestellt, wie schwer das sein muss, sich rückwärts an jemandem festzuhalten. Ich wäre da, auch mit Gurt, bestimmt runtergefallen.
Das hat mich nur ganz kurz irritiert. Ich hab mal Bilder gesehen, wie Paraglider oder Fallschirmspringer 'Passagiere' mitnehmen und da ist es auch so, dass der Mitflieger Rücken an den Bauch des Piloten hängt. Vielleicht geht das bei der Landung besser?


Zitat
Den Angriff auf Ortensruh habe ich auch nicht kapiert. (War auch eine ereignisreiche Woche) Gehört Dornhall zum Ort Ortensruh oder wie schaut das aus? Ich dachte, der Gute rennt zum Ort, um die Leute zu warnen. Wäre lt. Karte irgendwie auch kürzer gewesen. Und dann rennt er nach Dornhall und dann zusammen mit den anderen nach Ortensruh. Hauptsache, sie sind angekommen...  :kopfkratz:
Dornhall ist m.E. die Burg, zu der das Dorf gehört. Und da die Burg mit ihren Rittern zum Schutz des Dorfes da ist find ich das eigentlich logisch, die kampferprobten Ritter zu holen.

Zitat
S.84: Tareans Vater taucht in einer Vision auf. Ist es wirklich Tareans Vater? Oder wieder so ein Trick von Calvas, diesem schurkischen Oberhexer?
Meine Herrn, bist Du misstrauisch!

Zitat
S. 99: Tarean wundert sich darüber auch, ist mir schonmal sympathisch. Aber natürlich wieder typisch junger Mann, bei dem der Testosteronhaushalt noch nicht ganz eingestellt ist: Ich will den bösen Mann suchen gehen und gegen ihn dann kämpfen!!
Tja, so ist das eben bei den 'xy-Geschädigten'  :->


Zitat
S. 118 - 119:  Warum war die nur so lange in dem Glas eingesperrt?

Das wüsst ich auch gerne!!
Das ist einer der Punkte, die dazu führen, dass ich mir das Buch länger wünsche: dann wär noch Zeit, solche Fragen bei einem gemütlichen Gespräch unter Freunden und Weggefährten am abendlichen Lagerfeuer zu klären. Auch hätte dann der Weg vom Wald nach ... ach nein, das darf ich hier ja noch gar nicht schreiben.

Zitat
S. 127 Tarean kommt aus dem Alten Wald wieder raus uns sieht - oh Wunder - den Fluss Eilwasser an sich vorbei eilen. Hätte er prinzipiell nicht einfach nur dem Flusslauf von Ortensruh aus folgen brauchen?
Geht das denn in unwegsamem Gelände? Außerdem ist er ja zunächst auf der Straße unterwegs, in aller Hast auf der Suche nach Unterschlupf in dem Unwetter. Im Finstern sucht er sich dann im Wald einen Rastplatz und gerät an die Trolle. Und bei der kopflosen Flucht vor diesen freundlichen Gesellen kommt er vom Weg ab.


Liebe Grüße,
christiane

Offline Steffi

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4724
    • Steffis Bücherkiste
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #27 am: August 18,August 2008, 09:26:30 »
Hallo Ihr Lieben!

So, mein erster Urlaubstag (netterweise direkt mal um 8 Uhr von meinem Bengalkaterchen geweckt!  |-) ) und ich kann endlich die Posterei mal aufholen, ich hab das Buch nämlich so gut wie durch.

Also erstmal...krieg ich jetzt einen Extra-Gummipunkt, ich hab das mit dem Hobbit und den Trollen nämlich sofort gedacht!  :-> Liegt aber vielleicht auch daran, das ich die Szene mit den Trollen im Hobbit einfach total genial finde und vor nicht all zu langer Zeit gelesen habe.

Hach ja....und dann endlich Moosbeere. Ich muss gestehen, ich habe darauf gewartet, das sie auftaucht und wurde zum Glück nicht enttäuscht. PUTZIG! *GGG*

Tareans Begegnung mit dem Geist seines Vaters fand ich auch schlüssig. Normalerweise mag ich so etwas nicht so gerne, aber ich denke, es war hier für den ganzen Roman wichtig, damit Tarean weiß, was er zu tun hat und das er an seinen Vater und an sich glauben muss. Tarean hat ja auch immer noch mit diesem Fluch zu kämpfen. Ich erinnere mich an den Kampf in Ortesruh, wo die anderen Krieger ihn nicht dabei haben wollen, weil sie ihn ebenfalls für einen Unglücksbringer halten. Was muss das für ein Gefühl für einen jungen Menschen sein?

Ua....und diese Spinne. Naja, wobei ich bin keine Spinnen-Phobikerin - es geht also noch so gerade. Bei einer riesenhaften Monster-Motte, hätte ich das Buch direkt verkauft!  :-)) Ich hasse die Viecher! *G*

Zitat
Oder so: 'Moooment, das gilt nicht. Mein Schwert ist noch nicht an. Das ist gemein!' - Aber das wär wohl eher was für eine Fantasy-Persiflage
:WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER:

Zitat
Also dies Schwert gefällt mir immer besser. Bernd, Du hast 'ne Ader fürs Praktische, was?! Bei Esdurial spart man sich sogar lanweiliges Schwertputzen - das ist wie einer dieser selbstreinigenden Backöfen
:WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER: :WIEHER:

Gott...Christiane, noch ein paar mehr solcher Sprüche und ich brauche einen Notarzt! *GGG*

Liebe Grüße,
Steffi

« Letzte Änderung: August 19,August 2008, 12:51:38 von Steffi »
If you have nothing nice to say, don't say anything! :-)

Offline ClaudiC

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1214
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #28 am: August 19,August 2008, 11:58:19 »
Danach lernen wir das Irrlicht Moosbeere kennen. Diese Szenen fand ich einfach zauberhaft.

In die kleine Moosbeere habe ich mich auch gleich verliebt. Als Tarean sie ablegt, um alleine weiterzuziehen, musste ich richtg schlucken. Diese Szene war so anrührend geschrieben. Ich hoffe wirklich, wir werden Moosbeere noch einmal wiedertreffen. Aber daran glaube ich ganz sicher.

Bernd, die Easter Eggs finde ich toll. Ich mag solche versteckten Verweise, auch wenn ich sie nur selten finde. Weißt du zufällig, bei welchen Autoren man so eine Art "Making Of" noch finden kann? Ich finde das wirklich sehr interessant.


Zum Teil gelingt es Tarean ja dann doch die Dörfler zu warnen. Den Kampf fand ich zum Glück recht kurz (ich mag ja so blutige Schlachten nicht so sehr).


Ich auch nicht. Mir wird es jetzt auch fast ein bischen viel mit den Schlachten. Sie sind meistens nicht so lang, aber meines Erachtens doch recht ausführlich und vor allem häufig.



 
Hallo Leseschnecke,

na, ich glaube du wirst deinen Namen nicht gerecht.  :->
Genau das hab ich mir auch gedacht…die Leseschnecke bin ja wohl eher ich :->


Nein ich!  :->

LG
ClaudiC

Offline Kathrin

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 8653
Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #29 am: August 19,August 2008, 12:42:04 »
Ich auch nicht. Mir wird es jetzt auch fast ein bischen viel mit den Schlachten. Sie sind meistens nicht so lang, aber meines Erachtens doch recht ausführlich und vor allem häufig.
Das geht mir ganz genau so mit den Schlachten, wobei ich echt froh bin, dass sie nicht zuuu ausführlich sind, aber zu häufig, das ist auch mein Eindruck.

lg
kathrin
Rock the night!!!