Autor Thema: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5  (Gelesen 6127 mal)

Offline Steffi

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Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« am: August 04,August 2008, 21:48:45 »
Hier findet die Diskussion von Seite 66 bis Seite 128 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline uschi

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #1 am: August 10,August 2008, 16:44:19 »
Hallo Ihr Lieben,

Tarean und sein Helfer, der Vogelmensch Iego (was für ein herrlicher Typ) konnten nun endlich alle Wolfskrieger niedermetzeln.  :-> Nun geht es per Huckepack ab ins Tal nach Ortensruh, ohje, das war ja ein richtig wilder Flug, da hat Iego doch glatt eine Flugrolle eingebaut *Magen umstülp*!  :-)) Nur schade, dass sie trotzdem etwas zu spät dran waren, die Wolflinge waren schneller, so geht der Kampf munter weiter. Schön fand ich auch, dass Tareans Vater als Geist in Erscheinung tritt, der sehr traurig ist, dass er immer noch als Fluchbringer verschrien ist. So weiß nun auch Tarean, dass er die Ehre seines Vaters wieder herstellen muss, und macht sich auf den Weg um den Hexenmeister Calvas in die Schranken zu weisen.

Ein abenteuerlicher Weg, wie auch der Junge feststellen wird. Eine Stärke in diesen Kapiteln ist, dass wir auf viele ungewöhnliche Geschöpfe treffen. Da hat sich unser junger Held aber arg erschrocken, als die Findlinge sich als Trolle entpuppen. Auf seiner Flucht findet er dann den (scheinbar) verlassenen Tempel, dort gibt es eine Spinne, so groß wie ein Hund.  :kopfkratz: Uih, das wäre dann genau das richtige für mich.  :umfall: Danach lernen wir das Irrlicht Moosbeere kennen. Diese Szenen fand ich einfach zauberhaft.

Liebe Grüße
Uschi
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Offline leseschnecke

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #2 am: August 10,August 2008, 19:40:58 »
Hallo Ihr Lieben,
In Kapitel 3 vertieft sich die Bekanntschaft zu Iegi. Sehr schön fand ich den magischen Anhänger von Iegi, den er später an Tarean verschenkt. Da ist doch das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen.  :->

Die Beschreibung des gemeinsamen Fluges macht mich echt neugierig auf Fallschirmspringen. So ungefähr stelle ich mir das nämlich vor. Lieber Bernd, hast du Erfahrung in der Fliegerbranche oder hast du das im "Blindflug" geschrieben ? HIHI kleines Wortspiel...

Mir gefällt, dass Ilrod Tarean sofort den Angriff glaubt und sich dort nicht eine völlig nutzlose Diskussion entspinnt. Danke, so was finde ich in einigen Roman wirklich nervig!
Auch die Beschreibung seiner ersten "Schlacht" fand ich realistisch, sofern man das sagen kann, ohne je selbst gekämpft zu haben. Aber so stelle ich es mir vor.

In Kapitel 4 begegnet Tarean dem Geist seines Vaters. Das ist wirklich berührend geschrieben und gar nicht kitschig oder übertrieben. Mein Vater ist vor 4 Jahren gestorben und vielleicht ist man dann empfänglicher dafür.

Was mich erstaunt hat, war, dass Wilfert so schnell bereit war, Tarean seinen Weg gehen zu lassen. Aber das erklärt sich ja ein kleines bisschen am Ende des Kapitels. Und wirft zugleich neue Fragen auf. Sehr geschickt gemacht! Will wissen, wie es weitergeht!!

In Kapitel 5 wandert Tarean durch den dunklen düsteren Wald. Die Szene, in der die Trolle erwachen ist super - ich hab´ mich richtig erschrochen  :->
Die Spinne war eklig, aber passend; bäh

Absolut niedlich ist Moosbeere. Ich hoffe, sie bleibt Tarean länger erhalten als Iegi. Moosbeere erinnert mich stark an Tinkerbell.
Ein bisschen enttäuscht bin ich über die Szene, in der die Macht des Schwertes durch Tarean geweckt wird. Das ging mir zu einfach und zu schnell und  das hätte ich mir ausführlicher gewünscht.

Ich frage mich, ob der alte Gelehrte in der Höhle noch eine Rollle spielt.

Es bleibt spannend und ich freue mich darauf weiterzulesen.

Bis später
Leseschnecke

Offline BerndP

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #3 am: August 10,August 2008, 20:10:24 »
Mensch, da lesen aber ein paar ganz fix.  :->

Nein, ich bin noch nie Fallschirm gesprungen, aber ich habe viele Filme geguckt, in denen Leute Fallschirm springen - eigentlich eher so Hanggleiter (wie heißen diese Dinger?).

Die Szene mit den Trollen ist übrigens eine Anspielung auf Tolkiens "Der kleine Hobbit". Denn dort werden drei Trolle, die auf einer Lichtung in einem Wald die Zwergengemeinschaft essen wollen, ja so lange hingehalten, bis die Sonne aufgeht - und sie sich in Stein verwandeln. Ich hielt es für lustig, diese Situation umzudrehen und die drei Trolle bei Einbruch der Nacht wieder erwachen zu lassen.

(Aber ich nehme an, dieses "Easter Egg" werden die wenigsten direkt bemerken - übrigens ein Grund warum ich auf meiner Website diese "Making Of"-Rubrik eingebaut habe, denn ich denke, dass viele Autoren zahlreiche Gags in ihre Romane einbauen, die kaum ein Leser mitkriegt, weil es oft sehr spezielles Vorwissen erfordert. Da ist es doch nett, wenn man in einer "Easter Egg"-Sektion nachschauen kann, was wo für Anspielungen gemacht wurden.)

@ Leseschnecke: Das Schwert wird übrigens noch mehrfach gezündet, und je nach Situation fühlt es sich auch ein wenig anders an. Da es aber ja eine "Gebrauchswaffe" ist, darf es nicht zu kompliziert sein, seine Macht zu wecken, sonst ist der Träger ja tot, bevor er kampfbereit ist. ;-)
« Letzte Änderung: August 10,August 2008, 20:12:43 von BerndP »

Offline leseschnecke

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #4 am: August 10,August 2008, 20:28:18 »
Hallo Bernd,

Nein, ich bin noch nie Fallschirm gesprungen, aber ich habe viele Filme geguckt, in denen Leute Fallschirm springen - eigentlich eher so Hanggleiter (wie heißen diese Dinger?).
Meinst Du Paragleiter? Habe davon jetzt gerade im Urlaub in Österreich ganz viele gesehen.

Das Schwert wird übrigens noch mehrfach gezündet, und je nach Situation fühlt es sich auch ein wenig anders an. Da es aber ja eine "Gebrauchswaffe" ist, darf es nicht zu kompliziert sein, seine Macht zu wecken, sonst ist der Träger ja tot, bevor er kampfbereit ist
O.K., das leuchtet mir ein  :-))

Die "Easter Eggs" habe ich nicht bemerkt; ist aber auch Jahre (mein Gott- JahrZENHTE) her, dass ich den kleinen Hobbit gelesen habe  :sherlock:

Lg
Leseschnecke

Offline uschi

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #5 am: August 10,August 2008, 20:44:19 »
Hallo Leseschnecke,

na, ich glaube du wirst deinen Namen nicht gerecht.  :->

In Kapitel 3 vertieft sich die Bekanntschaft zu Iegi. Sehr schön fand ich den magischen Anhänger von Iegi, den er später an Tarean verschenkt. Da ist doch das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen.  :->

Ich denke auch, dass der Anhänger bestimmt noch eine Rolle spielt. Ich hätte auch rein gar nichts dagegen, wenn im weiteren Verlauf dann auch wieder Iego auftauchen würde, ich find den Typ cool  :-))

Zitat
Die Beschreibung des gemeinsamen Fluges macht mich echt neugierig auf Fallschirmspringen. So ungefähr stelle ich mir das nämlich vor. Lieber Bernd, hast du Erfahrung in der Fliegerbranche oder hast du das im "Blindflug" geschrieben ? HIHI kleines Wortspiel...

Nö, könnt ich nicht behaupten, wo ich eh schon mit der Höhe Probleme habe. Lieber zugucken und selbst festen Fußes auf Mutter Erde bleiben.

Zitat
Mir gefällt, dass Ilrod Tarean sofort den Angriff glaubt und sich dort nicht eine völlig nutzlose Diskussion entspinnt. Danke, so was finde ich in einigen Roman wirklich nervig!
Auch die Beschreibung seiner ersten "Schlacht" fand ich realistisch, sofern man das sagen kann, ohne je selbst gekämpft zu haben. Aber so stelle ich es mir vor.

Da hat Ilrod richtig reagiert, aber sicherlich konnte er sich auch denken, dass Tarean sich mit solchen Dingen keinen Spaß erlaubt.

Zitat
In Kapitel 4 begegnet Tarean dem Geist seines Vaters. Das ist wirklich berührend geschrieben und gar nicht kitschig oder übertrieben. Mein Vater ist vor 4 Jahren gestorben und vielleicht ist man dann empfänglicher dafür.

Ich denke auch, dass es sehr wichtig für Tarean war, seinem Vater zu begegnen, wenn auch nur als Geist. Er hat ihn ja nie kennengelernt und musste sich wohl immer nur die Beschimpfungen über seinen Vater anhören. Nun entsteht für ihn ein ganz anderes Bild, er weiß, dass sein Vater ein tapferer Mann war.

Zitat
Was mich erstaunt hat, war, dass Wilfert so schnell bereit war, Tarean seinen Weg gehen zu lassen. Aber das erklärt sich ja ein kleines bisschen am Ende des Kapitels. Und wirft zugleich neue Fragen auf. Sehr geschickt gemacht! Will wissen, wie es weitergeht!!

Wilfert weiß bestimmt schon mehr, er war ja auf der Feste des Königs. Alle erwarten ja wohl wieder einen Angriff, um diesen entgegenzuwirken, ist die Reise Tareans vielleicht schon längst geplant gewesen, daher von mir keine Überraschung über das Verhalten von Wilfert.
Zitat
Absolut niedlich ist Moosbeere. Ich hoffe, sie bleibt Tarean länger erhalten als Iegi. Moosbeere erinnert mich stark an Tinkerbell.

Ich finde Moosbeere auch so richtig putzig.Wunderschön wie Bernd diese Szenen beschreibt, mal anrührend, mal humorig.
Zitat
Ich frage mich, ob der alte Gelehrte in der Höhle noch eine Rollle spielt.

Keine Ahnung, da bin ich im Moment echt überfragt.
Zitat
Es bleibt spannend und ich freue mich darauf weiterzulesen.

Ich auch!!!

LG Uschi
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Offline leseschnecke

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #6 am: August 10,August 2008, 21:25:29 »
Hallo Uschi,
Zitat
na, ich glaube du wirst deinen Namen nicht gerecht. 
 
Nun ja, ich bin halt eine Rennschnecke   :->

Zitat
Ich denke auch, dass es sehr wichtig für Tarean war, seinem Vater zu begegnen, wenn auch nur als Geist. Er hat ihn ja nie kennengelernt und musste sich wohl immer nur die Beschimpfungen über seinen Vater anhören. Nun entsteht für ihn ein ganz anderes Bild, er weiß, dass sein Vater ein tapferer Mann war.

Sehr guter Gedankenansatz!! Kann ich nur unterschreiben!

Bis später
Leseschnecke


Offline DG7NCA

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #7 am: August 12,August 2008, 17:08:56 »
Hallo,

also dann zu Abschnitt zwei.

Die Hilfe die Iegi Tarean gibt ist nicht von schlechten Eltern, ein Freiflug! Wie sagt man doch so schön? Nur fliegen ist schöner :->
Das dann jedoch andere Taijirin Iegi zurückbeordern ist schade. So ist Tarean um Alarm zuschlagen erstmal wieder auf sich allein gestellt.

Die Schlacht in die er dann mit Ilrod und den restlichen Männern der Burg zieht ist für Tarean eine Feuertaufe. In kürzester Zeit wird Tarean erwachsen.
Das ihm während der Schlacht sein Vater erscheint und Tarean ihm bis zum Freidhof folgt hat bei mir Gänsehautfeeling erzeugt. Die ganze Situation hatteden Einduck als seien die Dimensionen verrutscht. Klasse geschrieben!

Das Wilfert Tarean fast ohne widerspruch Esdurial (Excalibur läßt grüßen :->) übergibt und ihm sogleich zustimmt diesen Weg zu gehen, hat mich doch etwas überrascht. Allerdings hatte sich das gleich darauf bei der Szene als der Alb zu Wilfert trat wieder relativiert. Da ist doch mehr im Busch als nach dem es aussieht!
Was spielen die Alben da für eine undurchsichtige Rolle? Und ist Tarean der, welchen der Alb beim Ahn von Tarean angesprochen hat, als dieser gelauscht hat?
Was wurde in Cayvallon besprochen? Welche Drahtzieher knüpfen am Schicksalsfaden von Tarean?

Nachdem Tarean durch den Alten Wald maschierte, auf der Lichtung rasten wollte, hab ich gleichzeitig mit Tarean aufgeschrien bei der Beschreibung der Trolle. Schreck lass nach, wenn man so intensiv in einem Buch dabei ist, das kann Herzattacken auslösen  :->

Und dann viel mir nur noch ein...Tinkerbell, Tinkerbell..... :-> Allerdings ganz schön kess und vorlaut die Kleine!
Und wie Tarean dann die Trolle doch noch unschädlich machte, in jeder Sage steckt ein Körnchen Wahrheit und gut wenn man aufgepaßt hat, und die Intuition richtig handhabt.

Das letzte Kapitel zeigt das Tarean ein unfehlbares Talent hat sich von einer unmöglichen und gefährlichen Situation in die nächste zu manövrieren. Die Reise bis nach Agialon und zu Beornhard wird sich alles andere als langweilig und gefahrlos!
Und ich vermute mal stark das sich Moosbeere, (der Name ist einfach witzig für das kleine Irrlicht) nicht abhängen läßt.

Übrigens ein Irrlicht stell ich mir auch anders vor, irgendwie nicht so klar und mini-menschlich, sondern eher wie ein Lichtball der unterschiedlich hell leuchtet und keine klare Gestalt/Form hat.

Also auf zu neuen Kapitel
Gruß Carola

Jedes Neue Buch
ist wie eine Reise
in ein Neues Land:-))

lg
Carola / DG7NCA

Offline BerndP

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #8 am: August 12,August 2008, 23:44:43 »
Zitat
Übrigens ein Irrlicht stell ich mir auch anders vor, irgendwie nicht so klar und mini-menschlich, sondern eher wie ein Lichtball der unterschiedlich hell leuchtet und keine klare Gestalt/Form hat
.

Ich gebe zu, Moosbeere hat etwas feenhaftes, wenn ihre Aura nicht voll strahlt. Aber es gibt einige Szenen, in denen sie nur als Lichtball zu sehen ist. Wenn sie "voll aufdreht", um es mal so zu sagen, hat sie das typische Irrlicht-Aussehen, weil ihr Körper in der Aura verschwindet. Ich mochte eben einerseits die Möglichkeit, mit ihrer Aura zu spielen, andererseits finde ich die Interaktion mit den anderen Charakteren (und mit dem Leser) einfacher, wenn Moosbeere eine menschenähnliche Gestalt hat und nicht nur ein sprechender Lichtball ist.

Beste Grüße
Bernd

Offline Susanne

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #9 am: August 13,August 2008, 11:11:38 »
Hallo Ihr Lieben,

Nachdem ich mir gestern den ersten Teil von d.H.d.R. angeschaut habe, war ich danach so richtig für das Buch eingestimmt. Auch wenn jetzt einige Chrarkteren in meiner Vorstellung ziemlich Ähnlichkeit mit Figuren aus dem Film haben.
So mußte ich natürlich bei den Trollen direkt an die versteinerten Trolle denken  :-)). Aber jetzt bin ich zumindest so richtig im Buch angekommen und es gefällt mir sehr gut. Vielleicht sollte ich mich demnächst immer mit Filmen auf meine Bücher einstimmen.

Tarean und sein Helfer, der Vogelmensch Iego (was für ein herrlicher Typ) konnten nun endlich alle Wolfskrieger niedermetzeln.  :-> Nun geht es per Huckepack ab ins Tal nach Ortensruh, ohje, das war ja ein richtig wilder Flug, da hat Iego doch glatt eine Flugrolle eingebaut *Magen umstülp*!  :-)) Nur schade, dass sie trotzdem etwas zu spät dran waren, die Wolflinge waren schneller, so geht der Kampf munter weiter. Schön fand ich auch, dass Tareans Vater als Geist in Erscheinung tritt, der sehr traurig ist, dass er immer noch als Fluchbringer verschrien ist. So weiß nun auch Tarean, dass er die Ehre seines Vaters wieder herstellen muss, und macht sich auf den Weg um den Hexenmeister Calvas in die Schranken zu weisen.
Irgendwie hatte ich vollkommen vergessen, daß Iego eigentlich auch noch recht jung ist. Als er dann von seinen Leuten wieder zu seinem Vater zurückgepfiffen wurde, mußte ich dann doch ein wenig grinsen. Wobei ich es sehr schade finde, daß die Bekanntschaft der Beiden ein so schnelles Ende gefunden hat. Aber ich gehe doch einmal davon aus, daß sie wieder aufeinander treffen werde.
Erstaunlich fand ich, daß Iego ihm das Amulett geschenkt hat. Dieses wird Tarean bestimmt noch gute Dienste leisten. Nur kann ich mir vorstellen, daß Iegos Vater darüber schon ein wenig erbost sein wird.

Zum Teil gelingt es Tarean ja dann doch die Dörfler zu warnen. Den Kampf fand ich zum Glück recht kurz (ich mag ja so blutige Schlachten nicht so sehr).
Warum sein Vater genau in dieser Situation auftaucht? Irgendwie schon erstaunlich, daß er seinem Sohn nicht schon vorher erschienen ist. Auch das sein Grab gerade jetzt geschändet wurde? Das es geschändet wurde, wundert mich eigentlich nicht. Eher das er scheinbar doch mit Ruhm und Ehre beerdigt wurde.


Ein abenteuerlicher Weg, wie auch der Junge feststellen wird. Eine Stärke in diesen Kapiteln ist, dass wir auf viele ungewöhnliche Geschöpfe treffen. Da hat sich unser junger Held aber arg erschrocken, als die Findlinge sich als Trolle entpuppen. Auf seiner Flucht findet er dann den (scheinbar) verlassenen Tempel, dort gibt es eine Spinne, so groß wie ein Hund.  :kopfkratz: Uih, das wäre dann genau das richtige für mich.  :umfall: Danach lernen wir das Irrlicht Moosbeere kennen. Diese Szenen fand ich einfach zauberhaft.
Ich habe mich schon fast mit Tarean erschreckt, als auf einmal ein Findling das Auge geöffnet hat  :-)).
Diese Szenen im Tempel fand ich einfach toll, irgendwie hat mich das an meine Adventure-Spielzeit erinnert  :schaem:. Auch wenn ich solche Spinnen, beim besten willen nicht brauche  :umfall:. Warum müssen in Fantasybüchern immer irgendwelche Spinnen vorkommen?
Als er dann den alten Priester berührt und seine Gebeine zusammenklappen  :WAH:. Ich frage mich, ob dieser Tempel noch eine weiter Bedeutung haben wird.

Dann treffen wir auf Moosbeere, spätestens seit Lycidas mag ich Irrlichter. Wenn sie dann auch noch wie kleine Feen aussehen  ;-).
Irgendwie glaube ich nicht, daß sich Moosbeere so einfach von Tarean abschütteln läßt. Oder ich hoffe es zumindest.

In Kapitel 3 vertieft sich die Bekanntschaft zu Iegi. Sehr schön fand ich den magischen Anhänger von Iegi, den er später an Tarean verschenkt. Da ist doch das letzte Wort wohl noch nicht gesprochen.  :->
Naja, ich als Vater wäre glaube ich schon recht sauer auf meinen Sohn, wenn er so einen kostbaren Schatz einem Dahergelaufenen schenkt.


Die Beschreibung des gemeinsamen Fluges macht mich echt neugierig auf Fallschirmspringen. So ungefähr stelle ich mir das nämlich vor. Lieber Bernd, hast du Erfahrung in der Fliegerbranche oder hast du das im "Blindflug" geschrieben ? HIHI kleines Wortspiel...
Auf Fallschirmspringen macht mich das so gar nicht neugierig  :umfall:. Da möchte ich auch gar nicht länger drüber nachdenken, denn ich leide unter Höhenangst.

In Kapitel 4 begegnet Tarean dem Geist seines Vaters. Das ist wirklich berührend geschrieben und gar nicht kitschig oder übertrieben. Mein Vater ist vor 4 Jahren gestorben und vielleicht ist man dann empfänglicher dafür.
Kitschig fand ich es auch nicht. Für mich kam bei dieser Szene unheimlich gut herüber, wie schwer es Tareans Vater treffen muß, daß sie ihn für den Fluchbringer halten. Ich bin gespannt, wie es zu diesem "Unfall" kam.

Ein bisschen enttäuscht bin ich über die Szene, in der die Macht des Schwertes durch Tarean geweckt wird. Das ging mir zu einfach und zu schnell und  das hätte ich mir ausführlicher gewünscht.
Naja, an dieser Stelle wäre es glaube ich schlecht gewesen, wenn er viel mehr hätte machen müssen um die Macht des Schwertes zu wecken. Auch fand ich, daß es mit dem "Du mußt daran Glauben" schon viel erklärt wurde.

Die Szene mit den Trollen ist übrigens eine Anspielung auf Tolkiens "Der kleine Hobbit". Denn dort werden drei Trolle, die auf einer Lichtung in einem Wald die Zwergengemeinschaft essen wollen, ja so lange hingehalten, bis die Sonne aufgeht - und sie sich in Stein verwandeln. Ich hielt es für lustig, diese Situation umzudrehen und die drei Trolle bei Einbruch der Nacht wieder erwachen zu lassen.
:-)), genau daran habe ich denken müssen.


(Aber ich nehme an, dieses "Easter Egg" werden die wenigsten direkt bemerken - übrigens ein Grund warum ich auf meiner Website diese "Making Of"-Rubrik eingebaut habe, denn ich denke, dass viele Autoren zahlreiche Gags in ihre Romane einbauen, die kaum ein Leser mitkriegt, weil es oft sehr spezielles Vorwissen erfordert. Da ist es doch nett, wenn man in einer "Easter Egg"-Sektion nachschauen kann, was wo für Anspielungen gemacht wurden.)
Das ist doch einmal eine gute Idee. Mir wäre es mit den Trollen auch nicht aufgefallen, wenn ich nicht gestern den Film geschaut hätte. Dann werde ich doch gegen Ende des Buches mal Deine Easter Egg Sektion anschauen.

Das Wilfert Tarean fast ohne widerspruch Esdurial (Excalibur läßt grüßen :->) übergibt und ihm sogleich zustimmt diesen Weg zu gehen, hat mich doch etwas überrascht. Allerdings hatte sich das gleich darauf bei der Szene als der Alb zu Wilfert trat wieder relativiert. Da ist doch mehr im Busch als nach dem es aussieht!
Irgendwie habe ich den Eindruck, daß Wilfert mehr weiß, als wir jetzt schon erfahren. Zwar finde ich es nicht ganz so erstaunlich, daß er Tarean Esdurial gibt (komisch an Excalibur mußte ich gar nicht denken), da er scheinbar Tareans Vater nicht für den Fluchbringer hält und als dessen Knappe es nur Rechtens findet, daß Tarean das Schwert bekommt.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Katha

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #10 am: August 13,August 2008, 12:11:34 »
Hallo Ihr Lieben,

so gestern hatte meine Mum ihren 50. Geburtstag, da hatte ich leider keine Zeit zum Posten.

Die Hilfe die Iegi Tarean gibt ist nicht von schlechten Eltern, ein Freiflug! Wie sagt man doch so schön? Nur fliegen ist schöner :->
Das dann jedoch andere Taijirin Iegi zurückbeordern ist schade. So ist Tarean um Alarm zuschlagen erstmal wieder auf sich allein gestellt.
 

Iegi ist toll, in meiner Vorstellung sieht er ungefähr so aus wie der Vogelmensch in X-Men, nur das Iegi noch Schwanzfedern hat. Aber sehr komisch war als die anderen Taijirin gekommen sind und Iegi ja schon fast zu seinem Vater abgeführt haben und dieses völlige Desinteresse an den Menschen und Wölflingen. Da bin ich ja mal gespannt was bei den Verhandlungen mit dem König rausgekommen ist.
Ich denke Tarean und Iegi haben sich nicht das letzte mal gesehen, hoffe ich doch.

Die Schlacht in die er dann mit Ilrod und den restlichen Männern der Burg zieht ist für Tarean eine Feuertaufe. In kürzester Zeit wird Tarean erwachsen.
Das ihm während der Schlacht sein Vater erscheint und Tarean ihm bis zum Freidhof folgt hat bei mir Gänsehautfeeling erzeugt. Die ganze Situation hatte den Einduck als seien die Dimensionen verrutscht. Klasse geschrieben!

Mir gefällt, dass Ilrod Tarean sofort den Angriff glaubt und sich dort nicht eine völlig nutzlose Diskussion entspinnt. Danke, so was finde ich in einigen Roman wirklich nervig!
Auch die Beschreibung seiner ersten "Schlacht" fand ich realistisch, sofern man das sagen kann, ohne je selbst gekämpft zu haben. Aber so stelle ich es mir vor.

In Kapitel 4 begegnet Tarean dem Geist seines Vaters. Das ist wirklich berührend geschrieben und gar nicht kitschig oder übertrieben. Mein Vater ist vor 4 Jahren gestorben und vielleicht ist man dann empfänglicher dafür.

Bei der abfälligen Bemerkung des einen Kriegers zu Ilrod, das Tarean nur Unglück bringt wenn er mit in die Schlacht reitet, da er ja der Sohn des Fluchbringers ist, hat man den immer noch bestehenden Hass der Menschen auf Tareans Vater gemerkt. Auch wie sehr es Tarean einen Stich ins Herz gegeben hat, dadurch war die Szene mit seinem Vater noch ergreifender und realistischer. 

Das Wilfert Tarean fast ohne widerspruch Esdurial (Excalibur läßt grüßen :->) übergibt und ihm sogleich zustimmt diesen Weg zu gehen, hat mich doch etwas überrascht. Allerdings hatte sich das gleich darauf bei der Szene als der Alb zu Wilfert trat wieder relativiert. Da ist doch mehr im Busch als nach dem es aussieht!
Was spielen die Alben da für eine undurchsichtige Rolle? Und ist Tarean der, welchen der Alb beim Ahn von Tarean angesprochen hat, als dieser gelauscht hat?
Was wurde in Cayvallon besprochen? Welche Drahtzieher knüpfen am Schicksalsfaden von Tarean?

Carola, das sind meine Gedanken und Fragen über Fragen! Warum lässt Wilfert Tarean einfach gehen. Warum hat sich der Alb versteckt und war das eine „Vorhersagung“ die er da gesagt hat.  :kopfkratz:

In Kapitel 5 wandert Tarean durch den dunklen düsteren Wald. Die Szene, in der die Trolle erwachen ist super - ich hab´ mich richtig erschrochen  :->
Die Spinne war eklig, aber passend; bäh

Bei den Trollen habe ich auch einen Riesen Schrecken bekommen, der Stein hat Augen.....
Und die  :shot: Spinne .... :ausrast:  :umfall:  :WAH:  :kotz:, gut das Tarean ein Mann ist, eine Frau hätte den ganzen Wald zusammen geschrieen.

Die Szene mit den Trollen ist übrigens eine Anspielung auf Tolkiens "Der kleine Hobbit". Denn dort werden drei Trolle, die auf einer Lichtung in einem Wald die Zwergengemeinschaft essen wollen, ja so lange hingehalten, bis die Sonne aufgeht - und sie sich in Stein verwandeln. Ich hielt es für lustig, diese Situation umzudrehen und die drei Trolle bei Einbruch der Nacht wieder erwachen zu lassen.

(Aber ich nehme an, dieses "Easter Egg" werden die wenigsten direkt bemerken - übrigens ein Grund warum ich auf meiner Website diese "Making Of"-Rubrik eingebaut habe, denn ich denke, dass viele Autoren zahlreiche Gags in ihre Romane einbauen, die kaum ein Leser mitkriegt, weil es oft sehr spezielles Vorwissen erfordert. Da ist es doch nett, wenn man in einer "Easter Egg"-Sektion nachschauen kann, was wo für Anspielungen gemacht wurden.)

„Der kleine Hobbit“ habe ich zwar noch nicht gelesen, aber bei HdR wurde die Szene auch mal erwähnt, als die Hobbits an drei großen „Steinen“ vorbeigelaufen sind. Es ist toll zu erfahren das du an das gedacht hast als du die Szene geschrieben hast.


Als er dann den alten Priester berührt und seine Gebeine zusammenklappen  :WAH:. Ich frage mich, ob dieser Tempel noch eine weiter Bedeutung haben wird.

Mein erster Gedanke war, das dieser Priester der Typ (Priester, Ordensbruder) war der Tareans Vater den Zauberspruch gezeigt hat die er auf dem Schlachtfeld aufsagen muss.

[/quote]
Absolut niedlich ist Moosbeere. Ich hoffe, sie bleibt Tarean länger erhalten als Iegi. Moosbeere erinnert mich stark an Tinkerbell.

Moosbeere ist einfach toll, sie hat so einen niedlichen und frechen Humor. Aber Tarean hat Moosbeere doch am Ende des 5 Kapitels in eine Astkuhle gelegt und ist alleine weitergelaufen.  :heul:

Lg Katha
« Letzte Änderung: August 13,August 2008, 12:29:23 von Katha »

Offline BerndP

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #11 am: August 14,August 2008, 00:03:13 »
Und hallo.

Zitat
Dann werde ich doch gegen Ende des Buches mal Deine Easter Egg Sektion anschauen.
Äh. Die gibt es leider noch nicht.  :schaem: Alles zu seiner Zeit. Ich wollte auch nicht alles Bonusmaterial vor dem Erscheinen des Buchs bringen. (Wir erinnern uns: Es kommt erst in 5 Tagen auf den Markt. Ihr seid hier also eine echt privilegierte Runde.  ;-) )

Zitat
Aber Tarean hat Moosbeere doch am Ende des 5 Kapitels in eine Astkuhle gelegt und ist alleine weitergelaufen.
Ja, was für ein Idiot, nicht wahr? Aber immerhin hat er es aus guter Absicht getan - ob Moosbeere das als Entschuldigung akzeptiert?  ;-)

Beste Grüße
Bernd

Offline Katha

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #12 am: August 14,August 2008, 14:11:45 »
Hallo Bernd,

Zitat
Dann werde ich doch gegen Ende des Buches mal Deine Easter Egg Sektion anschauen.
Äh. Die gibt es leider noch nicht.  :schaem: Alles zu seiner Zeit. Ich wollte auch nicht alles Bonusmaterial vor dem Erscheinen des Buchs bringen. (Wir erinnern uns: Es kommt erst in 5 Tagen auf den Markt. Ihr seid hier also eine echt privilegierte Runde.  ;-) )

Ups, das hatte ich auch schon wieder vergessen, das wir schon früher den Buch lesen dürfen als die anderen. *freu*

Zitat
Aber Tarean hat Moosbeere doch am Ende des 5 Kapitels in eine Astkuhle gelegt und ist alleine weitergelaufen.
Ja, was für ein Idiot, nicht wahr? Aber immerhin hat er es aus guter Absicht getan - ob Moosbeere das als Entschuldigung akzeptiert?  ;-)

Da sieht man mal das Tarean keine Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht hat, wir mögen es nicht wenn über unsere Köpfe hinweg entschieden wird. 

LG
Katha

Offline Christiane

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #13 am: August 14,August 2008, 22:50:53 »
Mensch Leute,

ich musst mir jetzt erst mal einen Wein besorgen ehe ich anfang hier zu posten. Ihr schreibt so viel - ich frag mich, wie ich noch im 'Tarean' voran kommen soll wenn es hier so viel zu diskutieren gibt  :kopfkratz:.


Zitat von Bernd:
Zitat
Die Szene mit den Trollen ist übrigens eine Anspielung auf Tolkiens "Der kleine Hobbit". Denn dort werden drei Trolle, die auf einer Lichtung in einem Wald die Zwergengemeinschaft essen wollen, ja so lange hingehalten, bis die Sonne aufgeht - und sie sich in Stein verwandeln. Ich hielt es für lustig, diese Situation umzudrehen und die drei Trolle bei Einbruch der Nacht wieder erwachen zu lassen.

(Aber ich nehme an, dieses "Easter Egg" werden die wenigsten direkt bemerken - übrigens ein Grund warum ich auf meiner Website diese "Making Of"-Rubrik eingebaut habe, denn ich denke, dass viele Autoren zahlreiche Gags in ihre Romane einbauen, die kaum ein Leser mitkriegt, weil es oft sehr spezielles Vorwissen erfordert. Da ist es doch nett, wenn man in einer "Easter Egg"-Sektion nachschauen kann, was wo für Anspielungen gemacht wurden.)
Dazu hatte ich mir im Kapitel 5 notiert:
'Die Lebewesen hier (im Wald Cerashmon) ein Zitat aus Tolkiens Werken -> Trolle (Hobbit, HdR), -> lebende Pflanzen (Tom Bombadils Wald), -> Spinnen (Spinnen im Düsterwald beim Hobbit, Kankra im HdR)'.
Da dacht ich mir so, dass Du sicher auch Tolkien gern gelesen hast  :->.


Zitat von Bernd:
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@ Leseschnecke: Das Schwert wird übrigens noch mehrfach gezündet, und je nach Situation fühlt es sich auch ein wenig anders an. Da es aber ja eine "Gebrauchswaffe" ist, darf es nicht zu kompliziert sein, seine Macht zu wecken, sonst ist der Träger ja tot, bevor er kampfbereit ist.
 
Wenn es anders wär hätte das was von diesen alten Kung Fu-Filmen. Da reden die Protagonisten mitten im dicksten Kampfgetümmel über Gott und die Welt und derweil steht sozusagen alles still *g*.
Oder so: 'Moooment, das gilt nicht. Mein Schwert ist noch nicht an. Das ist gemein!' - Aber das wär wohl eher was für eine Fantasy-Persiflage  :->.


Zitat von Uschi:
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Ich finde Moosbeere auch so richtig putzig.Wunderschön wie Bernd diese Szenen beschreibt, mal anrührend, mal humorig.
Ja genau: sooo liebreizend -- bis sie den Mund aufmacht  :-)).

Zitat von Carola:
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Was spielen die Alben da für eine undurchsichtige Rolle? Und ist Tarean der, welchen der Alb beim Ahn von Tarean angesprochen hat, als dieser gelauscht hat?
Was wurde in Cayvallon besprochen? Welche Drahtzieher knüpfen am Schicksalsfaden von Tarean?
So ging es mir auch - Fragen über Fragen!
Allerdings dachte ich, dass der Alb nicht über Tarean sondern über die Taijin gesprochen haben könnte.

Zitat von Katha:
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Aber sehr komisch war als die anderen Taijirin gekommen sind und Iegi ja schon fast zu seinem Vater abgeführt haben und dieses völlige Desinteresse an den Menschen und Wölflingen. Da bin ich ja mal gespannt was bei den Verhandlungen mit dem König rausgekommen ist.
Angesichts der Tatsache, dass Iegi ja noch ein halbwüchsiger Tunichtgut ist und in unsicherem Terrain seit Stunden vermisst wird finde ich das überhaupt nicht erstaunlich. Ich würd meinem Nachwuchs da auch gehörig den Marsch blasen  :-/ und mich nicht lange mit irgendwelchem anderen 'Kroppzeug' aufhalten, das da noch rumhängt.


So, und nun guck ich mal, was meine Post-its im Buch noch so hergeben. *g*

Kapitel 3:
S. 67: Hier hab ich mich gewundert, dass Tarean sich vornimmt, den Holzstoß fürs Signalfeuer tags drauf neu aufzuschichten. Ich hätte erwartet, dass er das Feuer sofort anfacht - schließlich hat die Horde Wolflinge die gesamte Besatzung des Turms ermordet und es ist nicht klar, ob nicht noch weitere Wolflinge in der Nähe sind.

S. 69: Die Region Bergen vermisse ich in der Karte -  ist mir vorher auch schon mal aufgefallen. Das hätt ich schön gefunden, wenn man in etwa ersehen kann, wo diese Gemarkung ihre Grenzen hat.

S. 73: Ich hab so grinsen müssen, als Iegi 'gesteht', dass wohl sein Vater ihn suchen lässt weil er sich schon viel zu lange rumtreibt. Da haben sich mit Tarean und Iegi ja die zwei richtigen gefunden  :five:
Zitat
"Jetzt", seufzte Iegi, "landen wir."
:WIEHER:

Kapitel 4:
Das ist ein sehr zentrales Kapitel. Tarean trifft den Geist seines Vaters, erkennt seine Aufgabe und nimmt sie an. Und Wilfert nimmt ihn und seine Idee ernst - erklärt ihm jedoch, dass er ohne Verbündete chancenlos ist.
Die Sache nimmt Formen an!

S. 95: Da hab ich mich gefragt, was wohl Urias dazu gesagt hat, das Wilfert die Klinge Endurial aus seiner Kiste holte
Zitat
..., um sie zu Ehren Anreons zu tragen und in Jeohrels Hallen als strahlendes Symbol dafür zu erheben...
:-> :->

S. 100: Das ist mal ein praktisches Zauberschwert! Der Glaube versetzt Berge - und entflammt Schwerter. - Das spart lange Lehr- und Übungszeiten. *g*
Andererseits ist das aber nix für schwache Nerven oder Kleingeister  :WAH:.

Kapitel 5:
S. 108: Da ist mir noch eine Ähnlichkeit zum HdR aufgefallen. Tarean wagt es nicht, im Cerashmon Feuer zu machen. Das gibt es auch im Wald der Ents. (Und fällt mir gerade ein, bei David Eddings kommt das auch mal vor. Da achten die Baumdriaden darauf, dass in ihrem Wald kein Feuer gemacht wird.)

S. 116: Hier musste ich gestern abend das Buch aus der Hand legen - schließlich wollte ich noch ohne '8-beinige' Alpträume schlafen können (Kathrin  :five:). Allerdings fand ich dann heute, dass die Szene doch vergleichsweise harmlos ist. Kankra an der Grenze zu Mordor ist da schon ein anderes Kaliber  :umfall:.

S. 117: Also dies Schwert gefällt mir immer besser. Bernd, Du hast 'ne Ader fürs Praktische, was?! Bei Esdurial spart man sich sogar lanweiliges Schwertputzen - das ist wie einer dieser selbstreinigenden Backöfen.  ;-) Fragt sich nur, womit der Ritter sich dann an langen Abenden die Zeit vertreibt. Nicht dass er da auf dumme Gedanken kommt  :->.

S. 120: Wird diese Szene typisch sein für das Verhältnis von Tarean zu Moosbeere?: Das Irrlicht ruft - und Tarean springt. Und landet - wie bei einem Irrlicht nicht anders zu erwarten - im Schlamassel.  :-))
Na ja, vielleicht lernt unser Held ja was aus der Begegnung mit den Trollen und denkt beim nächsten mal erst noch selbst nach ehe er Moosbeere hinterherrennt...

S. 128: Irgendwie hat Tarean ein Talent dafür, Gefährten ebenso schnell wieder zu verlieren wie er sie findet.  :heul:
Wehe, Iegi und Moosbeere tauchen nicht wieder auf  :fechten:.

Soweit zu diesem Abschnitt. Den Rest des Abends muss ich unbedingt weiterlesen. :read:

Liebe Grüße,
Christiane



Offline Susanne

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Re: Bernd Perplies: Tarean - Sohn des Fluchbringers - Kapitel 3 bis 5
« Antwort #14 am: August 15,August 2008, 13:00:28 »
Hallo Zusammen,


Iegi ist toll, in meiner Vorstellung sieht er ungefähr so aus wie der Vogelmensch in X-Men, nur das Iegi noch Schwanzfedern hat. Aber sehr komisch war als die anderen Taijirin gekommen sind und Iegi ja schon fast zu seinem Vater abgeführt haben und dieses völlige Desinteresse an den Menschen und Wölflingen. Da bin ich ja mal gespannt was bei den Verhandlungen mit dem König rausgekommen ist.
Ich denke Tarean und Iegi haben sich nicht das letzte mal gesehen, hoffe ich doch.
Das wir Iegi noch einmal begegnen werden, davon gehe ich auch aus. Ich hoffe einfach nicht, daß Bernd einen so interessanten und sympathischen Charakter einfach nur als Nebenfigur auftauchen läßt (es gibt doch noch zwei Teile, oder? Nur so nebenbei erwähnt, falls Du ihn tatsächlich in diesem Band vergessen haben solltest  :->).

Bei der abfälligen Bemerkung des einen Kriegers zu Ilrod, das Tarean nur Unglück bringt wenn er mit in die Schlacht reitet, da er ja der Sohn des Fluchbringers ist, hat man den immer noch bestehenden Hass der Menschen auf Tareans Vater gemerkt. Auch wie sehr es Tarean einen Stich ins Herz gegeben hat, dadurch war die Szene mit seinem Vater noch ergreifender und realistischer. 
Mich wundert ein wenig, daß die Menschen alle es einfach so hingenommen haben, daß Tareans Vater sie alle betrogen haben soll. Denn schließlich war er doch davor schon ein recht wichtiger Mann, der auch länger in Amt und Würden war, oder?
Die Frage ist, was Tarean eigentlich von seinem Vater Alles weiß.

Zitat
Dann werde ich doch gegen Ende des Buches mal Deine Easter Egg Sektion anschauen.
Äh. Die gibt es leider noch nicht.  :schaem: Alles zu seiner Zeit. Ich wollte auch nicht alles Bonusmaterial vor dem Erscheinen des Buchs bringen. (Wir erinnern uns: Es kommt erst in 5 Tagen auf den Markt. Ihr seid hier also eine echt privilegierte Runde.  ;-) )
Das hatte ich irgendwie verdrängt, bzw. vergessen. Dann kann ich natürlich verstehen, daß Du noch keine Easter Egg Sektion hast.

Liebe Grüße
Susanne