Autor Thema: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30  (Gelesen 1177 mal)

Offline Kathrin

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Hier findet die Diskussion von Kapitel 27 bis Kapitel 30 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline Susanne

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #1 am: Juni 19,Juni 2008, 20:10:03 »
Hallo Zusammen,


Da ich gerade versuche mein Kuchenbacken was ich eigentlich jetzt machen müßte herauszuzögern, schreibe ich noch etwas zu diesem Abschnitt.

Ausgerechnet auf Dorrien müssen Sonea und Akkarin treffen. Der arme Kerl tut mir richtig leid, für ihn muß es schlimm sein die Beiden in so trauter Zweisamkeit zu sehen.
Ich konnte schon verstehen, dass er jetzt so barsch reagiert. Auch wenn es eigentlich zu seinem leichten Revoluzer Denken gar nicht passt, dass er sie sofort wieder über die Grenze schicken möchte.

Schnell wird klar, dass die Beiden aber leider Recht mit ihren Erzählungen habe. Dorrien war glaube ich schon sehr überrascht, auf so mächtige Magier zu treffen und wenn ich ehrlich bin habe ich ihn auch schon fast tod gesehen  :heul:.

Sehr erstaunlich fand ich, mit was für einen doch „leichten“ Trick Sonea dann doch den Ichani ermordet hat. Irgendwie finde ich es schon erstaunlich, dass scheinbar noch niemand vorher auf diese Idee gekommen ist. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nicht so ganz verstanden wie dieser Art der Tötung durch die Heilung passiert. Muß man das irgendwie vom Körper weg sehen, dass das böse Herz geheilt wird? Oder wie versteht ihr das? Denn eigentlich war das Herz von ihm doch nicht verletzt. Da bin ich jetzt doch ein wenig überfragt und hoffe das es mir einer von Euch erklären kann.

Ob dieser Trick jetzt aber mehrfach funktionieren wird  :kopfkratz:  wäre schon eine sehr einfache Lösung, oder?

In Kyralia geht ein ziemliches Gemetzel los. Endlich merken die restlichen Magier, dass Akkarin scheinbar doch die Wahrheit gesagt hat. Erstaunlich finde ich, dass sie ihm immer noch nicht ganz glauben, sondern nur Teile seiner Geschichte glauben.
Die Verteidigung der Magier ist ziemlich schlecht. Die Szene als Fergun stirbt, musste ich tatsächlich zwei Mal lesen, weil ich gedacht habe ich hätte mich verlesen. Nicht weil ich so an Fergun gehangen hätte, aber ich fand es erschreckend mit welcher Kält er ermordet wurde. Die Ishani scheinen wirklich absolut kalt und herzlos zu sein (ok, den Verdacht hatten wir ja schon länger).

Jetzt weiß ich auch durch die Erzählungen von Akkarin, dass der König scheinbar keine Magie besitzt. Eigentlich dumm, denn dadurch könnte er eigentlich schnell gestürzt werden.
Endlich fängt er an zu handeln, auch wenn ich immer noch nicht verstehe warum er Akkarin nicht zurückruft. Denn eigentlich müsste er als Herrscher doch die Weitsicht haben, dass Alles andere zum Scheitern verurteilt ist. Sein Plan, dass einer der Magier der Gilde nun schwarze Magier erlernen soll ist zwar vielleicht nicht dumm. Aber ich denke ihm läuft die Zeit einfach davon.
Gemein finde ich, dass der Magier danach für immer in der Gilde bleiben muß und dann auch noch alle seine Ämter abgeben muß, hallo, wie gemein ist das denn. Um so ein Amt reißt man sich doch nicht und man hat in jeder Beziehung die A-Karte. Das jemand so über mein Leben bestimmen könnte, dass wollte ich nicht. So nett die Gilde ja teilweise ist, aber das ginge mir zu weit. Natürlich ist es wahrscheinlich die einzige kleine Chance, die sie dadurch bekommen. Aber bitte schön zu welchen Bedingungen?
Ich hoffe nur für die Gilde, dass Soneas und Akkarins Plan aufgehen wird.

Zum Ende dieses Kapitels ist Rothen schwer verletzt und seine „Brüder“ und Sonea gehen davon aus, dass er tod ist. Zum Glück ist er das aber nicht, bei dem ganzen Gemeuchel wäre mir das auch gerade ein wenig viel gewesen (auch wenn es vielleicht ein wenig realistischer gewesen wäre). Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Ichani Rothen jetzt dadurch quälen will, dass er ihn durch den Blutstein Alle Grausamkeiten live miterleben lassen will  :WAH:.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Aurian

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #2 am: Juni 22,Juni 2008, 22:02:52 »
Hallo Susanne,

Ausgerechnet auf Dorrien müssen Sonea und Akkarin treffen. Der arme Kerl tut mir richtig leid, für ihn muß es schlimm sein die Beiden in so trauter Zweisamkeit zu sehen.
Ich konnte schon verstehen, dass er jetzt so barsch reagiert. Auch wenn es eigentlich zu seinem leichten Revoluzer Denken gar nicht passt, dass er sie sofort wieder über die Grenze schicken möchte.
Schnell wird klar, dass die Beiden aber leider Recht mit ihren Erzählungen habe. Dorrien war glaube ich schon sehr überrascht, auf so mächtige Magier zu treffen und wenn ich ehrlich bin habe ich ihn auch schon fast tod gesehen  :heul:.
Ja, Dorriens Gefühle sind sehr glaubwürdig und von der Autorin gut beschrieben. Bei der Begegnung mit dem Ichani hätte ich auch vermutet, dass Dorrien stirbt, um die Dramatik und Spannung zu erhöhen. Ich war aber dann doch erleichtert, dass er noch lebt.

Sehr erstaunlich fand ich, mit was für einen doch „leichten“ Trick Sonea dann doch den Ichani ermordet hat. Irgendwie finde ich es schon erstaunlich, dass scheinbar noch niemand vorher auf diese Idee gekommen ist. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nicht so ganz verstanden wie dieser Art der Tötung durch die Heilung passiert. Muß man das irgendwie vom Körper weg sehen, dass das böse Herz geheilt wird? Oder wie versteht ihr das? Denn eigentlich war das Herz von ihm doch nicht verletzt. Da bin ich jetzt doch ein wenig überfragt und hoffe das es mir einer von Euch erklären kann.
Ich habe das so verstanden, dass die schwarzen Magier die Verwendung von Magie für Heilung überhaupt nicht kennen. Damit Sonea in den Körper des Ichani eindringen konnte, war nur eine Berührung der Haut notwendig. Dann hat sie mit ihrer Magie sein Herz zusammengedrückt. Sie hat zum Eindringen in den Körper die gleiche Technik wie beim Heilen benutzt, mit dem Unterschied, dass sie dann nicht geheilt, sondern verletzt hat. War das jetzt verständlich, oder war ich zu umständlich?  :kopfkratz:

Die Verteidigung der Magier ist ziemlich schlecht. Die Szene als Fergun stirbt, musste ich tatsächlich zwei Mal lesen, weil ich gedacht habe ich hätte mich verlesen. Nicht weil ich so an Fergun gehangen hätte, aber ich fand es erschreckend mit welcher Kält er ermordet wurde. Die Ishani scheinen wirklich absolut kalt und herzlos zu sein (ok, den Verdacht hatten wir ja schon länger).
Mich hat erstaunt, wie klein Ferguns Rolle in diesem Band war. Ich hätte mit einem Racheakt von seiner Seite gerechnet. Aber so ist es doch glaubwürdiger. Man muss ja nicht immer Verwicklungen an den Haaren herbeiziehen.
Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung, wie in Imardin überall die Magier reglos da standen und ins Leere blickten, weil sie in Gedanken den Überfall verfolgt haben.

Zum Ende dieses Kapitels ist Rothen schwer verletzt und seine „Brüder“ und Sonea gehen davon aus, dass er tod ist. Zum Glück ist er das aber nicht, bei dem ganzen Gemeuchel wäre mir das auch gerade ein wenig viel gewesen (auch wenn es vielleicht ein wenig realistischer gewesen wäre). Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Ichani Rothen jetzt dadurch quälen will, dass er ihn durch den Blutstein Alle Grausamkeiten live miterleben lassen will  :WAH:.
Dass der Ichani ausgerechnet Rothen am Leben lässt und extra wegen ihm ein Blutjuwel anfertigt finde ich total unglaubwürdig. Bisher wurden alle gnadenlos getötet, warum nicht auch Rothen? Weil er die Weiterreise durch das Zerstören der Wagen verzögert hat?
Na ja, eigentlich bin ich ja ganz froh, dass er noch lebt.  :->

Irgendwie finde ich die Handlung teilweise immer noch recht konfus. Erst werden Spitzel ausgewählt, ausgebildet und nach Sachaka geschickt. Kaum ist Rothen auf dem Weg, wird sein Einsatz überflüssig.
Akkarin und Sonea werden in Sachaka ausgesetzt, kommen wieder nach Kyralia, werden von Dorrien wieder Richtung Sachaka gebracht, dürfen dann doch da bleiben.

Akkarin und Sonea treffen in Imardin auf Cery und Takan. Auf ihr weiteres Vorgehen bin ich schon gespannt und wie sich der arme Lord Sarrin als Schwarzmagier schlägt.
Ist euch übrigens auch aufgefallen, dass Takan von Savara weiß und nur eine fadenscheinige Erklärung dafür hat? Da steckt doch bestimmt mehr dahinter!

LG, Aurian

Offline Kathrin

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #3 am: Juni 23,Juni 2008, 12:57:02 »
Hallo Ihr Lieben,

Da ich gerade versuche mein Kuchenbacken was ich eigentlich jetzt machen müßte herauszuzögern, schreibe ich noch etwas zu diesem Abschnitt.
Ich mach grad Vertretung im Sekretariat von unserem Vorstand und es ist aktuell nix los, da hab ich mich an den anderen PC gesetzt und kann hier ein wenig antworten. Ich könnte jetzt zwar auch meine eigenen Sachen erledigen, aber die Unterlagen dazu sind alle in meinem eigentlichen Büro, und außerdem kann ich die Gunst der STunde ja ruhig mal ausnutzen, wo ich heute doch gar nicht zum Mittagessen komme...will zumindest das Telefon (das nicht klingelt) nicht alleine lassen.

Ausgerechnet auf Dorrien müssen Sonea und Akkarin treffen. Der arme Kerl tut mir richtig leid, für ihn muß es schlimm sein die Beiden in so trauter Zweisamkeit zu sehen.
Ich konnte schon verstehen, dass er jetzt so barsch reagiert. Auch wenn es eigentlich zu seinem leichten Revoluzer Denken gar nicht passt, dass er sie sofort wieder über die Grenze schicken möchte.
Schnell wird klar, dass die Beiden aber leider Recht mit ihren Erzählungen habe. Dorrien war glaube ich schon sehr überrascht, auf so mächtige Magier zu treffen und wenn ich ehrlich bin habe ich ihn auch schon fast tod gesehen  :heul:.
Ja, Dorrien hat mir schon auch leid getan, aber ich denke inzwischen echt, dass Sonea besser zu Akkarin passt und außerdem könnte ich dann ja Dorrien... :-> Seine Reaktion kann ich auch verstehen, allerdings gibt er mir fast schon zu schnell klein bei, auch wenn die Situation mit dem Ichani ihm wohl gar keine andere Wahl lässt. Er ist ja nicht blöd und erkennt die Gefahr selbst. Trotzdem, irgendwie ging mir dieser Konflikt dann in diesem Dreier-Gespann Dorrien, Sonea und Akkarin zu glimpflich ab.

Sehr erstaunlich fand ich, mit was für einen doch „leichten“ Trick Sonea dann doch den Ichani ermordet hat. Irgendwie finde ich es schon erstaunlich, dass scheinbar noch niemand vorher auf diese Idee gekommen ist. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch nicht so ganz verstanden wie dieser Art der Tötung durch die Heilung passiert. Muß man das irgendwie vom Körper weg sehen, dass das böse Herz geheilt wird? Oder wie versteht ihr das? Denn eigentlich war das Herz von ihm doch nicht verletzt. Da bin ich jetzt doch ein wenig überfragt und hoffe das es mir einer von Euch erklären kann.
Ich habe das so verstanden, dass sie nur auf die Möglichkeit "in den Körper reinzukriechen", wie sie das bei Verletzten oder Kranken machen können um festzustellen, was kaputt, verletzt ist, nutzt um eben dadurch die Möglichkeit zu haben, dass Herz direkt anzugreifen. Ansonsten ist ja die Haut als Barriere/ Schutz dazwischen. Wenn sie heilen dringen sie doch auch mit dem Geist in den Körper ein, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Ob dieser Trick jetzt aber mehrfach funktionieren wird  :kopfkratz:  wäre schon eine sehr einfache Lösung, oder?
Den ein oder anderen Trick zur Tötung eines Ichani fände ich auch etwas interessanter. Mal schauen, was sich Canavan noch so hat einfallen lassen.

Jetzt weiß ich auch durch die Erzählungen von Akkarin, dass der König scheinbar keine Magie besitzt. Eigentlich dumm, denn dadurch könnte er eigentlich schnell gestürzt werden.
Endlich fängt er an zu handeln, auch wenn ich immer noch nicht verstehe warum er Akkarin nicht zurückruft. Denn eigentlich müsste er als Herrscher doch die Weitsicht haben, dass Alles andere zum Scheitern verurteilt ist. Sein Plan, dass einer der Magier der Gilde nun schwarze Magier erlernen soll ist zwar vielleicht nicht dumm. Aber ich denke ihm läuft die Zeit einfach davon.
Gemein finde ich, dass der Magier danach für immer in der Gilde bleiben muß und dann auch noch alle seine Ämter abgeben muß, hallo, wie gemein ist das denn. Um so ein Amt reißt man sich doch nicht und man hat in jeder Beziehung die A-Karte. Das jemand so über mein Leben bestimmen könnte, dass wollte ich nicht. So nett die Gilde ja teilweise ist, aber das ginge mir zu weit. Natürlich ist es wahrscheinlich die einzige kleine Chance, die sie dadurch bekommen. Aber bitte schön zu welchen Bedingungen?
Nun, der König ist eh nicht mein allergrößter Freund. Der ist mir irgendwie etwas suspekt und vor allem, falls er doch ein "Guter" sein sollte, echt zu kurzsichtig und zu dumm! Sein Verhalten nervt mich. Der kann vermutlich 1000 Berater um sich haben und würde doch die falsche Entscheidung treffen.
Was den einen schwarzen Magier in der Gilde angeht, der dann in seiner Bewegungsfreiheit so eingeschränkt sein wird, da scheinen sich die Herren und Damen Magier ja auch nicht grade drum zu reißen, wobei ich das Gefühl habe, dass es weniger die Beschränkungen sind, die mit diesem "Posten" verbunden sind, sondern weil es sich einfach zu sehr in ihren Köpfen eingenistet hat, dass schwarze Magie was böses ist.

Zum Ende dieses Kapitels ist Rothen schwer verletzt und seine „Brüder“ und Sonea gehen davon aus, dass er tod ist. Zum Glück ist er das aber nicht, bei dem ganzen Gemeuchel wäre mir das auch gerade ein wenig viel gewesen (auch wenn es vielleicht ein wenig realistischer gewesen wäre). Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Ichani Rothen jetzt dadurch quälen will, dass er ihn durch den Blutstein Alle Grausamkeiten live miterleben lassen will  :WAH:.
Ja, so habe ich das auch verstanden, das mit dem Blutstein. Und ich muss sagen, dass ich schon auch sehr froh bin, dass Rothen noch lebt, auch wenn er sehr in den Hintergrund gerückt worden ist, mag ich ihn halt nach wie vor noch sehr und seinen Tod hätte ich schon sehr grausam empfunden. Vor allem für Sonea! Die macht weiß Gott schon genug durch!

Ich habe das so verstanden, dass die schwarzen Magier die Verwendung von Magie für Heilung überhaupt nicht kennen. Damit Sonea in den Körper des Ichani eindringen konnte, war nur eine Berührung der Haut notwendig. Dann hat sie mit ihrer Magie sein Herz zusammengedrückt. Sie hat zum Eindringen in den Körper die gleiche Technik wie beim Heilen benutzt, mit dem Unterschied, dass sie dann nicht geheilt, sondern verletzt hat. War das jetzt verständlich, oder war ich zu umständlich?  :kopfkratz:
Ich hab's verstanden und sehe das genau so!

Dass der Ichani ausgerechnet Rothen am Leben lässt und extra wegen ihm ein Blutjuwel anfertigt finde ich total unglaubwürdig. Bisher wurden alle gnadenlos getötet, warum nicht auch Rothen? Weil er die Weiterreise durch das Zerstören der Wagen verzögert hat?
Na ja, eigentlich bin ich ja ganz froh, dass er noch lebt.  :->
Ich habe das so verstanden, dass er das hauptsächlich wg. Sonea gemacht hat. Er hat in Rothens Gedanken Sonea wohl gesehen und auch dass sie die Schülerin von Akkarin ist und dass Rothen viel an ihr liegt. Ich glaube, das war einfach nur nochmal ein weiteres Beispiel dafür, wie grausam die Ichani sein können und vermutlich eroffen sie sich durch die Verbindung von Rothen zu Sonea weitere Infos.

Irgendwie finde ich die Handlung teilweise immer noch recht konfus. Erst werden Spitzel ausgewählt, ausgebildet und nach Sachaka geschickt. Kaum ist Rothen auf dem Weg, wird sein Einsatz überflüssig.
Akkarin und Sonea werden in Sachaka ausgesetzt, kommen wieder nach Kyralia, werden von Dorrien wieder Richtung Sachaka gebracht, dürfen dann doch da bleiben.
Ja, das missfällt mir auch ein wenig. Ich finde, die Geschichte des dritten Bandes wirkt ein wenig dahingehuddelt, als ob Canavan da einen extremen Termindruck gehabt hätte, um den dritten Band fertig zu stellen.

lg
kathrin
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Offline Susanne

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #4 am: Juni 23,Juni 2008, 15:37:30 »
Hallo Ihr Lieben,

Ja, Dorriens Gefühle sind sehr glaubwürdig und von der Autorin gut beschrieben. Bei der Begegnung mit dem Ichani hätte ich auch vermutet, dass Dorrien stirbt, um die Dramatik und Spannung zu erhöhen. Ich war aber dann doch erleichtert, dass er noch lebt.
Canavan scheint mit ihrem Leser viel Mitleid zu haben, denn sie läßt scheinbar viele liebgewonnene Personen nicht sterben.

Ich habe das so verstanden, dass die schwarzen Magier die Verwendung von Magie für Heilung überhaupt nicht kennen. Damit Sonea in den Körper des Ichani eindringen konnte, war nur eine Berührung der Haut notwendig. Dann hat sie mit ihrer Magie sein Herz zusammengedrückt. Sie hat zum Eindringen in den Körper die gleiche Technik wie beim Heilen benutzt, mit dem Unterschied, dass sie dann nicht geheilt, sondern verletzt hat. War das jetzt verständlich, oder war ich zu umständlich?  :kopfkratz:
Sorum könnte es natürlich passen. Ich hatte nämlich verstanden, daß sie das Herz mit der Kraft des Heilens zusammendrückt und das war für mich sehr unlogisch.

Mich hat erstaunt, wie klein Ferguns Rolle in diesem Band war. Ich hätte mit einem Racheakt von seiner Seite gerechnet. Aber so ist es doch glaubwürdiger. Man muss ja nicht immer Verwicklungen an den Haaren herbeiziehen.
Gut gefallen hat mir auch die Beschreibung, wie in Imardin überall die Magier reglos da standen und ins Leere blickten, weil sie in Gedanken den Überfall verfolgt haben.
Dieses Stumme dastehen war vielleicht sogar grausliger zu Lesen, als wenn sich Autoren in schreckliichen und grauseligen Szenen sulen.


Dass der Ichani ausgerechnet Rothen am Leben lässt und extra wegen ihm ein Blutjuwel anfertigt finde ich total unglaubwürdig. Bisher wurden alle gnadenlos getötet, warum nicht auch Rothen? Weil er die Weiterreise durch das Zerstören der Wagen verzögert hat?
Na ja, eigentlich bin ich ja ganz froh, dass er noch lebt.  :->
Eigentlich glaube ich eher, daß der Ichani versucht Rothen zu quälen. In seinen Gedanken hat er wohl gelesen, was Sonea ihm bedeutet und für ihn ist es einfach die schönste und sadistischste Art ihn dabei zusehen zu lassen wie er Sonea in seiner Vorstellung quälen und töten würde.
Daher fand ich es doch ganz nachvollziehbar, daß er ihn am Leben gelassen hat. Auch wenn es schon erstaunlich ist wie wenig von unseren bekannten Magiern dann doch sterben.

Irgendwie finde ich die Handlung teilweise immer noch recht konfus. Erst werden Spitzel ausgewählt, ausgebildet und nach Sachaka geschickt. Kaum ist Rothen auf dem Weg, wird sein Einsatz überflüssig.
Akkarin und Sonea werden in Sachaka ausgesetzt, kommen wieder nach Kyralia, werden von Dorrien wieder Richtung Sachaka gebracht, dürfen dann doch da bleiben.
Stellenweise hatte ich den Eindruck, daß Buch wäre etwas künstlich in die Länge gezogen und daher fand ich einige Winkelzüge etwas doof.

Akkarin und Sonea treffen in Imardin auf Cery und Takan. Auf ihr weiteres Vorgehen bin ich schon gespannt und wie sich der arme Lord Sarrin als Schwarzmagier schlägt.
Ist euch übrigens auch aufgefallen, dass Takan von Savara weiß und nur eine fadenscheinige Erklärung dafür hat? Da steckt doch bestimmt mehr dahinter!
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß Sarrin ohne Anleitung so viel schwarte Magie gelernt hat. Das fände ich dann doch sehr unlogisch.

Ich mach grad Vertretung im Sekretariat von unserem Vorstand und es ist aktuell nix los, da hab ich mich an den anderen PC gesetzt und kann hier ein wenig antworten. Ich könnte jetzt zwar auch meine eigenen Sachen erledigen, aber die Unterlagen dazu sind alle in meinem eigentlichen Büro, und außerdem kann ich die Gunst der STunde ja ruhig mal ausnutzen, wo ich heute doch gar nicht zum Mittagessen komme...will zumindest das Telefon (das nicht klingelt) nicht alleine lassen.
Dann kannst Du ja quasi nichts dafür, daß Du jetzt Deine Zeit mit LR-Posting zubringen mußt  :->.

Nun, der König ist eh nicht mein allergrößter Freund. Der ist mir irgendwie etwas suspekt und vor allem, falls er doch ein "Guter" sein sollte, echt zu kurzsichtig und zu dumm! Sein Verhalten nervt mich. Der kann vermutlich 1000 Berater um sich haben und würde doch die falsche Entscheidung treffen.
Was den einen schwarzen Magier in der Gilde angeht, der dann in seiner Bewegungsfreiheit so eingeschränkt sein wird, da scheinen sich die Herren und Damen Magier ja auch nicht grade drum zu reißen, wobei ich das Gefühl habe, dass es weniger die Beschränkungen sind, die mit diesem "Posten" verbunden sind, sondern weil es sich einfach zu sehr in ihren Köpfen eingenistet hat, dass schwarze Magie was böses ist.
Beim König stimme ich Dir zu. Für mich ist der typische Fall von "das haben wir jetzt seit Jahren so gemacht und so gehandelt, daß hat schon seine Richtigkeit"  :kotz:. Er hat glaube ich noch gar nicht verstanden, daß sein schönes Reich tatsächlich in Gefahr ist.

Ich habe das so verstanden, dass er das hauptsächlich wg. Sonea gemacht hat. Er hat in Rothens Gedanken Sonea wohl gesehen und auch dass sie die Schülerin von Akkarin ist und dass Rothen viel an ihr liegt. Ich glaube, das war einfach nur nochmal ein weiteres Beispiel dafür, wie grausam die Ichani sein können und vermutlich eroffen sie sich durch die Verbindung von Rothen zu Sonea weitere Infos.
Wie ich sehe, siehst Du das genauso  ;-).

Ja, das missfällt mir auch ein wenig. Ich finde, die Geschichte des dritten Bandes wirkt ein wenig dahingehuddelt, als ob Canavan da einen extremen Termindruck gehabt hätte, um den dritten Band fertig zu stellen.
So ein wenig wie eine Rohfassung, oder?

Liebe Grüße
Susanne

Offline Aurian

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #5 am: Juni 24,Juni 2008, 22:53:01 »
Hallo,  :-)+:-)

Da ich gerade versuche mein Kuchenbacken was ich eigentlich jetzt machen müßte herauszuzögern, schreibe ich noch etwas zu diesem Abschnitt.
Ich mach grad Vertretung im Sekretariat von unserem Vorstand und es ist aktuell nix los, da hab ich mich an den anderen PC gesetzt und kann hier ein wenig antworten. Ich könnte jetzt zwar auch meine eigenen Sachen erledigen, aber die Unterlagen dazu sind alle in meinem eigentlichen Büro, und außerdem kann ich die Gunst der STunde ja ruhig mal ausnutzen, wo ich heute doch gar nicht zum Mittagessen komme...will zumindest das Telefon (das nicht klingelt) nicht alleine lassen.
Du bist ja richtig zu beneiden! Wobei das mit dem Mittagessen für mich echt schlimm wäre!  :->

Irgendwie finde ich die Handlung teilweise immer noch recht konfus. Erst werden Spitzel ausgewählt, ausgebildet und nach Sachaka geschickt. Kaum ist Rothen auf dem Weg, wird sein Einsatz überflüssig.
Akkarin und Sonea werden in Sachaka ausgesetzt, kommen wieder nach Kyralia, werden von Dorrien wieder Richtung Sachaka gebracht, dürfen dann doch da bleiben.
Ja, das missfällt mir auch ein wenig. Ich finde, die Geschichte des dritten Bandes wirkt ein wenig dahingehuddelt, als ob Canavan da einen extremen Termindruck gehabt hätte, um den dritten Band fertig zu stellen.
Das wäre eine mögliche Erklärung. Ich finde die erste Hälfte des Buches war ja noch ok, aber ab dem zweiten Teil wurde es etwas chaotisch.

LG, Aurian

Offline Marja

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #6 am: Juni 26,Juni 2008, 22:11:54 »
Hallo Ihr Lieben,


Ja, Dorriens Gefühle sind sehr glaubwürdig und von der Autorin gut beschrieben. Bei der Begegnung mit dem Ichani hätte ich auch vermutet, dass Dorrien stirbt, um die Dramatik und Spannung zu erhöhen. Ich war aber dann doch erleichtert, dass er noch lebt.

Das wäre aber auch gemein gewesen, Dorrien gleich sterben zu lassen, kaum dass er endlich wieder aufgetaucht ist. Ich fand seine Gefühle auch sehr schön beschrieben. Da passte einfach alles, auch dass er sich relativ schnell wieder beruhigt. Immerhin haben er und Sonea sich ja fast 2 Jahre nicht gesehen und davor auch wenig Kontakt gehabt. Meiner Meinung nach reicht dass nicht, um wirklich tiefe Gefühle zueinander zu entwickeln (obwohl ich die beiden immer noch gerne zusammen gesehen hätte).

Mich hat erstaunt, wie klein Ferguns Rolle in diesem Band war. Ich hätte mit einem Racheakt von seiner Seite gerechnet. Aber so ist es doch glaubwürdiger. Man muss ja nicht immer Verwicklungen an den Haaren herbeiziehen.

Von Band 1 her hätte ich auch erwartet, dass Fergun noch einmal immens wichtig wird. War er wirklich nur aus Niedertracht so grausam zu Sonea und Cery?
Fehlt nur noch, dass Regin einfach von der Bildfläche verschwindet, ohne dass eine glaubwürdige, bitte auch etwas tiefschürfende Erklärung für sein Verhalten in Band 2 geliefert wird.

Zum Ende dieses Kapitels ist Rothen schwer verletzt und seine „Brüder“ und Sonea gehen davon aus, dass er tod ist. Zum Glück ist er das aber nicht, bei dem ganzen Gemeuchel wäre mir das auch gerade ein wenig viel gewesen (auch wenn es vielleicht ein wenig realistischer gewesen wäre). Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass der Ichani Rothen jetzt dadurch quälen will, dass er ihn durch den Blutstein Alle Grausamkeiten live miterleben lassen will  :WAH:.
Ja, so habe ich das auch verstanden, das mit dem Blutstein. Und ich muss sagen, dass ich schon auch sehr froh bin, dass Rothen noch lebt, auch wenn er sehr in den Hintergrund gerückt worden ist, mag ich ihn halt nach wie vor noch sehr und seinen Tod hätte ich schon sehr grausam empfunden. Vor allem für Sonea! Die macht weiß Gott schon genug durch!
[/quote]

Rothen muss noch ein paar richtig schöne Szenen kriegen! In Band 1 war er schließlich mein Liebling, er muss noch einmal zeigen, wie klug und einfühlsam er ist.
Hmm...alle faszinierenden Figuren aus den ersten Bänden sind jetzt irgendwie "flacher", oder? :kopfkratz:

Ja, das missfällt mir auch ein wenig. Ich finde, die Geschichte des dritten Bandes wirkt ein wenig dahingehuddelt, als ob Canavan da einen extremen Termindruck gehabt hätte, um den dritten Band fertig zu stellen.
So ein wenig wie eine Rohfassung, oder?

Und das Schlimme ist, das Buch hat nur noch so wenige Seiten, und ich möchte doch so viele Verwicklungen noch geklärt sehen (Dannyls und Tayends Verhältnis, die wilden Magier in Elyne, die Höhle der höchsten Strafe, Savara und ihr Volk, Soneas Vater...). Wo soll denn das alles noch stehen? Der meiste Platz geht doch bestimmt für Kämpfe drauf! :WAH:

LG,
Eva

Offline Susanne

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Re: 07: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 27 bis Kapitel 30
« Antwort #7 am: Juni 27,Juni 2008, 12:34:12 »
Hallo Eva,

Das wäre aber auch gemein gewesen, Dorrien gleich sterben zu lassen, kaum dass er endlich wieder aufgetaucht ist. Ich fand seine Gefühle auch sehr schön beschrieben. Da passte einfach alles, auch dass er sich relativ schnell wieder beruhigt. Immerhin haben er und Sonea sich ja fast 2 Jahre nicht gesehen und davor auch wenig Kontakt gehabt. Meiner Meinung nach reicht dass nicht, um wirklich tiefe Gefühle zueinander zu entwickeln (obwohl ich die beiden immer noch gerne zusammen gesehen hätte).
Irgendwie vergesse ich immer wieder, daß mittlerweile zwei Jahre vergangeb stind. Von daher stimmt es, daß es gemein gewesen wäre ihn direkt sterben zu lassen.

Fehlt nur noch, dass Regin einfach von der Bildfläche verschwindet, ohne dass eine glaubwürdige, bitte auch etwas tiefschürfende Erklärung für sein Verhalten in Band 2 geliefert wird.
Da kann ich Dich beruhigen, ganz so schlimm wird es nicht.

Und das Schlimme ist, das Buch hat nur noch so wenige Seiten, und ich möchte doch so viele Verwicklungen noch geklärt sehen (Dannyls und Tayends Verhältnis, die wilden Magier in Elyne, die Höhle der höchsten Strafe, Savara und ihr Volk, Soneas Vater...). Wo soll denn das alles noch stehen? Der meiste Platz geht doch bestimmt für Kämpfe drauf! :WAH:
Ich bin gespannt, wie Du das Buch zum Schluß finden wirst.


Liebe Grüße
Susanne