Autor Thema: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13  (Gelesen 1238 mal)

Offline Kathrin

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Hier findet die Diskussion von Kapitel 9 bis Kapitel 13 statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline Kathrin

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #1 am: Juni 17,Juni 2008, 09:11:38 »
Hallo Ihr Lieben,

seit gestern abend bin ich wieder im Canavan-Rausch! Ich hab sogar das Spiel Deutschland gegen Österreich gar nicht richtig mitverfolgt, hatte es zwar an und hab auch immer mal wieder auf den Bildschirm gelunst, aber irgendwie war ich doch viel mehr im Buch drin, als beim Spiel.

Cery ist tatsächlich Akkarins Gehilfe, das haben wir ja schon vermutet und da ich der Meinung bin, dass Akkarin so ziemlich alles weiß, was in Kyralia und bei den Menschen, mit denen er in Kontakt ist, so abgeht, wird er auch Cerys Sorge um Sonea gespürt haben, als Cery das Gespräch mit Akkarin sucht. Ich vermute auch, dass Akkarin gar nicht böse drum ist, dass sich so viele Menschen um Sonea sorgen. Wer weiß wessen Hilfe im allesentscheidenden Kampf noch so benötigt wird.

Dass Sonea bei Akkarin wie vermutet höhere (schwarze) Magie lernen wird, war mir klar, zwar eher aus einer Notwendigkeit heraus, als dass Akkarin von der Idee wirklich begeistert wäre, aber Sonea und Takan haben ihn von der Notwendigkeit überzeugt. Ich habe übrigens bei Takan das Gefühl, dass der noch eine ganz wichtige Rolle spielen wird. Ich denke, Sonea wird seine große Kraft, als sie diese das erste Mal anzapft, nicht umsonst bemerkt haben. Fragt sich nur, ob das auch eine magische Kraft ist? Was wissen wir eigentlich über Takan. Er war wie Akkarin Sklave der Ichani und ist mit Akkarin zusammengeflohen, bzw. ist ihm gefolgt und ist jetzt sein Diener. Aber wissen wir, ob er über magische Fähigkeiten verfügt?

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.

Ich muss sagen, dass mir Akkarins Unterrichtstunden für Sonea super gefallen. Ich fühle mich mit ihm zusehends wohler! Ich finde auch einfach, dass Trudi Canavan die Anwendung von Magie sehr schön beschreibt und tolle Ideen hat. Das fand ich schon in Band eins mit der Gedankenrede super und wie Rothen Sonea so einiges beibringt. Auch jetzt die Sache mit den  Speichersteinen und Blutjuwelen finde ich klasse. Für wen wohl Soneas Blutjuwel gewesen wäre? Leider konnte sie es ja nicht fertigstellen. Der "Empfänger" hätte mich jetzt echt interessiert. Ob es Cery ist? Oder ist Cery der dritte im Bunde, dem Akkarin so ein Ding gegeben hat? Rothen wäre auch ein möglicher Empfänger für Soneas Blutjuwel (aber eher auf freiwilliger Basis), dann könnten die beiden auch kommunizieren, ohne dass sie belauscht werden könnten. Aber wenn Sonea Rothen ein Blutjuwel gegeben hätte, wäre das dann nicht auch ein Vertrauensbruch Akkarin gegenüber gewesen? Oder hätte sie Rothen dadurch vielleicht sogar gefährdet...naja, letztlich stellt sich die Frage hier erstmal nicht, weil sie ja unterbrochen werden und es zu dem Kampf gegen die Ichani kommt.

Bei diesem Kampf gegen die Ichani-Frau hatte ich verflucht noch mal ganz schön Angst um Akkarin, was mir eindeutig zeigt, dass ich ihm jetzt doch echt vertraue und nicht will, dass er stirbt. Ich hab echt gedacht, dass ich mich jetzt von ihm verabschieden muss für immer und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo Sonea Vertrauen zu ihm gefasst zu haben scheint. Dann hätte Takans Rolle auch dahingehend wachsen können, dass er Sonea weiter in schwarzer Magie unterrichtet (wenn er sie denn auch beherrschen sollte). Ich glaube, wenn Akkarin getötet worden wäre, dann hätte man die Gilde auch eher von der großen Gefahr durch die Ichani überzeugen können. Oder aber Takan und Sonea hätten dann nicht nur gegen die Ichani kämpfen müssen sondern auch gegen den inneren Widerstand innerhalb der Gilde. Aber wie auch immer, letztlich hat sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet und Akkarin wurde nicht getötet, stattdessen hat Sonea ihren ersten Mord begangen und das auch noch gleich durch schwarze Magie. Ich finde, dass ihr Gefühlschaos diesbezüglich sehr sehr gut rüberkommt. Und was soll ich sagen, Akkarin entwickelt sich langsam zu meinem Liebling. Ich finde es klasse, wie er sich in der Situation um Sonea kümmert und das ganze ohne es zu übertreiben. Vielleicht wäre er doch ein geeigneter Partner für sie? Doch langsam kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden. Wobei ich nach wie vor eigentlich davon überzeugt bin, dass Akkarin am Schluss nicht überleben wird und ich weiß gar nicht, ob ich da jetzt noch miterleben will.

lg
kathrin
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Offline Aurian

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #2 am: Juni 17,Juni 2008, 15:45:37 »
Wie immer, bei einem so spannenden Buch, wünsche ich mir mehr Zeit zum Lesen. Unter der Woche ist das aber immer gar nicht so einfach.  :heul:

Dass Sonea bei Akkarin wie vermutet höhere (schwarze) Magie lernen wird, war mir klar, zwar eher aus einer Notwendigkeit heraus, als dass Akkarin von der Idee wirklich begeistert wäre, aber Sonea und Takan haben ihn von der Notwendigkeit überzeugt. Ich habe übrigens bei Takan das Gefühl, dass der noch eine ganz wichtige Rolle spielen wird. Ich denke, Sonea wird seine große Kraft, als sie diese das erste Mal anzapft, nicht umsonst bemerkt haben. Fragt sich nur, ob das auch eine magische Kraft ist? Was wissen wir eigentlich über Takan. Er war wie Akkarin Sklave der Ichani und ist mit Akkarin zusammengeflohen, bzw. ist ihm gefolgt und ist jetzt sein Diener. Aber wissen wir, ob er über magische Fähigkeiten verfügt?
Ja, über Takan wissen wir eigentlich fast nichts. So wie ich es verstanden habe, besitzt er große magische Kraft, möchte  sie aber auf keinen Fall freisetzen. Das Warum ist bis jetzt noch ein Geheimnis.

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.
Da ich Rothen immer so ein bisschen als Vaterfigur von Sonea gesehen habe, kann es schon sein, dass er etwas väterliche Eifersucht verspürt.
Aber ausgerechnet jetzt! Bestimmt entschließt er sich zum Handeln, wenn es am unpassendsten ist.   :->

Ich muss sagen, dass mir Akkarins Unterrichtstunden für Sonea super gefallen. Ich fühle mich mit ihm zusehends wohler! Ich finde auch einfach, dass Trudi Canavan die Anwendung von Magie sehr schön beschreibt und tolle Ideen hat. Das fand ich schon in Band eins mit der Gedankenrede super und wie Rothen Sonea so einiges beibringt. Auch jetzt die Sache mit den  Speichersteinen und Blutjuwelen finde ich klasse. Für wen wohl Soneas Blutjuwel gewesen wäre? Leider konnte sie es ja nicht fertigstellen. Der "Empfänger" hätte mich jetzt echt interessiert.
Das hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Akkarin wirkt viel sympathischer und verletzlicher als im letzten Band. Und Sonea scheint das ja auch zu finden. Ich bin mal gespannt, wann es zum ersten Kuss kommt.  :knuddel:
Ich habe auch schon gegrübelt, für wen der Blutjuwel gewesen wäre.  :kopfkratz:

Bei diesem Kampf gegen die Ichani-Frau hatte ich verflucht noch mal ganz schön Angst um Akkarin, was mir eindeutig zeigt, dass ich ihm jetzt doch echt vertraue und nicht will, dass er stirbt. Ich hab echt gedacht, dass ich mich jetzt von ihm verabschieden muss für immer und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo Sonea Vertrauen zu ihm gefasst zu haben scheint. ... Stattdessen hat Sonea ihren ersten Mord begangen und das auch noch gleich durch schwarze Magie. Ich finde, dass ihr Gefühlschaos diesbezüglich sehr sehr gut rüberkommt.
Der Kampf war wirklich spannend. Doch Angst um Akkarin hatte ich eigentlich nicht, ich war viel zu sehr davon gefesselt, was Sonea in ihrem Versteck macht. Mich hat aber sehr überrascht, dass sie die Ichani tötet und nicht Akkarin. Dass sie das entsetzt und sie Angst vor ihren künftigen Taten bekommt finde ich gut, denn alles andere wäre bedenklich.
Aber wo waren Savara und Cery? Und wie wird Cery auf das reagieren, was er da beobachtet hat?

Mir gefällt es gar nicht, dass Savara Akkarin beim Töten zuschauen möchte, denn dann kann sie Akkarins Kampftechnik beobachten und sieht auch noch Sonea. Was hat Cery sich bei seiner Erlaubnis nur gedacht? Hat sie ihm mit einem Zauber das Hirn vernebelt? Wenn Savara die Ichani wirklich besiegen könnte, dann muss sie ungemein stark sein. Ich verstehe nur nicht, warum sie auf die Erlaubnis von Cery wartet und nicht alleine loszieht.  :kopfkratz:
Bei den beiden kommt es bestimmt noch zu einigen Überraschungen.

Die Handlung um Dannyl gefällt mir auch sehr gut, auch wenn sie nicht so fesselnd ist, wie das Geschehen um Sonea und Akkarin. Dannyl kann tatsächlich die Rebellen gefangen nehmen. Farand will er mit zur Gilde nehmen, da er ja ein wilder Magier ist, damit entschieden wird, was mit ihm passiert. Doch der König hat Angst, dass Farand seine Geheimnisse ausplaudert und lässt ihn vergiften. Zum Glück bemerkt das Dannyl und versucht ihn zu heilen. Ob das gelungen ist erfahren wir nicht. Dannyls Beziehung zu Tayend kommt immer mehr ans Licht und es ist unwahrscheinlich, dass er sie weiterhin verbergen kann.

LG, Aurian

Offline Kathrin

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #3 am: Juni 17,Juni 2008, 21:28:06 »
Wie immer, bei einem so spannenden Buch, wünsche ich mir mehr Zeit zum Lesen. Unter der Woche ist das aber immer gar nicht so einfach.  :heul:
Oh ja, wem sagst Du das. Und je weiter ich in dem Buch vorankomme, desto weniger Lust habe ich zu posten  :schaem:. Aber nicht, weil ich mich nicht mit Euch unterhalten will, sondern nur, weil ich jetzt wissen will wie es weiter geht. Aber ich versuche mich zu zwingen, dass ich vom Lesen und Posten einigermaßen auf Ballhöhe bleibe. Wird aber leider schon wieder schwierig.

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.
Da ich Rothen immer so ein bisschen als Vaterfigur von Sonea gesehen habe, kann es schon sein, dass er etwas väterliche Eifersucht verspürt.
Aber ausgerechnet jetzt! Bestimmt entschließt er sich zum Handeln, wenn es am unpassendsten ist.   :->
Oh, mal doch den Teufel nicht an die Wand, Aurian! Aber Du hast Recht, das trau ich Rothen auch durchaus zu!!!

Der Kampf war wirklich spannend. Doch Angst um Akkarin hatte ich eigentlich nicht, ich war viel zu sehr davon gefesselt, was Sonea in ihrem Versteck macht. Mich hat aber sehr überrascht, dass sie die Ichani tötet und nicht Akkarin. Dass sie das entsetzt und sie Angst vor ihren künftigen Taten bekommt finde ich gut, denn alles andere wäre bedenklich.
Ich glaube fast, dass sie diese Situation, dieseTötung der Ichani gebraucht hat, um sich des ganzen Ausmaßes der schwarzen Magie so richtig bewusst zu werden. Sie kennt zwar die Bestrafung, die auf die Ausübung schwarzer Magie steht, aber in dieser Szene wird ihr dann so richtig klar, dass sie ggf. eben auch töten muss, um die Gilde zu retten, um Akkarin zu helfen etc.

Aber wo waren Savara und Cery? Und wie wird Cery auf das reagieren, was er da beobachtet hat
Mir gefällt es gar nicht, dass Savara Akkarin beim Töten zuschauen möchte, denn dann kann sie Akkarins Kampftechnik beobachten und sieht auch noch Sonea. Was hat Cery sich bei seiner Erlaubnis nur gedacht? Hat sie ihm mit einem Zauber das Hirn vernebelt? Wenn Savara die Ichani wirklich besiegen könnte, dann muss sie ungemein stark sein. Ich verstehe nur nicht, warum sie auf die Erlaubnis von Cery wartet und nicht alleine loszieht.  :kopfkratz:
Bei den beiden kommt es bestimmt noch zu einigen Überraschungen. ?
Huch, hab ich das was übersehen? Was ist mit Savara und Cery? Ich glaub ich fiebere momentan zu sehr den Akkarin-Szenen entgegen und lese vielleicht die Szenen mit Cery und auch mit Dannyl zu flüchtig. :schaem:

Die Handlung um Dannyl gefällt mir auch sehr gut, auch wenn sie nicht so fesselnd ist, wie das Geschehen um Sonea und Akkarin. Dannyl kann tatsächlich die Rebellen gefangen nehmen. Farand will er mit zur Gilde nehmen, da er ja ein wilder Magier ist, damit entschieden wird, was mit ihm passiert. Doch der König hat Angst, dass Farand seine Geheimnisse ausplaudert und lässt ihn vergiften. Zum Glück bemerkt das Dannyl und versucht ihn zu heilen. Ob das gelungen ist erfahren wir nicht. Dannyls Beziehung zu Tayend kommt immer mehr ans Licht und es ist unwahrscheinlich, dass er sie weiterhin verbergen kann.
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich von den Dannyl Szenen enttäuscht bin, aber sie fesseln mich nicht mehr so sehr wie im zweiten Band. Die persönliche Komponente mit seiner Beziehung zu Tayend spielt zwar immer noch eine große Rolle, aber zumindest ist das Verhältnis zwischen den beiden für sie selbst klar. Spannend wird es aber denke ich schon, wenn diese Beziehung offiziell wird und sie auf Probleme stoßen werden. Wobei, je nach dem wann diese Beziehung bekannt wird, vielleicht ist es der Gilde bis dahin ja auch total egal, weil sie ganz andere Probleme haben.

lg
kathrin
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Offline Susanne

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #4 am: Juni 18,Juni 2008, 14:49:46 »
Hallo Zusammen,

Obwohl ich heute gaaaaanz früh rausmußt, weil ich unbedingt zu IKEA fahren mußte konnte ich mich einfach nicht von dem Buch lösen. Schrecklich, bis halb zwei habe ich noch im Bett gelesen. Und da soll man nicht Runzeln unter den Augen bekommen  |-).
Das Buch ist aber auch im Augenblick so super spannend und fesselnd.

seit gestern abend bin ich wieder im Canavan-Rausch! Ich hab sogar das Spiel Deutschland gegen Österreich gar nicht richtig mitverfolgt, hatte es zwar an und hab auch immer mal wieder auf den Bildschirm gelunst, aber irgendwie war ich doch viel mehr im Buch drin, als beim Spiel.
DA ich ja so gar kein Fussballschauer bin, ist das für mich kein Problem. Mich hat das Buch aber auch voll gepackt, gestern hätte ich fast den Bestellbutton bei amazon für die neue Triologie gedrückt  :-/.

Cery ist tatsächlich Akkarins Gehilfe, das haben wir ja schon vermutet und da ich der Meinung bin, dass Akkarin so ziemlich alles weiß, was in Kyralia und bei den Menschen, mit denen er in Kontakt ist, so abgeht, wird er auch Cerys Sorge um Sonea gespürt haben, als Cery das Gespräch mit Akkarin sucht. Ich vermute auch, dass Akkarin gar nicht böse drum ist, dass sich so viele Menschen um Sonea sorgen. Wer weiß wessen Hilfe im allesentscheidenden Kampf noch so benötigt wird.
Fast finde ich es schon erstaunlich, was Akkarin Alles weiß und vor allem wie vorrausschauend er teilweise schon gehandelt hat. Cery scheint tatsächlich jetzt schon ein sehr wichtiger Mann bei den Dieben zu sein, für mich ist es etwas schwer die Vorstellung des "Jungen" in die des Mannes umzuwandeln. Da sind mir die zwei Jahre doch zu schnell  vergangen. Die Sorge von Cery kann ich verstehen, die er um Sonea hat. Wahrscheinlich merkt er auch, daß sie ihm dadurch total entgleitet.
Für mich wird aber immer mehr deutlich, daß Akkarin einfach kein Böser ist und das er Sonea scheinbar sehr mag.

Dass Sonea bei Akkarin wie vermutet höhere (schwarze) Magie lernen wird, war mir klar, zwar eher aus einer Notwendigkeit heraus, als dass Akkarin von der Idee wirklich begeistert wäre, aber Sonea und Takan haben ihn von der Notwendigkeit überzeugt. Ich habe übrigens bei Takan das Gefühl, dass der noch eine ganz wichtige Rolle spielen wird. Ich denke, Sonea wird seine große Kraft, als sie diese das erste Mal anzapft, nicht umsonst bemerkt haben. Fragt sich nur, ob das auch eine magische Kraft ist? Was wissen wir eigentlich über Takan. Er war wie Akkarin Sklave der Ichani und ist mit Akkarin zusammengeflohen, bzw. ist ihm gefolgt und ist jetzt sein Diener. Aber wissen wir, ob er über magische Fähigkeiten verfügt?
Irgendwie hatte ich ja geglaubt Sonea würde keine schwarze Magie lernen. Aber Akkarin war es auch nicht wirklich recht und ich denke, wenn es nicht notwendig gewesen wäre, dann hätte er das auch versucht zu vermeiden.
Damit denke ich ist aber klar, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist, daß die Drei bei der Gilde auffliegen und das Sonea die Magie auch anwenden muß.
Takan ist mir in dieser Geschicht so misteriös ich ihn noch im zweiten Band fand (und auch unsympatisch) doch sehr sympatisch geworden. Er scheint für Akkarin Alle zu tun. Ich denke, er ist ihm mit Haut und Haaren ein guter Freund.
Das Takan über magische Fähigkeiten verfügt, glaube ich weniger. Denn dann wäre er in irgendeiner Form schon in der Gilde aufgefallen, da es ja eigentlich keine Magie ohne Wissen der Gilde geben soll.
Ich frage mich nur die ganze ZEit, ob Akkarin die Ichani durch die Ermordung des Brudes auf die Fährte der Gilde gelockt hat und sie von ihm Vergeltung wollen und deshalb die ganzen Attentäter schicken.

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.
Eifersucht, vielleicht ein wenig. Aber eher glaube ich, daß er Angst um Sonea hat. Vielleicht auch, daß sie dem bösen Akkarin verfällt.

Ich muss sagen, dass mir Akkarins Unterrichtstunden für Sonea super gefallen. Ich fühle mich mit ihm zusehends wohler! Ich finde auch einfach, dass Trudi Canavan die Anwendung von Magie sehr schön beschreibt und tolle Ideen hat. Das fand ich schon in Band eins mit der Gedankenrede super und wie Rothen Sonea so einiges beibringt. Auch jetzt die Sache mit den  Speichersteinen und Blutjuwelen finde ich klasse. Für wen wohl Soneas Blutjuwel gewesen wäre? Leider konnte sie es ja nicht fertigstellen. Der "Empfänger" hätte mich jetzt echt interessiert. Ob es Cery ist? Oder ist Cery der dritte im Bunde, dem Akkarin so ein Ding gegeben hat? Rothen wäre auch ein möglicher Empfänger für Soneas Blutjuwel (aber eher auf freiwilliger Basis), dann könnten die beiden auch kommunizieren, ohne dass sie belauscht werden könnten. Aber wenn Sonea Rothen ein Blutjuwel gegeben hätte, wäre das dann nicht auch ein Vertrauensbruch Akkarin gegenüber gewesen? Oder hätte sie Rothen dadurch vielleicht sogar gefährdet...naja, letztlich stellt sich die Frage hier erstmal nicht, weil sie ja unterbrochen werden und es zu dem Kampf gegen die Ichani kommt.
Für mich ist dieses Blutjuwel, egal wer es trägt keine positive Sache. Zum einen mußt Du, wenn Du es freiwillig trägst absolutes gegenseitiges Vertrauen haben und keinerlei Geheimnisse. Es ist ja fast so, als wenn jemand in Deinem Kopf sitzt und Dich ständig belauscht.
Die Herstellung und überhaupt die magischen Erzählungen gefallen mir auch super gut, fast hat man den Eindruck man ist live dabei und kann sich zu Hause seinen eigenen Blutstein gießen.

Bei diesem Kampf gegen die Ichani-Frau hatte ich verflucht noch mal ganz schön Angst um Akkarin, was mir eindeutig zeigt, dass ich ihm jetzt doch echt vertraue und nicht will, dass er stirbt. Ich hab echt gedacht, dass ich mich jetzt von ihm verabschieden muss für immer und das gerade zu einem Zeitpunkt, wo Sonea Vertrauen zu ihm gefasst zu haben scheint. Dann hätte Takans Rolle auch dahingehend wachsen können, dass er Sonea weiter in schwarzer Magie unterrichtet (wenn er sie denn auch beherrschen sollte). Ich glaube, wenn Akkarin getötet worden wäre, dann hätte man die Gilde auch eher von der großen Gefahr durch die Ichani überzeugen können. Oder aber Takan und Sonea hätten dann nicht nur gegen die Ichani kämpfen müssen sondern auch gegen den inneren Widerstand innerhalb der Gilde. Aber wie auch immer, letztlich hat sich meine Befürchtung nicht bewahrheitet und Akkarin wurde nicht getötet, stattdessen hat Sonea ihren ersten Mord begangen und das auch noch gleich durch schwarze Magie. Ich finde, dass ihr Gefühlschaos diesbezüglich sehr sehr gut rüberkommt. Und was soll ich sagen, Akkarin entwickelt sich langsam zu meinem Liebling. Ich finde es klasse, wie er sich in der Situation um Sonea kümmert und das ganze ohne es zu übertreiben. Vielleicht wäre er doch ein geeigneter Partner für sie? Doch langsam kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden. Wobei ich nach wie vor eigentlich davon überzeugt bin, dass Akkarin am Schluss nicht überleben wird und ich weiß gar nicht, ob ich da jetzt noch miterleben will.
Wau, diese Szene fand ich super. Und ich denke auch, daß wenn Sonea nicht eingegriffen hätte, wäre es mit Akkarin aus gewesen. Was mich aber übles für weitere Kämpfe und Gegner ahnen läßt. Denn die Beiden haben eigentlich nur durch eine gehörige Portion Glück gewonnen. Bedeutet das nun, daß sie gegen die Ichani eigentlich im richtigen Kampf keine Chance habe? Und das obwohl Sonea als auch Akkarin eigentlich sehr mächtige Magier sind? Ich denke, daß wird noch super spannend werden.

Für mich ist diese Szene richtig vor meinem inneren Auge abgelaufen, als Sonea sich in dem Unterschlupf immer weiter ducken muße. Klasse!
Das sie zum Schluß die Magiern tötet und ihre Kraft abzieht, fast hatte ich die Befürchtung Sonea wäre dadurch in eine Art Rausch geraten. Wahrscheinlich ist der Weg von Gut zu Böse sehr schmal.

Wie immer, bei einem so spannenden Buch, wünsche ich mir mehr Zeit zum Lesen. Unter der Woche ist das aber immer gar nicht so einfach.  :heul:
Zwar habe ich im Augenblick noch URlaub, aber ich komme auch nicht so zum Lesen wie ich gerne wollte :-/. Zumindest kann ich Abends meist viel Lesen.

Der Kampf war wirklich spannend. Doch Angst um Akkarin hatte ich eigentlich nicht, ich war viel zu sehr davon gefesselt, was Sonea in ihrem Versteck macht. Mich hat aber sehr überrascht, dass sie die Ichani tötet und nicht Akkarin. Dass sie das entsetzt und sie Angst vor ihren künftigen Taten bekommt finde ich gut, denn alles andere wäre bedenklich.
Aber wo waren Savara und Cery? Und wie wird Cery auf das reagieren, was er da beobachtet hat?
Doch ich hatte schon Angst um Akkarin. Denn für mich sah es nicht unbedingt so aus, als wenn er gewinnen würde. Die Frau war schon sehr stark.
Cery denke ich wird einfach im ersten Moment nur entsetzt über Sonea sein, wenn er es erfährt.

Mir gefällt es gar nicht, dass Savara Akkarin beim Töten zuschauen möchte, denn dann kann sie Akkarins Kampftechnik beobachten und sieht auch noch Sonea. Was hat Cery sich bei seiner Erlaubnis nur gedacht? Hat sie ihm mit einem Zauber das Hirn vernebelt? Wenn Savara die Ichani wirklich besiegen könnte, dann muss sie ungemein stark sein. Ich verstehe nur nicht, warum sie auf die Erlaubnis von Cery wartet und nicht alleine loszieht.  :kopfkratz:
Bei den beiden kommt es bestimmt noch zu einigen Überraschungen.
Vielleicht will sie Cery bei so unwichtigen DIngen einfach nicht vor den Kopf schlagen oder ihre Tarnung nicht so früh fallen lassen. Wenn sie denn eine Ichani sein sollte.

Die Handlung um Dannyl gefällt mir auch sehr gut, auch wenn sie nicht so fesselnd ist, wie das Geschehen um Sonea und Akkarin. Dannyl kann tatsächlich die Rebellen gefangen nehmen. Farand will er mit zur Gilde nehmen, da er ja ein wilder Magier ist, damit entschieden wird, was mit ihm passiert. Doch der König hat Angst, dass Farand seine Geheimnisse ausplaudert und lässt ihn vergiften. Zum Glück bemerkt das Dannyl und versucht ihn zu heilen. Ob das gelungen ist erfahren wir nicht. Dannyls Beziehung zu Tayend kommt immer mehr ans Licht und es ist unwahrscheinlich, dass er sie weiterhin verbergen kann.
Wenn ich ehrlich bin, rücken für mich die Stellen mit Dannyl etwas ins Hintertreffen, weil ich hauptsächlich erfahren möchte wie es mit der Gilde weitergeht.
Vielleicht wird sich das "Verbot" der Beziehung von Dannyl und Tayend auch noch ändern. Denn die Gilde wird umdenken müssen.
Erschreckend fand ich die Vergiftung von Farand und die Verzweiflung von Dannyl bei seiner Rettung.

Oh ja, wem sagst Du das. Und je weiter ich in dem Buch vorankomme, desto weniger Lust habe ich zu posten  :schaem:. Aber nicht, weil ich mich nicht mit Euch unterhalten will, sondern nur, weil ich jetzt wissen will wie es weiter geht. Aber ich versuche mich zu zwingen, dass ich vom Lesen und Posten einigermaßen auf Ballhöhe bleibe. Wird aber leider schon wieder schwierig.
Mir geht es da ähnlich, einfach weil die Zeit zum Posten natürlich auch so ein wenig von der Lesezeit abgeht. Aber ich bleibe auch am Ball, dafür macht Beides LR und Buch zu viel Spaß.

Ich glaube fast, dass sie diese Situation, dieseTötung der Ichani gebraucht hat, um sich des ganzen Ausmaßes der schwarzen Magie so richtig bewusst zu werden. Sie kennt zwar die Bestrafung, die auf die Ausübung schwarzer Magie steht, aber in dieser Szene wird ihr dann so richtig klar, dass sie ggf. eben auch töten muss, um die Gilde zu retten, um Akkarin zu helfen etc.
Das kann natürlich sein. Vielleicht ist ihr auch erst jetzt klar geworden, daß die Gilde tatsächlich bedroht wird und das eine echte schreckliche Gefahr auf sie zukommt, die sie mit allen Mitteln bekämpfen muß. Das es auch nicht mehr nur die netten Zaubereien gibt und nette Zauberer.

Huch, hab ich das was übersehen? Was ist mit Savara und Cery? Ich glaub ich fiebere momentan zu sehr den Akkarin-Szenen entgegen und lese vielleicht die Szenen mit Cery und auch mit Dannyl zu flüchtig. :schaem:
Mir geht es da ähnlich, die anderen geraten so ein wenig beim Lesen ins Abseits. Wobei ich die Szenen auch teilweise als Erholungsphase brauche  :->.


Liebe Grüße
Susanne

Offline Kathrin

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #5 am: Juni 18,Juni 2008, 20:04:51 »
DA ich ja so gar kein Fussballschauer bin, ist das für mich kein Problem. Mich hat das Buch aber auch voll gepackt, gestern hätte ich fast den Bestellbutton bei amazon für die neue Triologie gedrückt  :-/.
Tapferes Mädel! Bin stolz auf Dich!!!

Fast finde ich es schon erstaunlich, was Akkarin Alles weiß und vor allem wie vorrausschauend er teilweise schon gehandelt hat. Cery scheint tatsächlich jetzt schon ein sehr wichtiger Mann bei den Dieben zu sein, für mich ist es etwas schwer die Vorstellung des "Jungen" in die des Mannes umzuwandeln. Da sind mir die zwei Jahre doch zu schnell  vergangen. Die Sorge von Cery kann ich verstehen, die er um Sonea hat. Wahrscheinlich merkt er auch, daß sie ihm dadurch total entgleitet.
Wobei Cery für mich eigentlich nie ein kleiner Junge war. Ich meine soooo klein war er doch im ersten Band auch nicht mehr, als wir ihn kennenlernten, oder? Ist er nicht in Soneas Alter, in etwa? Und Sonea gehörte ja eher zu den ältereren Neu-Novizinnen, als sie in die Gilde aufgenommmen wurde. Außerdem kommt bei Cery für mich noch hinzu, dass er vielleicht ähnlich wie sonstige Straßenkinder schon früher mit dem Ernst des Lebens konfrontiert war und somit schneller erwachsener wurde.

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.
Eifersucht, vielleicht ein wenig. Aber eher glaube ich, daß er Angst um Sonea hat. Vielleicht auch, daß sie dem bösen Akkarin verfällt.
Hab ich ja auch geschrieben, dass ich vermute, dass die Sorge um Sonea überwiegt, trotzdem scheint er da den ein oder anderen Stich zu verspüren.

Für mich ist dieses Blutjuwel, egal wer es trägt keine positive Sache. Zum einen mußt Du, wenn Du es freiwillig trägst absolutes gegenseitiges Vertrauen haben und keinerlei Geheimnisse. Es ist ja fast so, als wenn jemand in Deinem Kopf sitzt und Dich ständig belauscht.
Ich glaube nur einfach, dass dieses dritte Blutjuwel, bzw. sein Träger noch das Zünglein an der Waage spielen wird und die Autorin genau deswegen noch nicht verraten hat, wer der Träger ist.

Für mich ist diese Szene richtig vor meinem inneren Auge abgelaufen, als Sonea sich in dem Unterschlupf immer weiter ducken muße. Klasse!
Das sie zum Schluß die Magiern tötet und ihre Kraft abzieht, fast hatte ich die Befürchtung Sonea wäre dadurch in eine Art Rausch geraten. Wahrscheinlich ist der Weg von Gut zu Böse sehr schmal.
Vielleicht ist grade dieser schmale Weg von Gut zu Böse, der Grund, warum die Magier gegen schwarze Magie sind. Es hat ja schließlich schon mal einen Missbrauchsfall gegeben, der verheerende Auswirkungen hatte.

lg
kathrin
Rock the night!!!

Offline Susanne

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #6 am: Juni 19,Juni 2008, 11:07:17 »
Hallo Kathrin,

Wobei Cery für mich eigentlich nie ein kleiner Junge war. Ich meine soooo klein war er doch im ersten Band auch nicht mehr, als wir ihn kennenlernten, oder? Ist er nicht in Soneas Alter, in etwa? Und Sonea gehörte ja eher zu den ältereren Neu-Novizinnen, als sie in die Gilde aufgenommmen wurde. Außerdem kommt bei Cery für mich noch hinzu, dass er vielleicht ähnlich wie sonstige Straßenkinder schon früher mit dem Ernst des Lebens konfrontiert war und somit schneller erwachsener wurde.
Ich weiß auch nicht, warum es mir bei ihm so schwer fällt ihn als "Mann" anzusehen  :-)). Aber es wird etwas besser, je weiter ich im Buch komme.

Ich glaube nur einfach, dass dieses dritte Blutjuwel, bzw. sein Träger noch das Zünglein an der Waage spielen wird und die Autorin genau deswegen noch nicht verraten hat, wer der Träger ist.
Dann will ich aber langsam endlich mal wissen, wer das dritte Juwel trägt  :-/.

Vielleicht ist grade dieser schmale Weg von Gut zu Böse, der Grund, warum die Magier gegen schwarze Magie sind. Es hat ja schließlich schon mal einen Missbrauchsfall gegeben, der verheerende Auswirkungen hatte.
Vielleicht bekommt man dann auch eine Form von Allmachtphantasien.
Ich setzte das nächste Mal in Spoilerschrift, da ich glaube was ich jetzt schreibe kommt erst zwei Abschnitte später:

Einer der Gildenmeister oder war eventuell sogar der König selbst. Hat die Befürchtung, daß wenn alle Magier in der Gilde die schwarze Magie lernen würden sie diese eventuell missbrauchen können. Er traut bzw. vertraut erst einmal nur einem Magier zu damit umzugehen, soviel Macht zu haben.

Ich kann mir schon vorstellen, daß es auch ein tolles Gefühl ist auf einmal eventuell unbegrenzte Macht zu haben. Dabei kann wahrscheinlich nicht jeder widerstehen.

Liebe Grüße
Susanne

Offline Marja

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Re: 03: Trudi Canavan: Die Meisterin – Kapitel 9 bis Kapitel 13
« Antwort #7 am: Juni 19,Juni 2008, 21:55:48 »
Hallo Ihr Lieben!

Ich komme überhaupt nicht zum Lesen, und dabei würde ich doch so gerne, und am Wochenende wird das auch nicht besser und wenn ich Sonntag Abend weiterlesen kann, seid ihr alle bestimmt schon durch und wisst wie es ausgeht und ich will das doch auch endlich wissen und... :-o
Na gut, genug gejammert, auf jeden Fall hat mich das Buch wirklich wieder gepackt und ich hätte einfach gerne mehr Zeit zum Lesen (konnte man vielleicht aus meinem Gejammer schon raushören   :->).

Bei Rothen spüre ich neben einer gewissen Beunruhigung auch eine leichte Spur von Eifersucht und Neid, weil er zu beobachten glaubt, dass sich das Verhältnis von Sonea und Akkarin verbessert hat. Er versucht sich das zwar schön zu reden, dass Sonea nur so tut als ob, schließlich denkt er ja, Akkarin sei ein Schwarzer Magier und "böse" und sicherlich überwiegen auch seine Sorgen um Sonea, aber ich glaube schon, dass es ihm einen eifersüchtigen Stich versetzt hat, als er sieht, wie Sonea Akkarin anlächelt.

In der Hinsicht ahne ich ja schon fürchterliches. Ich will nicht, dass Rothen derjenige ist, der Sonea und ihre Ausübung schwarzer Magie verrät (unabsichtlich natürlich). Dass er gar keinen Kontakt zu Sonea hat, finde ich immer noch sehr,sehr schade. Seit Rothen sich nur noch Sorgen um Sonea macht und kaum einen anderen Gedanken zu haben scheint, ist er nur noch halb so interessant wie im ersten Band. Natürlich lässt Akkarin ihm kaum Handlungsspielraum, aber den klugen, fähigen, selbstbewussten Rothen aus Band 1 vermisse ich schon etwas.

Und was soll ich sagen, Akkarin entwickelt sich langsam zu meinem Liebling. Ich finde es klasse, wie er sich in der Situation um Sonea kümmert und das ganze ohne es zu übertreiben. Vielleicht wäre er doch ein geeigneter Partner für sie? Doch langsam kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden. Wobei ich nach wie vor eigentlich davon überzeugt bin, dass Akkarin am Schluss nicht überleben wird und ich weiß gar nicht, ob ich da jetzt noch miterleben will.

Geht mir auch so. Ich hätte ja nie damit gerechnet, aber mittlerweile habe ich immer so ein kribbeliges Gefühl, wenn ich von Akkarin und Sonea lese. Besonders gefallen hat mir der Abschnitt, in dem Sonea über ihr früheres Leben in den Hüttenvierteln berichtet und Akkarin daran interessiert ist! War zwar nur eine kurze Szene, in der Akkarin aber so menschlich wirkt und auch Sonea als Menschen, nicht nur Novizin mit großen magischen Fähigkeiten ansieht. Davon würde ich gerne mehr lesen. Geht mir allerdings meistens so, dass ich die kleinen Dinge noch mehr genieße als die ganze spannende Handlung (die natürlich auch nicht zu verachten ist). Wenn es nach mir gingen, könnten Bücher mit Happy-End gut und gerne noch wenigstens 30 Seiten am Ende haben, in denen einfach nur glückliches Leben beschrieben wird. :schaem:

Die Handlung um Dannyl gefällt mir auch sehr gut, auch wenn sie nicht so fesselnd ist, wie das Geschehen um Sonea und Akkarin. Dannyl kann tatsächlich die Rebellen gefangen nehmen. Farand will er mit zur Gilde nehmen, da er ja ein wilder Magier ist, damit entschieden wird, was mit ihm passiert. Doch der König hat Angst, dass Farand seine Geheimnisse ausplaudert und lässt ihn vergiften. Zum Glück bemerkt das Dannyl und versucht ihn zu heilen. Ob das gelungen ist erfahren wir nicht. Dannyls Beziehung zu Tayend kommt immer mehr ans Licht und es ist unwahrscheinlich, dass er sie weiterhin verbergen kann.


Tayend kommt mir bislang auch etwas zu kurz. Mich würde sehr interessieren, welche Gefühle er in Bezug auch Dannyls Ängste, ins Gerede zu kommen hat.
Dannyls Handlungsstrang fand ich in diesem Abschnitt auch nicht besonders fesseln, bis er dann unter die Heiler gegangen ist. Allein, wie er sich über Gedankenrede Hilfe holt - wunderschön beschrieben.

Der Kampf war wirklich spannend. Doch Angst um Akkarin hatte ich eigentlich nicht, ich war viel zu sehr davon gefesselt, was Sonea in ihrem Versteck macht. Mich hat aber sehr überrascht, dass sie die Ichani tötet und nicht Akkarin. Dass sie das entsetzt und sie Angst vor ihren künftigen Taten bekommt finde ich gut, denn alles andere wäre bedenklich.
Aber wo waren Savara und Cery? Und wie wird Cery auf das reagieren, was er da beobachtet hat?

Soneas Entsetzen, nachdem sie zum ersten Mal getötet hat, fand ich auch gut nachvollziehbar. Alles andere wäre bei ihren hohen moralischen Grundsätzen unpassend gewesen.

Wau, diese Szene fand ich super. Und ich denke auch, daß wenn Sonea nicht eingegriffen hätte, wäre es mit Akkarin aus gewesen. Was mich aber übles für weitere Kämpfe und Gegner ahnen läßt. Denn die Beiden haben eigentlich nur durch eine gehörige Portion Glück gewonnen. Bedeutet das nun, daß sie gegen die Ichani eigentlich im richtigen Kampf keine Chance habe? Und das obwohl Sonea als auch Akkarin eigentlich sehr mächtige Magier sind? Ich denke, daß wird noch super spannend werden.

Glück? Das war Können! :-> Aber ernsthaft, Soneas Art zu kämpfen, finde ich bislang klasse. Sie gewinnt ihre Kämpfe nicht duch überragende magische Fähigkeiten, sondern dadurch, dass sie ihren Kopf benutzt und raffinierte, relativ einfach zu bewerkstelligende Strategien entwickelt, und das auch noch innerhalb kürzester Zeit. Dadurch glaube ich schon, dass sie eine gewisse Chance haben, die Ichani zu besiegen.

Cery denke ich wird einfach im ersten Moment nur entsetzt über Sonea sein, wenn er es erfährt.

Ich glaube gar nicht mal unbedingt, dass Cery über Sonea entsetzt wäre. Für ihn stellt schwarze Magie sich kein so großes Tabu dar, wie für die Gilde. Wahrscheinlich wäre er eher entsetzt, dass Akkarin Sonea so großen Gefahren aussetzt.

Wobei Cery für mich eigentlich nie ein kleiner Junge war. Ich meine soooo klein war er doch im ersten Band auch nicht mehr, als wir ihn kennenlernten, oder? Ist er nicht in Soneas Alter, in etwa? Und Sonea gehörte ja eher zu den ältereren Neu-Novizinnen, als sie in die Gilde aufgenommmen wurde. Außerdem kommt bei Cery für mich noch hinzu, dass er vielleicht ähnlich wie sonstige Straßenkinder schon früher mit dem Ernst des Lebens konfrontiert war und somit schneller erwachsener wurde.
Ich weiß auch nicht, warum es mir bei ihm so schwer fällt ihn als "Mann" anzusehen  :-)). Aber es wird etwas besser, je weiter ich im Buch komme.

Die Probleme hat ich mehr im zweiten Band. Da war Cery für mich auch noch immer der kleine Junge, der mit Sonea Streiche ausgeheckt hat, was vermutlich auch so ein bisschen an der Beschreibung seines Äußeren gelegen hat. Mittlerweile habe ich aber keine Schwierigkeiten mehr, ihn als Mann anzusehen. Die Szenen mit Cery und Savara sind für meinen Geschmack im Moment ein wenig zu mysteriös (oder ich kann mich zu wenig konzentrieren  :schaem:). Ich weiß nie, wer gerade wen beobachtet, benachrichtigt, verfolgt...

LG,
Eva