Autor Thema: Naomi Novik: Drachenzorn - Kap. 15 bis Kap. 16 (S. 363 bis 428)  (Gelesen 788 mal)

Offline Kathrin

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Naomi Novik: Drachenzorn - Kap. 15 bis Kap. 16 (S. 363 bis 428)
« am: November 09,November 2007, 10:15:57 »
Hier findet die Diskussion von Kap. 15 bis Kap. 16 (S. 363 bis 428) statt. Spoilermarkierungen sind nicht nötig!
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Offline Kathrin

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Re: Naomi Novik: Drachenzorn - Kap. 15 bis Kap. 16 (S. 363 bis 428)
« Antwort #1 am: November 25,November 2007, 09:45:29 »
Hallo Ihr zwei,

auch wenn ich hier nicht viel zu schreiben hab, aber ein wenig hab ich noch, denn ich wollte mal unbedingt kurz anmerken, dass ich die preußische Königin sehr sympathisch finde, sie kommt recht tough rüber, auch wenn man bei einem Fantasy-Buch die Charakterisierung von hist. Persönlichkeitein vielleicht nicht allzu ernst nehmen sollte. Auf jeden Fall finde ich sie sehr interessant, leider hab ich grad keinen hist. Roman über sie und/ oder ihren Mann finden können, das hätte mich jetzt echt interessiert. Aber es war ein schöne Frau, guckt Euch mal die Bilder an:

Luise in Wikipedia

Sehr süß fand ich auch, wie Luise Temeraire das erste mal sieht  :->:
Zitat
"Ist das dort auf dem Hügel Ihr Drache?", fragte sie Laurence, als sie in Sichtweise des Stützpunktes ankamen. Laurence sah keinen Hügel, doch dann begriff er, dass sie auf einen mittelgroßen Drachen, eine Berghexe, zeigte, der auf Temeraires Rücken schlief.
Da musste ich doch arg grinsen.

Ansonsten komm ich überhaupt nicht damit klar, dass Laurence nicht mit seiner Mannschaft nicht abhaut und somit Teme und auch der Mannschaft die Strapazen erspart. Die Mannschaft will doch eigentlich auch nicht mehr, aber Laurence ist viel zu pflichtbewusst, ich meine, er hilft den Deutschen, denen er doch eigentlich gar nicht wirklich verpflichtet ist. Nur weil die 20 versprochenen Drachen aus England nicht ankommen, muss er doch nicht bleiben, wo doch die Hoffnung auf einen Erfolg quasi auf ein Nichts geschwunden ist. Dieses Pflichtbewusstsein ist nicht mein, kann ich nicht nachvollziehen, nicht bei einer Sache, die mich eigentlich gar nix angeht.

Tja, und dann die süße Iskierka, ich wusste doch, dass es mit den Drachenbabys besser wird. Ist die süß!!!!!!!!! Wurde aber auch gewaltig Zeit, dass mich das Buch endlich mal packt. Und Teme, wie knuffig eifersüchtig er ist, weil er Granby aus seiner Mannschaft für Iskierka hergeben muss. Und die Kleine schlüpft nich wirklich im günstigsten Augenblick und hat ständig Hunger, aber das kennen wir ja noch von Teme und dann stellt Teme auch noch Grundsatzfragen, als sie die Kuhherde entdecken:
Zitat
"Aber Laurence, gehören die nicht jemandem?"
"Nun ja, ich vermute schon", gab Laurence verlegen zu, "aber unter diesen Umständen müssen wir mal eine Ausnahme machen".
"Aber wieso unterscheiden sich die Umstände jetzt von denen, als Arkady und die anderen in Istanbul sich bei den Kühen bedienten..."
Laurence hat es in der Situation echt nicht leicht. Sie befinden sich im Krieg mit Napoleon, sind auf der Flucht, haben ein ständig hungriges Drachenbaby bei sich und müssen zusehen, dass sie es satt kriegen und dann fängt Teme eine Grundsatzdiskussion an, sehr geil  :->

Granby ist meiner Meinung nach übrigens vom ersten Augenblick an in Iskierka verliebt und die Kleine ist ja so süß: "Das ist meine Kuh", ich schmeiß mich weg. Ich seh sie richtig vor mir, wie sie sich auf die Riesenkuh stürzt und so gar nix damit erreicht  :-))

So, jetzt begeb ich mich noch in den letzten Abschnitt, in dem ihr ja schon fleißig wart und irgendwann im Laufe des Tages gibt's auch noch meine Rezi.

lg
kathrin
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Offline Susanne

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Re: Naomi Novik: Drachenzorn - Kap. 15 bis Kap. 16 (S. 363 bis 428)
« Antwort #2 am: November 25,November 2007, 12:48:22 »
Hallo Kathrin,

auch wenn ich hier nicht viel zu schreiben hab, aber ein wenig hab ich noch, denn ich wollte mal unbedingt kurz anmerken, dass ich die preußische Königin sehr sympathisch finde, sie kommt recht tough rüber, auch wenn man bei einem Fantasy-Buch die Charakterisierung von hist. Persönlichkeitein vielleicht nicht allzu ernst nehmen sollte. Auf jeden Fall finde ich sie sehr interessant, leider hab ich grad keinen hist. Roman über sie und/ oder ihren Mann finden können, das hätte mich jetzt echt interessiert. Aber es war ein schöne Frau, guckt Euch mal die Bilder an:

Luise in Wikipedia
Stimmt, die Königin war mir auch sehr sympatisch, auch bei dem Umgang mit ihren Kindern. Die Bilder sind aber auch sehr schön und ich muß sagen, auch auf diesen erscheint sie einem recht sympatisch.
Schade ist, daß sie zumindest für mich ein wenig in dem Buch untergegangen ist, da ich hauptsächlich mit Grummeln über das Buch beschäftigt war  :schaem:. Warum haben wir solche netten Personen nicht früher in diesem Buch getroffen?


Ansonsten komm ich überhaupt nicht damit klar, dass Laurence nicht mit seiner Mannschaft nicht abhaut und somit Teme und auch der Mannschaft die Strapazen erspart. Die Mannschaft will doch eigentlich auch nicht mehr, aber Laurence ist viel zu pflichtbewusst, ich meine, er hilft den Deutschen, denen er doch eigentlich gar nicht wirklich verpflichtet ist. Nur weil die 20 versprochenen Drachen aus England nicht ankommen, muss er doch nicht bleiben, wo doch die Hoffnung auf einen Erfolg quasi auf ein Nichts geschwunden ist. Dieses Pflichtbewusstsein ist nicht mein, kann ich nicht nachvollziehen, nicht bei einer Sache, die mich eigentlich gar nix angeht.
In diesem Buch sind für mich i.ü. einige Ungereimtheiten die ich nicht verstehe oder nicht so ganz nachvollziehen kann. Denn eigentlich haben sie es doch auf Grund der "Eier" recht eilig, oder? Aber ok, so eins zwei kleine tagelange Umwege machen da bestimmt nicht viel aus  :klugscheiss:.

Tja, und dann die süße Iskierka, ich wusste doch, dass es mit den Drachenbabys besser wird. Ist die süß!!!!!!!!! Wurde aber auch gewaltig Zeit, dass mich das Buch endlich mal packt. Und Teme, wie knuffig eifersüchtig er ist, weil er Granby aus seiner Mannschaft für Iskierka hergeben muss. Und die Kleine schlüpft nich wirklich im günstigsten Augenblick und hat ständig Hunger, aber das kennen wir ja noch von Teme und dann stellt Teme auch noch Grundsatzfragen, als sie die Kuhherde entdecken:
Zitat
"Aber Laurence, gehören die nicht jemandem?"
"Nun ja, ich vermute schon", gab Laurence verlegen zu, "aber unter diesen Umständen müssen wir mal eine Ausnahme machen".
"Aber wieso unterscheiden sich die Umstände jetzt von denen, als Arkady und die anderen in Istanbul sich bei den Kühen bedienten..."
Laurence hat es in der Situation echt nicht leicht. Sie befinden sich im Krieg mit Napoleon, sind auf der Flucht, haben ein ständig hungriges Drachenbaby bei sich und müssen zusehen, dass sie es satt kriegen und dann fängt Teme eine Grundsatzdiskussion an, sehr geil  :->
Iskierka, irgendwie mußte ich bei ihr direkt an die vierjährige Tochter einer Freundin von mir denken  :-)). Bei ihrem Auftauchen hat ich in diesem Buch einen der wenigen Momente wo ich dachte, endlich kommt ein wenig Leben in die Geschichte. Ich bin jetzt absolut gespannt, was für ein Früchtchen sich im zweiten Ei befindet  :->.

Liebe Grüße
Susanne