Hallo Ihr zwei,
Es wurde leider auch einmal Zeit, daß sie eine Schlacht verlieren. Denn ich denke es wäre zu unglaubwürdig, wenn sich der Siegeszug von Laurence und Teme so weiter ziehen würde
Eigentlich haben sie glaube ich noch nie eine Schlacht so wirklich verloren, oder erinnere ich mich da falsch?
Da hast Du Recht, eine Schlacht verloren hatten sie noch nicht und ich denke für die persönliche Entwicklung auch grad für Teme ist es wichtig, dass er lernt damit umzugehen. Genauso wie ich es wichtig fände, wenn die zwei mal einen richtig ernsthaften Krach bekämen, wenn zwischen den beiden mal nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre.
Wobei ich es schon ganz interessant gefunden hätte, wenn sie durch den frühen Tod Napoleons die Geschichte ungestellt hätte. Aber das wäre dann wahrscheinlich zu Fantasy mäßig gewesen und in diesem Buch vor allem habe ich den Eindruck geht es sehr um Historie.
Ich frage mich nur, wie würde man als wirklicher Mensch in solchen Situationen handeln?
Hm, nun, ich als Histo-Romane-Liebhaber sehe das ein wenig anders. Solche Dinge, die wirklich einer großen Mehrzahl der Leser bekannt sein dürften (Napoleons Ende, seine Verbannung, seine 100-Tage dauernde Rückkehr und dann die endgültige Verbannung und sein Tod), das darfst Du als Autor meiner Meinung nach nicht ändern. Auch nicht, wenn Du Fantasy schreibst. Kleinigkeiten ja, das machen auch Autoren von hist. Romanen mal, aber nicht solche großen Dinge, die jeder weiß. Dann hätte Novik den erfolgreichen Feldherren nicht Napoleon nennen dürfen, sondern hätte ihm einen neuen Namen geben müssen und das ganze nicht mit hist. Begebenheiten mischen dürfen. Sie hätte sich ja an seinen Erfolgen anlehnen können, die ganze Teme-Geschichte in einer erfundenen Welt spielen lassen können, wo dann der Feldherr an Napoleon angelehnt sein könnte, aber sie kann nicht über Napoleon schreiben und ihn dann früher sterben lassen. Aber das hat sie ja auch nicht gemacht

Ich glaube nicht, daß es an Dir liegt. Oder an Deiner Krankheit, Du Arme
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Aber mich kann das Buch auch irgendwie nicht wirklich fesseln. Wenn mir jetzt jemand die Geschicht in drei Sätzen zu Ende erzählen würde, wäre das auch für mich ok. Was ich eigentlich sehr schade finde, da ich die Bücher davor eigentlich sehr gut fand.
Ansch, ich sehe das genau so wie Susanne. Das Buch ist schuld, nicht Du oder Deine Krankheit. Mich hat es leider auch nicht wirklich gepackt und in seinen Bann gezogen, allerdings wird es zum Schluss hin doch nochmal deutlich besser, aber ich glaub Du bist durch, wenn ich das richtig gesehen hab und dann weißt Du ja auch schon, was ich meine.
Oder, vielleicht mag das Buch auch uns alle nicht, wer weiß? Wären wir jetzt in einem Christoph Marzi Buch wäre das vielleicht sogar möglich
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Ich habe noch kein Buch von Marzi gelesen. Sollte ich das nachholen?
Das solltest Du auf alle Fälle, aber mach Dich schon mal drauf gefasst, dass Dir der Kopf rauchen wird, dass Du zwischenzeitlich der Meinung bist, dass Du gar nichts mehr verstehst, dass Du das Gefühl hast, nochmal nachlesen zu müssen und dass Du besser gar nicht erst fragen solltest, denn es gibt keine Zufälle und nichts ist nur gut und nichts ist nur Böse (oh, das ist jetzt eigentlich böse, weil das alles böse Anspielungen auf seine Bücher waren, die man gar nicht verstehen kann, wenn man sie nicht gelesen hat

). Außerdem triffst Du bei Marzi auf herrlich skurile Figuren, die gerüchteweise Shakespeare getroffen haben und ihm erstmal erzählt haben, dass seine Version von Hamlet wohl nicht so ganz der Wahrheit entspricht...aber auf diese Hamlet-Sache warte ich auch noch. Bei Leserunden sind diese Smilies absolut überlebenswichtig:

Kann man Dich vielleicht mit folgenden Sätzen locken?
Es gibt Geschichten, die können unser Leben für immer verändern.
Es gibt Geschichten, die sind erfunden und zugleich auf magische Weise war.
Und es gibt Geschichten, in denen man verloren gehen kann, wortwörtlich.
So wie in der, die Helen Darcy eines Nachts ihren beiden Söhnen erzählt ... lg
kathrin