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Wölkchen

Avalon Challenge auf orchardhouse.de

Im Zuge der Veröffentlichung des neuen Avalon Romanes “Das Schwert von Avalon” veranstalte ich auf meinem privaten Bücherblog orchardhouse.de eine Bücherchallenge zum Thema Avalon.

Um was es genau geht und wie die Challenge abläuft erfahrt Ihr hier.

Ich würde mich über zahlreiche Teilnehmer freuen.

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Gabaldon, Diana: Feuer und Stein

Band 1 Claire & Jamie Serie

Originaltitel: Outlander
Verlag:
Blanvalet
erschienen:
1995
Seiten:
800
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3442361052
Übersetzung:
Elfriede Fuchs/Maya Ublik

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Eine Zeitreise aus dem 20. Jahrhundert 200 Jahre zurück: Was Claire Beauchamp Randall erlebt, ist ebenso geheimnisvoll wie aufregend. Das Schottland dieser Epoche unterscheidet sich beträchtlich von dem friedlichen Ort, den Claire soeben mysteriöserweise verlassen hat: Die schottischen Clans kämpfen erbittert gegen die englische Besatzung; die Highlander sie geprägt von Rebellion und Verrat, von Aufklärung, Aberglaube und Hexenwahn. Und mitten unter ihnen Claire  eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, eine beargwöhnte Fremde, die die Menschen durch ihr seltsames Auftreten, ihre ungewöhnliche Sprache und ihre eigenartigen Kenntnisse in Aufruhr versetzt.

Da begegnet sie Jamie Fraser, dem mutigen Clanführer, der ihr mehr als einmal in lebensbedrohenden Situationen zu Hilfe eilt. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege, und bald schon spürt Claire, dass dieser Mann über ihr Schicksal entscheidend mitbestimmen wird, dass sie an seiner Seite Liebe und Leidenschaft, Rebellion und tödliche Gefahr erleben wird. Claire muss schließlich die Entscheidung ihres Lebens treffen: zwischen der Zukunft und der Vergangenheit, zwischen ihrem Mann Frank und dem rothaarigen Rebellen Jamie Fraser. Eine Lektion hat sie inmitten dieses Abenteuers jedoch bereits gelernt dass der Instinkt eines Mannes, die Frau zu beschützen, die er liebt, so alt sie wie die Zeit…

Rezension:

Dieses Buch las ich vor einigen Jahren zum ersten Mal und bis vor kurzem stand hier eine begeisterte, aber doch eher kurze Rezension, die in die Anfänge meiner “Rezensions-Karriere” zurückgeht. Mittlerweile habe ich ein bißchen etwas über Rezensionen gelernt und möchte Gabaldons Saga noch einmal neu beurteilen. Dazu habe ich sie gerade frisch noch einmal gelesen! :-)

Ich muss sagen, nach dem zweiten Lesen hege ich noch eine weitaus tiefere Bewunderung für diese Autorin als vorher. Ich habe mir viel Zeit und Muße für “Feuer und Stein” und die Folgebände genommen. Damals bin ich nur so vor Begeisterung durch das Buch gefegt. Diesmal habe ich es bewusster gelesenamit ich ja keine kleine Nebenhandlung verpasse.

Gabaldon große Stärke ist eindeutig ihr warmherziger Schreibstil. Die Dame kann einfach schreiben. Unbeholfene Sätze, unnötige Wiederholungen – all das wird man in einem Gabaldon Roman niemals finden. Tatsächlich stelle ich mir so eine richtige Geschichtenerzählerin vor – jemand, der von der ersten bis zur letzten Seite nur aufgrund seiner Gabe zu erzählen fesseln kann. Das Ganze wird verstärkt durch ihren unnachahmlichen Humor. Es gibt so viele Stellen in den Büchern, wo man wirklich laut lachen muss und dabei ist es niemals aufgesetzt. Man hat nie das Gefühl, aha, da hat jetzt jemand ein bißchen Humor eingebaut. Er ist da – wie im richtigen Leben auch manchmal in den umöglichsten Situationen.

Und sicherlich wäre die Schottland-Saga nicht halb so gut, wenn es nicht dieses gottverdammt (entschuldigung) wunderbare Liebespaar hätte. Es gibt Liebespaare in Romanen wie Sand am Meer. Einige vergisst man, einige machen nachhaltigen Eindruck und Jamie und Claire sind so etwas wie das Jahrhundert-Liebespaar. Auf einer Höhe mit Scarlett O’Hara und Rhett Butler. Jamie und Claire sind an sich interessante Charaktere. Die praktische Claire und der ungestüme etwas jungenhafte Jamie.  Aber zwischen den Beiden ist eine Anziehungskraft, die man selbst in Liebesromanen selten findet. Sie scheinen füreinander bestimmt. Das klingt jetzt alles furchtbar kitschig, doch Gabaldon schafft es diese Liebe glaubhaft zu schildern und vor allen Dingen nicht ohne Probleme. Die beiden streiten sich, machen schwere Zeiten durch und wachsen daran, auch wenn sie manchmal glauben daran zu scheitern. Wie das nun mal im wirklichen Leben auch ist. Nicht immer ist die Liebe rosarot.

Ein großer Faktor ist auch, dass die Charaktere sich in den Folgeromanen immer weiter entwickeln. Besonders an Jamie wird das deutlich, der bereits in “Die geliehene Zeit” nicht mehr so viel von der Ungestümtheit des jungen Hochlandschotten inne hat und in “Ferne Ufer” sicherlich teilweise zu einem ernsthaften Mann geworden ist.

Zu guter letzt bietet der historische Hintergrund natürlich genug Stoff für einen tollen Roman und auch hier merkt man der Autorin an, das sie gut recherchiert und ihre Geschichte ernst nimmt. Wahrscheinlich ist es tatsächlich die Mischung, die dieses Buch zu einem Bestseller gemacht hat.

Sicherlich wird “Feuer und Stein” immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Auch wenn es tatsächlich vielleicht einmal bessere Bücher geben sollte (schwer vorstellbar), ist es nun mal nicht nur ein Buch, das ich gelesen habe, sondern das mich auch dazu annimiert hat, ein Gabaldon-Bücherforum, ja auch diese Homepage zu gründen. Und das ist wahrscheinlich mehr als man von einem Roman erwarten kann! :-)

Note: 1

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Schacht, Andrea: Nehmt Herrin diesen Kranz

Band 2 Alyss Reihe

Verlag: Blanvalet
erschienen:
2010
Seiten:
413
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3442371244

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Köln 1402, Zeit der Weinlese, der Erntedankeiern und der aufkommenden Herbstwinde. Stürmisch geht es auch im Hause van Doorne zu. Alyss tobt, als sie erfährt, dass Gatte Arndt ihren geliebten Weingarten verscherbelt hat. Überdies entpuppt sich Jung-Kilian, dessen Alyss sich vorübergehend annimmt, als schier unbändiger Wirbelwind. Master John, ein Geschäftspartner des Hauses, kehrt von der Englandfahrt nach Köln zurück und sorgt für ungeahnte Turbulenzen.

Und dann wird Schützling Kilian entführt. Mit ihm zusammen verschwindet Alyss’ Brautkrone, der wertvollste Bestandteil ihrer Mitgift. Stehen die beiden Untaten miteinander in Verbindung? Alyss hat einen schlimmen Verdacht…

Rezension

“Nehmt Herrin diesen Kranz” ist der zweite Band der Buchreihe um Alyss van Doorne geb. vom Spiegel, und ihrem Hauswesen. Er schließt direkt an den ersten Band “Gebiete sanfte Herrin mir” an. In ihrem leicht zu lesenden Stil entführt uns Andrea Schacht wieder in ihr farbenprächtiges Mittelalter Kölns, wo wir einmal mehr Zeuge sein dürfen wie Alyss versucht sich gegen ihren Gatten zu behaupten. Auch hier lehnt die Autorin sich wieder an die im Mittelalter gebräuchlichen Satzstellungen und Begriffe an. So sprechen sich die Geschwister Marian und Alyss wieder mit „Schwester mein“ und Bruderlieban, was ich sehr lustig zu lesen finde und auch gut die Zuneigung der Geschwister zu einander vermittelt. Diese Art der Darstellung verleiht den Geschichten ihre ganz eigene Atmosphäre, die mir sehr gut gefällt.

Überhaupt vermittelt Andrea Schacht in ihrer Art zu schreiben einen ganz anderen Eindruck, was das Leben im Mittelalter betrifft. Sie zeichnet ein Bild, das weder hässlich noch brutal ist, sondern zeigt uns, dass es auch damals Frauen gab die in der Lage waren sich selbst zu behaupten und auch ein Geschäft geführt haben und sich durchsetzten konnten.

Oft musste ich beim Lesen dieses Buches herzhaft lachen, wenn von “Käferwecken” und “Tavernenschlägereien” die Rede war oder wenn es heißt “Schnattertiere ins Fegefeuer zu bringen”. Auch der kleine Kilian, der zeitweise bei Alyss eingezogen ist, war ein kleiner Junge der es faustdick hinter den Ohren hatte und mir immer wieder Grund zum Lachen gab. So musste er z.B. lernen dass auch ein schwarzer Hahn mit Respekt zu behandeln ist.

Wieder ist dieser Band mit Krimieelemeten bestückt. So muss Alyss, gemeinsam mit ihren Freunden und John, diesmal die Entführer Kilians ausfindig machen und ihre gestohlene Brautkrone suchen. Diese Rätsel beginnen mit den ersten Seiten und laufen als roter Faden durch die ganze Geschichte. Teile der Rätsel lösen sich während der Suche von allein, aber auch neue Rätsel tun sich auf, die erst in den nachfolgenden Bänden geklärt werden. Was bei mir den Wunsch auslöste auch den nächsten Band, der leider erst im nächsten Jahr erscheinen wird, zu lesen. Für mich sind Alyss, Marian, John und ihr gesamtes Hauswesen zu guten Freunden geworden, die ich immer wieder sehr gern besuche.

Ich kann “Nehmt Herrin diesen Kranz” sowie die gesamte Reihe nur jedem empfehlen der gute, humorvolle historische Romane liebt.

Note: 1


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Saumweber, Andreas: Schattenkrieg


Band 1 Druidenchronik


Verlag:
Aufbau
erschienen:
2010
Seiten:
414
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3746626080

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Keelin ist eine stressgeplagte Krankenschwester in Inverness. Ihre Nächte sind erfüllt von Alpträumen. Als sie feststellt, dass diese Träume Wirklichkeit sind, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen. Plötzlich wird sie von düsteren Schattenwesen gejagt und findet Zuflucht bei Druiden, die in einer anderen Welt als archaische Herrscher die Traditionen jahrtausendealter Stämme bewachen. Doch die erhoffte Sicherheit findet sie hier nicht – ein großer Konflikt zwischen Schatten und Stämmen bahnt sich an. Und während die Druiden Ränke und Intrigen schmieden, rüsten die Schattenlords zum Krieg. Keelin erkennt, dass auch sie kämpfen werden muss, um in dem heraufziehenden Konflikt nicht unterzugehen. Derrien, seines Zeichens ein keltischer Druide, glaubte, die Schattenarmee des dunklen Lords Rushai endgültig besiegt zu haben, doch plötzlich mehren sich die Anzeichen, dass die Schatten zurück sind – und mit Menschenwesen,, die von ihnen zu Sklaven gemacht werden. Aus der modernen Außenwelt dringen sie in die archaishe Innenwelt ein – um die Kelten und Bretonen zurückzudrängen. Auch wenn er den Krieg verabscheut, so scheint Derrien keine Wahl zu haben, als sich dem dunklen Gegner erneut zu stellen. Doch da gerät er in eine magische Falle…

Rezension:

Ich muss zugeben, am Anfang war ich etwas verwirrt, als ich die ersten Seiten von “Schattenkrieg” gelesen hatte. Der Roman beginnt mit einem Tauchgang unter einer Ölbohrinsel und hatte erstmal so gar nichts fantasyhaftes an sich. Aber trotzdem wurde ich schon nach den ersten Seiten in die Geschichte gezogen. Obwohl ich weder eine Ahnung von Bohrinseln, noch vom Tauchen habe, beschreibt der Autor alles so plastisch und spannend, dass es schwer fällt das Buch beiseite zu legen.

Im Laufe des Romans gibt es eine Vielzahl von Orten und Personen. Hier sei auf das etwas versteckte Personenregister am Ende des Romans vor der Leseprobe zu Band 2 hingewiesen, das vielleicht hilfreich ist, wenn man sich ein bisschen im Personenlabyrinth verlaufen hat. Aufgrund der doch sehr eindrücklichen Charakterisierungen der Figuren, behält man nach anfänglicher Überforderung jedoch schnell den Überblick. Überhaupt sind die Charaktere die große Stärke von Andreas Saumweber. Sie haben alle ihre individuellen Stärken und Schwächen und sind weit davon entfernt steretype Fantasyfiguren zu sein.

Auch sprachlich hat mich das Buch komplett überzeugt. Saumwebers flüssiger, manchmal launiger Schreibstil kann sich spielend mit den großen deutschen Fantasyautoren Heitz, Hardebusch, etc. messen lassen und wirkt niemals unbeholfen, was besonders für ein Erstlingswerk wirklich beeindruckend ist. Auch wer normalerweise nur amerikanische oder englische Fantasyautoren liest, wird vom Stil begeistert sein.

Das Wichtigste bleibt natürlich die Handlung an sich, die durchaus einiges an Aufmerksamkeit erfordert. Diverse Nebenstränge und ein packender Hauptstrang verflechten sich im Laufe der Zeit immer mehr miteinander. Zwar gibt es auch genretypische Kampfbeschreibungen, aber insgesamt hat Saumweber doch einige neue und innovative Ideen zu bieten.

“Schattenkrieg” endet mit einem Cliffanger, der nägelkauend die Fortsetzung “Schattensturm” (ab Mitte November 2010 im Buchhandel) erwarten lässt.

Note: 2+

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Rowland, Diana: Vom Dämon gezeichnet

Band 1 Detective Kara Gillian Serie

Originaltitel: Mark of the Demon
Verlag:
Lyx
erschienen:
2010
Seiten:
411
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3802582772
Übersetzung:
Karina Schwarz

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Als die Kommissarin Kara Gillian an einer Leiche die Symbole geheimer magischer Rituale entdeckt, ist ihr sofort klar, dass sie es nicht mit einem gewöhnlichen Mord zu tun hat. Die Tat wurde von einem Serienmörder begangen, der die Stadt Beaulac, Louisiana, schon einmal heimgesucht hat. Kara, die in ihrer Freizeit selbst Dämonen beschwört, sind die Symbole nur allzu vertraut. Und mit ihren magischen Fähigkeiten ist sie die Einzige, die den Mörder aufhalten kann. Doch da beschwört sie versehentlich einen Dämon von unvergleichlicher Macht und überirdischer Schönheit, der sie bis in ihre Träume verfolgt …

Rezension:
folgt

 

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