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Sei perfekt – oder lass es doch einfach bleiben!

Ich finde Professionalität auf einem Blog (egal zu welchem Thema) wichtig. Dazu gehört für mich eine klare Gliederung und eine gute Lesbarkeit und zwar sowohl optisch, als auch inhaltlich. Ehrlich Kinder, blinkende Bildchen auf Blogs mit Mousecursor-Schweif waren eigentlich schon in den 90ern furchtbar und haben heute einfach mal gar keine, aber wirklich überhaupt gar keine Berechtigung mehr. Solche Leute haben auch noch Windowcolor am Wohnzimmerfenster hängen.

Dennoch ist im Zuge der Professionalität auch sehr viel Konformität eingekehrt. Weitestgehend weiße Blogs mit cleanem Aufbau und schwarz/weiß Look findet man fast überall, wo ein ernsthafter Blogger sein Unwesen treibt. Tja, auch hier ist seit Anfang 2016 alles sehr hell und im Magazin-Style. Allerdings versuche ich mit dem Logo und passenden Fotos trotzdem einen heimeligen Gegenpart zu setzen. Denn wir sind ja hier nicht auf einem Fashion-Blog, denn daher kommt der Trend eigentlich.

Problematisch wird es für mich mittlerweile allerdings in Sachen Instagram. Dabei unterscheide ich bei meinem Account zweierlei Arten von Fotos. Einmal spontane Schnappschüsse, die sich ergeben, wenn ich irgendwo lese. Das ist also ein „guckt mal, ich lese gerade Harry Potter bevor das CL-Finale losgeht“ oder „ich sitze gerade auf dem Balkon und Karin Slaughter hat schon wieder jemanden abgemurkst“. Diese Fotos sind nicht perfekt und schon gar nicht irgendwie komponiert. Sie sind wie gesagt Schnappschüsse! Dafür sagen sie aber etwas über die Person hinter dem Account aus. Zumal ich ja durchaus auch mal zu anderen Themen ein Foto hochlade (aus dem Stadion, von meinem Kater, etc.). Denn ja, selbst ich habe nicht immer nur die Literatur im Sinn. ;-) 

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Gentry, Amy: Good as Gone

Originaltitel: Good as Gone Verlag: C. Bertelsmann erschienen: 2017 Seiten: 320 Ausgabe: Klappenbroschur ISBN: 3570103234 Übersetzung: Astrid Arz Klappentext: Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge

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Verlagsvorschau März 2017

Der März nähert sich mit großen Schritten. Von Frühling ist ja momentan irgendwie nichts zu spüren. In Dortmund hat es gestern Bindfäden geregnet und momentan stürmt es mal wieder. Mehr als auf dem Sofa einkuscheln und lesen bleibt da eigentlich nicht. Der März ist „leider“ buchtechnisch auch echt richtig heftig. Keine Ahnung, wann man das alles lesen soll, aber es klingen viele Bücher sooo toll. Wie gut, dass ich noch 100 Euro Weihnachtsgeld übrig habe, welches nächste Woche in der Mayerschen erstmal auf den Kopp gehauen wird.

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Watt, Erin: Paper Princess – Die Versuchung

Heideröslein, ich glaube, ich werde alt. Die deutschen Rezensionen überschlagen sich mit „wunderschön“ und „spannend“ und überhaupt und ich denk mir nur so, hat einer versehentlich bei mir einen anderen Text ins Buch geklöppelt? Und dann schaue ich mir englische Rezensionen an und bin erstmal erleichtert, weil einige dummes Rumgevögel und fünf Brüder, die mächtig einen an der Murmel haben, auch nicht so töffte finden.

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Sadowsky, Nina: Be my Girl

Anfangs war die Begeisterung groß, denn der Roman fängt richtig clever an, indem der Erzähler von einem Mord in einem Hotelzimmer berichtet, ohne aber zu erwähnen, wer das Opfer und wer die Täterin ist. Die Personen werden anhand ihres Äußeren beschrieben, aber keine Namen genannt. Ich war also ziemlich gespannt, was das alles soll und bin die ersten 100 Seiten nur durch das Buch gefegt. Zumal sich Nina Sadowsky in ihrem Debütroman sehr kurzer Kapitel bedient. Ich hab da ja immer dieses „ach ein Kapitelchen geht noch“-Problem und plötzlich ist es 3 Uhr nachts.

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