Hi Grisel,
Was Deine Kritik angeht, so denke ich, das es einige schon beschäftigt, allerdings eher die Nebenfiguren. Die Hauptfiguren haben den Kopf mit anderen Dingen voll, so das sie sich nicht damit beschäftigen können. - Oder sie verdrängen es für den Augenblick.
Aber so eine Darstellung interessiert mich nicht, ich will den menschlichen Faktor, den sie ja oft genug passend einbringen, aber der hat mir hier bei den Hauptfiguren vollkommen gefehlt. Also bezogen darauf, was so eine Entdeckung psychisch mit ihnen macht.
Tja, das ist halt das Problem, dass Du und vielleicht auch einige mehr da sehr viel Wert drauf legen, andere eher nicht. Ich bin da ganz ehrlich, das ich mich eher zur letzteren Gruppe zähle.
Im StargateWiki ist in der Diskussion zu dieser Folge auch die Frage aufgetaucht, wie die es mit knapp 80 Leuten geschaft haben eine riesige neue Zivilisation zu gründen. Eine wirklich interessante Frage, die wir auch an anderer Stelle schon mal hatten.
Richtig. Ich glaube, da haben wir über die 200 Leute geredet, die ich im Hinterkopf habe, als groß genug zu sein, um die Fortpflanzung nicht in Inzucht enden zu lassen. 80 sind aber auch mit gesundem Menschenverstand ein bißchen gar wenig. Außer sie hatten ein superstrenges "Zuchtprogramm", das bei dem Haufen, von moralischen Aspekten abgesehen, ohnehin nicht funktioniert hätte.
Nun ja, über ein Zuchtprogramm hab ich auch nachgedacht, hab mir die Gedanken hier für's Forum dann aber verkniffen. Da man jedoch davon ausgehen kann, das die meissten Crewmitglieder nicht miteinander verwandt sind, könnte es auch bei der kleinen Gruppe eher funktionieren, als wenn schon mehrere Blutsverwandten vorhanden sind. Aber um das genauer feststellen zu können, müsste man mal Biologen fragen.
Was Camille angeht, so kann diese sich ja auch mehr oder weniger "künstlich" befruchten lassen haben, schliesslich dürfte ihr klar gewesen sein, das auch sie einen Beitrag zum fortbestehen der Speziez leisten muss, und deshalb ein oder mehrere Kinder in die Welt setzen sollte.
Schon klar, aber ich hätte es nett gefunden, wenn sie selbst darüber nachgedacht hätte. Da hätte man zB die für mich komplett sinnfreie Szene einsparen können, wo sie sich beim Eintreffen im Camp hinsetzen und über Tee sprechen.
Okay, aber irgendwie sollte doch auch mal die Kontaktaufhanhme in Szene gesetzt werden. Es ist ja nicht so, das die sich sofort alle gegenseitig vertrauen. Das sah zwar oberflächlich so aus, scheint mir aber dennoch nicht der Fall gewesen zu sein.
Und T.J. weint nur leise vor sich hin, als sie sich selber beim Gebären zusieht? BTW, wer filmt denn sowas?!
Eli, wer sonst?
Die Frage ist mehr, warum filmt jemand so etwas? Damit wir es sehen. War für mich auch nicht überzeugend, daß es davon eine Aufzeichnung gibt.
Also die Frage kann ich Dir jetzt nicht beantworten. Da kann man auch Fragen, warum filmt jemand die ersten Schritte seines Nachwuchses, wenn der nach 2,5 Schritten wieder auf dem Hintern landet. - Das erscheint für aussenstehende auch völlig Sinnfrei.
Das wundert mich allerdings auch nicht. - Schliesslich war Youngs Frau jetzt entgültig nicht mehr erreichbar, also warum sollten die zwei dann nicht wieder zuzsammen kommen?
Da sie aber momentan kein Paar sind und T.J. zuletzt ja eher mit Varro geliebäugelt hat, hätte man meinen können, daß sie zumindest irgendwie anzeigen, daß sie das kurios oder was auch immer finden.
Die Geschichte mit Varro hat ja gerade erst angefangen, und die Aktion "Erde anwahlen", die die anderen auf den Planeten brachte, lag ja schon ein paar Wochen zurück, so das Young und T.J. sich da durchaus wieder näher kommen konnten.
Ganz nebenbei interessiert mich auch, was das für eine Spezies war, die diese Drohnen entwickelt hat, von denen die jetzt wieder angegriffen wurden. Und ob es diese Spezies wirklich nicht mehr gibt, wie Young behauptet hat, oder ob da nicht doch noch wer im Hintergrund agiert, der seine Macht in erster Linie durch technologische Überlegenheit demonstrieren will.
Und schliesslich der Planet am Ende: Ist der wirklich durch eine vulkanische Aschewolke unbewohnbar geworden, wie es jetzt scheint, oder gibt es da noch was anderes? - Das wirft bei mir dann die Frage auf, ob es nicht möglich wäre, die Aschewolke aus der Atmosphäre heraus zu waschen? - Das wäre freilich ein sehr aufwendiges Unternehmen, aber mit Antikertechnologie in jedem Fall lösbar. Theoretisch halte ich es auch mit unserem realen Stand der Technik für lösbar, allerdings ist es nach wirtschaftlichen Massstäben unfinanzierbar. - Wobei ich allerdings auch annehme, wenn wir wir so ein Problem tatsächlich bekommen würden, also das eine dicke Aschewolke die Erde komplett einhüllt, das die Regierungen der Welt sich dann zusammen raufen würden, um es trotzdem zu finanzieren, wenn sie sonst nur die Alternative haben, binnen weniger Monate zu sterben.
Die andere Frage ist dann, wie gross der Vulkan ist, dessen Eruption diese riesige Aschewolke produziert hat, und warum der ausgebrochen ist? - Zumindest die letzte Frage kann heute noch keiner so richtig beantworten. - Die Antwort wäre allerdings nützlich, um besser entscheiden zu können, ob es sich eigentlich lohnt, die Asche aus der Atmosphäre heraus zu waschen. - Ach ja, und wenn die isländischen Vulkane noch öfter von sich Reden machen, indem sie den Flugverkehr stören, könnte diese Frage bald sogar realer werden, als wir glauben...

Hans