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Autor Thema: James Ellroy-Blut will fließen  (Gelesen 105 mal)
britta
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Beiträge: 12



« am: 11. Januar 2010, 14:23:54 »

Fast hätte ich aufgegeben und  bin stolz durchgehalten zu haben. Das "literarische Meisterwerk" ist bestimmt nicht für jeden etwas. Die Handlungsstränge sind sosehr ineinander verstrickt, dass es schon eine Kunst ist, alles sinngemäß auseinander zu pflücken. Der Fall ist spannend, keine Frage. Auch das stete Ausscheiden und Hinzukommen gewisser Protagonisten macht die Story abwechslungsreich. Das Blut will wirklich fließen. Morden scheint regelrecht an der tagesordung zu stehen. Dennoch wurde der Krimi für mich erst nach 3/4 des Buches wieder spannend und interessant, da ab dort die Zusammenhänge wieder ersichtlicht wurden. So versteht man am Schluss doch tatsächlich, wie es zum Mord an "Tatoo", zum Verschwinden Reggies usw. gekommen ist. Der Krimi bewegt sich nicht nur sprachlich auf höhstem Niveau, auch den einzelnen Protagonisten wird eine sehr hochgestochene Ausdrucksweise in den Mund gelegt, was man z.B an den einzelnen Tagebucheinträgen sehr gut sehen kann. Vielleicht sollte man dieses Buch nocheinmal lesen, um alles genau zu verstehen, ob man sich dies aufgrund der Fülle der Informationen nocheinmal antut ist fraglich.
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