Hallo Britta,
hier sind mal meine Eindrücke:
Die junge Adelige Benedicta wird von ihrer Stiefmutter ins Kloster gebracht, sodas diese über das Vermögen verfügen kann. Doch Benedicta ist für ein KLosterleben nicht geschaffen, immer wieder rebelliert sie und freundet sich mit der Köchin Agnes an. Die beiden Freundinnen kreieren eine Lebkuchenart die besser als alles zuvor dagewesene mundet. Aber die Priorin bestraft Benedicta hart dafür. Ihr Neffe verliebt sich in Benedicta und auch diese in ihn. Gemeinsam wollen sie fliehen, aber Julian wird auf der Flucht schwer verwundet. So ist es ein Glück das auch Agnes das Kloster verlassen hat um der Freundin in das neue Leben zu folgen. Die beiden Frauen werden von Julian getrennt und wandern nach Nürnberg um dort den Liebsten von Agnes zu suchen. Anselm setzt sich seinem Vater gegenüber durch und die beiden Frauen dürfen in den Bäckerhaushalt einziehen. Der Lebkuchen mit abgeändertem Rezept trägt zum Glück der Frauen bei. Doch Anselm wird von einer haßerfüllten Bächerstochter und ihrem Vater verfolgt, die Agnes und Anselm das Glück nicht gönnen . Benedicta versucht zu helfen, dabei bräuchte sie selbst Hilfe. Die böse Stiefmutter ist auf der Suche nach ihr und trachtet ihr nach dem Leben.
Die Erzählung ist, wie bei vielen deutschen Autoren, etwas hölzern und holpernd. Darüber kann ich hinweglesen. Aber mir persönlich fehlte die Farbe und die vielen Details die einen guten historischen Roman ausmachen. Ich konnte mich nur schwer in das mittelalterliche Nürnberg hinein versetzen ( und dabei kenne ich die Stadt ). Auch ist mir Benedicta die ganze Zeit über eher fremd geblieben und die vielen Liebesverwirrungen trugen auch nicht zur Spannung bei. Die Figuren waren streng in gut/ böse eingeteilt und somit war auch vieles von den Handlungen vorhersehbar. Etwas mehr Tiefe und Lernfähigkeit hätte die Figuren lebensechter dargestellt.

lg
Regina